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Smart sparen

Miele hat zur IFA die ersten Smart-Grid-fähigen Haushaltsgeräte vorgestellt. Diese Geräte starten automatisch dann, wenn der Strom am günstigsten ist.

Hausgeräte benötigen rund 45 Prozent der elektrischen Energie im Haushalt. Bei unterschiedlichen Stromtarifen, die ab 2011 in Deutschland eingeführt werden, kann es sich lohnen, wenn die Geräte automatisch zum günstigsten Tarif starten.

Unterschiedliche Faktoren beeinflussen zukünftig den Strompreis: Lastspitzen zu bestimmten Tageszeiten machen Energie teuer. Nachts, oder wenn viel regenerative Ener­gie aus Wind- oder Sonnenkraft ins Netz gespeist wird, können die Tarife günstiger sein. Smart-Grid-fähige Haushaltsgeräte von Miele starten auf Wunsch zum preiswertesten Stromtarif.

 

Die Smart-Grid-Technologie birgt beträchtliches Einspar-Potenzial, da die Stromversorger in Deutschland verpflichtet sind, ab Januar 2011 unterschiedliche Stromtarife anzubieten.
Wie in anderen europäischen Ländern – Beispiele sind die Schweiz und Frankreich – wird sich der Strommarkt in Deutschland in den kommenden Jahren stärker an Angebot und Nachfrage orientieren. Ein realistisches Szenario: Zu Spitzenlastzeiten wird Strom teurer. Günstigere Tarife sind zu erwarten, wenn die Auslastung des Stromnetzes tageszeitabhängig geringer ist, an Sonn- und Feiertagen oder wenn der Anteil regenerativ erzeugter Energien im Netz besonders hoch ist.* Mit der Smart-Grid-Technologie können Miele-Haushaltsgeräte automatisch den jeweils günstigsten Stromtarif nutzen, den ein Energieversorgungsunternehmen (EVU) anbietet.

Der Benutzer gibt den Zeitrahmen vor, in dem beispielsweise die Wäsche gewaschen werden soll. Das Miele-Haushaltsgerät mit Smart-Grid-Technologie startet dann automatisch zum günstigsten Stromtarif (Tarifzeiten in dieser Grafik sind fiktiv).

Datenaustausch per Gateway
Erste Geräte mit Smart-Grid-Funktion, die das Unternehmen zur IFA zeigt, sind ein Waschautomat und ein Trockner. Die Modelle können mit einem zusätzlichen Kommunikationsmodul ausgestattet werden und tauschen über die vorhandene Stromleitung im Haus Daten mit dem Miele Gateway aus. Auf dem Gateway – eine Box im kompakten Format – sind sowohl Steuerungsfunktionen wie „Start“ und „Stop“ als auch ein Kalender hinterlegt. Für die Installation verbindet der Benutzer seinen PC mit dem Gateway und gelangt so auf die Benutzeroberfläche des Gateways. Dort trägt er die Stromtarife des Energieversorgers im Kalender ein. Noch einfacher ist es, wenn das Energieversorgungsunternehmen die Tarife beispielsweise in Form einer RSS-Meldung über den WLan-Router direkt auf das Gateway überträgt. Diesen Service werden die EVUs aber vermutlich noch nicht mit Einführung der Tarif-Staffelung anbieten.

Peter Hübinger ist Leiter des Miele-Werks ­Electronic. Er ist überzeugt, dass Smart-Grid-­fähige Hausgeräte in den kommenden Jahren ein beachtliches Einspar-Potenzial bieten.

Nach Eingabe der Tarife aktiviert der Benutzer am Haushaltsgerät über das Display die Smart-Start-Funktion. Es folgt die Eingabe des frühesten Starttermins (beispielsweise 7 Uhr) und der spätestens Endzeit (beispielsweise 20 Uhr). So ist gewährleistet, dass etwa der Waschvorgang zu einem definierten Zeitpunkt abgeschlossen ist. Außerdem werden Gerätelaufzeiten in der Nacht, so sie nicht gewünscht sind, vermieden. Nach Abschluss der Installation starten die intelligent vernetzten Miele-Hausgeräte automatisch zum günstigsten Stromtarif. „In den kommenden Jahren können wir eine sehr uneinheitliche Entwicklung der Stromtarife in Deutschland erwarten. Mit Smart-Grid-fähigen Hausgeräten bietet Miele eine Lösung für den Energiemarkt der Zukunft an“, sagt Peter Hübinger, Leiter des Miele Werks Electronic.

Smart Start – die intelligente Startfunktion gibt der Benutzer im Geräte-Display ein. Die Miele-Waschmaschine mit Smart-Grid-Technologie startet dann in einem gewählten Zeitrahmen, wenn der Strom am günstigsten ist.

Kompletter Wohnpark
Die Smart-Grid-Technologie von Miele eignet sich insbesondere zur Installation in Appartements und Einfamilienhäusern. Ein erstes großes Projekt, in dem die Miele-Technologie zur Anwendung kommen soll, sind Ferienhäuser in Port Olpenitz. Nahe der Schlei-Mündung entsteht derzeit ein exklusiver Wohnpark mit rund 1000 Einheiten. Die Fertigstellung der Anlage ist für 2013/2014 geplant. Da die Projektentwickler auf vernetzte Haustechnik setzen, soll ein Großteil der Wohneinheiten mit Smart-Grid-fähigen Miele-Geräten ausgestattet werden.

Das Logo „SG ­Ready“ wird die ersten Smart-Grid-fähigen Haushaltsgeräte von Miele kennzeichnen.

www.miele.de

 


* Allgemeine Informationen zum Energiemarkt der Zukunft bietet die Internetseite www.e-energy.de des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie.

 

 


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