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Spülrandlose WCs etablieren sich

Pfullendorf. Spülrandlose WCs haben sich in Privathaushalten etabliert. Zu diesem Schluss kommt eine Verkaufsstatistik des Sanitärkeramik-Herstellers Keramag.

Spülrandlose WCs kommen ohne Spritzschutz oder Schürze aus. Im Bild die Serie „iCon“ von Keramag.

 

Dazu erörtert Anne Dörte Schmidt, Leiterin Marken und Medien Management bei Geberit, verantwortlich für die Marke Keramag: „Unsere Verkaufsstatistik zeigt, dass fast alle privaten Bauherren mittlerweile auf die spülrandlosen WCs setzen, obwohl wir WCs in beiden Versionen anbieten.“ 95% der Käufer der Keramag-Serie „4U“ hätten sich demnach für Rimless-Modelle entschieden. Bei der Serie „Smyle“ seien es 94% und bei „Xeno2“ sogar 100%.“

Anders sehe es im Objektbereich aus. „Beim Projektgeschäft spielen die Kosten eine große Rolle. Viele Bauverantwortliche entscheiden sich deshalb für herkömmliche Modelle, weil diese etwas günstiger sind als WCs ohne Spülrand“, erklärt Anne Dörte Schmidt. Für sie ist das jedoch zu kurzfristig gedacht. Beim Putzen von hochfrequentierten Sanitäranlagen erwiesen sich Rückstände und Verschmutzungen am Spülrand oft als besonders hartnäckig. Der Aufwand für die Reinigungskräfte sei daher vielfach hoch. Spülrandlose WCs hingegen ließen sich schneller und gründlicher reinigen. „Dadurch sinken die Kosten für die Reinigung und den Unterhalt von Toiletten im Objektbereich. Langfristig gesehen lohnt es sich, auch im Objekt spülrandlose WCs einzusetzen“, sagt Anne Dörte Schmidt.

Ihre Meinung ist gefragt: Lässt sich der Verkaufserfolg der Spülrandlosen WCs auch auf andere Hersteller übertragen? Und sind Ihre Kunden zufrieden mit den reinigungsfreundlichen Keramiken? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen unter leserservice@strobel-verlag.de

www.geberit.de

www.keramag.de

 


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