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Projektaufruf Bundesförderprogramm zur Schwimmbadsanierung stark überzeichnet

 

Berlin. Im Juni 2026 endete das Interessenbekundungsverfahren für den Projektaufruf Schwimmbäder des Bundesprogramms „Sanierung kommunaler Sportstätten“ ((SKS-Schwimmbäder). Insgesamt wurden 960 Projektskizzen beim Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung eingereicht. Das beantragte Gesamtfördervolumen liegt bei circa 3,2 Milliarden Euro und der Projektaufruf ist stark überzeichnet, da nur 250 Mio. Euro zur Verfügung stehen.

Die eingereichten Projektskizzen werden nun fachlich geprüft und bewertet. Anschließend wird der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages die zu fördernden Projekte beschließen. „Alle teilnehmenden Kommunen werden über das Ergebnis informiert werden“, teilt das Bundesbauministerium mit. Für das Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Sportstätten“ wurden im Bundeshaushalt 2026 Programmmittel in Höhe von 583 Mio. Euro bereitgestellt. Davon entfallen 250 Mio. Euro ausschließlich auf die Sanierung von kommunalen Schwimmbädern. Die IKZ berichtete darüber bereits im März.

Programm soll helfen, Sanierungsstau zu lösen

Damit unterstütze der Bund die Kommunen, dem Sanierungsstau bei diesen wichtigen kommunalen Einrichtungen entgegenzuwirken. Dazu Verena Hubertz, Bundesministerin für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen: „Ein Freibad im Sommer, ein Hallenbad im Winter: Genau diese Orte stehen vielerorts unter Druck. Mit unserem Programm für die Sanierung und Modernisierung kommunaler Schwimmbäder unterstützen wir die Kommunen dabei, ihre Schwimmbäder zu modernisieren und zu erhalten.“

 


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