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Sachsen – Kooperation zweier Verbände

Sachsens SHK- und Sachsens Schornsteinfegerhandwerk wollen Synergien erzielen

 

Der Fachverband SHK Sachsen und der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen streben eine intensivere Zusammenarbeit der Innungsfachbetriebe an. Beide Berufsorganisationen haben dazu eine Kooperation vereinbart.

Am 11. Februar dieses Jahres rückten der Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks Sachsen und der Fachverband Sanitär Heizung Klima Sachsen enger zusammen, indem sie ein gemeinsames Papier unterzeichneten. Ziel der Vereinbarung ist eine engere Kooperation der Innungsfachbetriebe beider Landesverbände, die Verbesserung deren Marktposition sowie die Stärkung der Innungen. In enger Zusammenarbeit sollen Synergieeffekte für die Innungsfachbetriebe erzielt werden. Damit soll der Organisationsgrad gestärkt und die Mitgestaltungskraft des organsierten Handwerks erhöht werden. Ohnehin existieren Berührungspunkte zwischen den Verbänden.
Erste Umsetzungsschritte wurden vereinbart. Unter anderem kooperieren die Landesinnungsverbände für die Interessenvertretung in ihrem Gewerk. Dazu wird ein regelmäßiger Informationsaustausch beider Partner organisiert. Auf den jeweiligen Verbandsveranstaltungen wird über den aktuellen Sachstand berichtet. Die Landesinnungsverbände vereinbarten eine gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit und Austausch von Fachinformationen sowie ein gemeinsames Auftreten gegenüber Handwerkskammern im Freistaat Sachsen.

Bedeutung einer Innungsmitgliedschaft

  • Das fachliche Primat für die Entwicklung der Gewerke, der Berufsbilder und der Aus-, Fort- und Weiterbildung liegt in der Verantwortung der jeweiligen Verbandsorganisation.
  • Es gibt eine umfassende Beteiligung an der technischen Entwicklung, der Normenaktualisierung sowie der rechtlichen Gestaltung im Freistaat Sachsen und durch Mitgliedschaft in den Bundesverbänden des jeweiligen Handwerks auf Bundes- und europäischer Ebene.
  • Die Verbandsorganisationen setzen die Selbstverwaltung des Handwerks vollständig um.
  • Die Innungen unterstützen die gemeinsamen gewerblichen Interessen ihrer Mitglieder.
  • Die Innungen pflegen den Gemeingeist und die Berufsehre.
  • Sie streben ein gutes Verhältnis zwischen Meistern, Gesellen und Auszubildenden an.
  • Die Innungen regeln und überwachen die Ausbildung im Rahmen des dualen Systems und nehmen die Prüfungen ab.
  • Die Innungen fördern das handwerkliche Können der Meister und Gesellen.
  • Die Innungen erstellen über Angelegenheiten der in ihr organisierten Handwerke den Behörden Gutachten und geben Auskünfte.
  • Die Innungen vermitteln bei Streitigkeiten zwischen Mitgliedern und ihren Auftraggebern.

 


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