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Seit rund sechs Monaten „im Amt“:Die neuen Geschäftsführer der Tyczka Totalgaz

In Ausgabe 1 | 2010 berichteten wir über personelle Veränderungen in der Geschäftsführung der Tyczka Totalgaz, Geretsried; inzwischen hat Peter Frieß die Geschäftsführung verlassen, um sich in stärkerem Maße auf die Führung der Tyczka Unternehmensgruppe zu konzentrieren. Bereits seit dem 1. Februar 2010 verantwortet Markus Eder, der bisherige Vertriebsleiter der Tyczka Totalgaz, die Bereiche Vertrieb, Marketing, Personal, Recht und Controlling. Die Bereiche Technik, EDV, Logistik und die kaufmännische Leitung wurden zum 1. März 2010 Jan Petersen übertragen, der seit zwölf Jahren für die TOTAL tätig ist, zuletzt als Vertriebsdirektor der TOTAL Mineralöl GmbH für Ostdeutschland.

Die neuen Geschäftsführer der Tyczka Totalgaz, Geretsried: Jan Petersen (links) und Markus Eder.

 

Herr Eder, Herr Petersen, seit über einem halben Jahr leiten Sie die Geschäfte eines der bundesweit führenden Flüssiggas-
Versorgers. Wie haben Sie sich in Ihre neue Position eingearbeitet?


Markus Eder: Im Gegensatz zu meinem Kollegen Herrn Petersen konnte ich durch meine vorhergehende Funktion im Unternehmen als Bereichsleiter Vertrieb etwas weicher in die neue Funktion hineinwachsen. Mir war sehr wichtig, mit meinem neuen Kollegen schnell ein starkes Geschäftsführungs-Team zu bilden. Ich denke, das ist uns bestens gelungen. Das gibt uns die Kraft und das Selbstbewusstsein, uns den zukünftigen Herausforderungen stellen zu können. Wir streben dabei Lösungen an, die einerseits pragmatisch sind und dennoch „mit Energie begeistern“.

Jan Petersen: Als Neuling bei der Tyczka Totalgaz hatte ich natürlich nicht die gleichen Startvoraussetzungen wie Herr Eder. Durch meine Tätigkeit bei TOTAL kann ich jedoch auf langjährige Erfahrungen im Kratfstoff- und Wärmemarkt zurückblicken, was bei der Übernahme der Tätigkeit sehr hilfreich war und noch weiterhin ist. Die berühmten 100 Tage sind mittlerweile vorbei und ich bin operativ. Somit bin ich zufrieden mit der Einarbeitung.

Wo sehen Sie die Prioritäten bei Ihrer Aufgabe?


Markus Eder:
Priorität haben der Kunde und der Mitarbeiter. Ein motivierter Mitarbeiter hat immer ein offenes Ohr für den Kunden. Wichtig dabei ist eine klare Zielstellung.

Jan Petersen:
Neben dem sehr wichtigen Thema der Sicherheit sehe ich die Ausrichtung des Unternehmens an die Herausforderungen der Zukunft als Schwerpunkt. Diese sehr allgemeine Antwort beinhaltet für meinen Verantwortungsbereich eine qualitativ hochwertige, die Kundenbedürfnisse berücksichtigende und kostengünstige Logistik, einen effizienten und schlanken Administrationsbereich sowie einen produktiven und leistungsstarken Technikbereich. Wir müssen bei unseren Überlegungen immer den Kunden und seine Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellen und auch die Supportbereiche darauf ausrichten. Die Nachhaltigkeit unseres Handelns wird insbesondere für uns als Energieunternehmen eine immer bedeutendere Rolle spielen. Sowohl die Behörden als auch die Kunden werden diesen Aspekt zunehmend einfordern. Ich persönlich glaube, dass wir nur mit Innovationen den Herausforderungen begegnen können. Dies können Produktinnovationen, neue Dienstleistungen oder neue Arbeitsabläufe sein. Entscheidend wird sein, neue Entwicklungen zu erkennen, sie zu gestalten oder zumindest schnell darauf zu reagieren.   

Wo entscheiden Sie eigenverantwortlich, wo gibt es Überschneidungen in den Auf­gabenbereichen?

Jan Petersen:
Die beiden Geschäftsführer vertreten das Unternehmen gemeinsam, sie sind aber in ihren Bereichen eigenständig verantwortlich. Somit sind die Zuständigkeiten klar. Überschneidungen gibt es in den übergreifenden Prozessen und bei Auswirkungen auf den jeweils anderen Bereich. Diese Überschneidungen werden kollegial eng abgestimmt und dann gemeinsam umgesetzt. Das funktioniert sehr gut.

Ihr Unternehmen konnte sich erneut unter den 100 besten Arbeitgebern Deutschlands positionieren. Was dürfen die Mitarbeiter von Ihnen erwarten?

Markus Eder: Wir haben Unternehmensleitlinien, Führungsleitlinien und zehn Spielregeln für den Umgang miteinander. Ich erwarte von mir selbst, dass ich diese tag-täglich vorlebe. Erst dann kann ich auch erwarten, dass auch jeder Mitarbeiter mitzieht. Das ist eine sehr große Herausforderung für alle. Aber genau das prägt unsere Unternehmenskultur, die die Basis für die tägliche Motivation unserer Mitarbeiter ist. Der Erfolg bleibt dann nicht mehr aus.

Was macht den Markt für Flüssiggas für Sie persönlich attraktiv?


Jan Petersen:
Ich halte den Markt für Flüssiggas aus mehreren Gründen für attraktiv. Flüssiggas bietet die Möglichkeit, Energie auf relativ kleinem Raum zu speichern und zu transportieren. Das Produkt ist sauber und nicht umweltgefährdend. Flüssiggas befindet sich im Energiemix in Deutschland zwar eher in einer Nische, dort fristet es aber keinesfalls ein Schattendasein. Der Markt ist dynamisch und es gibt einen gesunden Wettbewerb im Sinne des Kunden. Den zukünftigen Veränderungen im Markt sehe ich mit Spannung entgegen und freue mich auf die Herausforderungen.

Markus Eder: Bei meinem Eintritt in die Flüssiggaswelt vor etwa 14 Jahren habe ich etwas ungläubig geschaut, als mich erfahrene Kollegen davor warnten, nicht mehr von dieser Welt loszukommen. Heute kann ich das bestätigen. Der Flüssiggas­markt ist facettenreich und deshalb jederzeit spannend. Es gibt immer neue Herausforderungen: der harte Wettbewerb im Vertrieb, die Vielfalt der Anwendungen, die Potenziale bei der Energieeffizienz und zu guter Letzt die wirtschaftliche Kombinationsmöglichkeit mit den Erneuerbaren Energien. Wir haben so viele Möglichkeiten. Wir können deshalb in eine chancenreiche Zukunft blicken ... Ich sagte ja schon, man kommt nicht mehr davon los ....

Herr Eder, Herr Petersen, wir danken Ihnen für das Gespräch und wünschen Ihnen viel Erfolg für Ihre Vorhaben.

 


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