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Panasonic verdoppelt Produktion in Pilsen

Drohnenaufnahme der erweiterten Panasonic-Wärmepumpenfabrik in Pilsen. Bild: Panasonic

 

Wiesbaden. Panasonic hat seine Wärmepumpenfabrik in Pilsen, Tschechien, im Zuge einer 320-Mio.-Euro-Investition vollständig modernisiert und erweitert. Das neu eröffnete Werk ist nun zweieinhalb Mal größer, eine Giga-Fabrik mit 140000 m². Die Produktion ist „CO2-netto-null“ ausgelegt. Eingesetzt werden Energie aus der eigenen 1-MW-Photovoltaik-Anlage und die Abwärme von Ventilatoren und Kompressoren. Bei Bedarf wird Ökostrom zugekauft.

Die Verlagerung von Produktion und Forschung nach Europa unterstreiche die Strategie „Green Impact“, betont der Konzern: kürzere Lieferketten, geringerer CO₂-Fußabdruck und Stärkung der europäischen Energiewende. Bis 2030 sollen im Werk pro Jahr bis zu 1,4 Mio. Innen- und Außeneinheiten für den europäischen Markt gefertigt werden. Ergänzend entsteht ein modernes Forschungs- und Entwicklungszentrum. Bis 2028 soll die Entwicklung von Luft-Wasser-Wärmepumpen vollständig am Standort Pilsen erfolgen.

 


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