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Organisierter Möbelfachhandel: 18,5 Mrd. Euro Umsatz

Mit einem Anteil von rund 63 Prozent am Gesamtvolumen des Möbelfachhandels 2009 konnten die kooperierenden Unternehmen ihre führende Position weiter ausbauen. Die Verbundgruppen setzten im Jahr 2009 18,5 Mrd. Euro um.

 

Franz Hampel, Sprecher der Fachgruppe Möbel im ZGV bewertet diese Entwicklungen trotz politischer Unwägbarkeiten als besonders positiv. Denn die Branche behaupte sich hartnäckig gegen alle negativen Einflüsse, so weise beispielsweise die Zentralregulierung als belastbarer Gradmesser innerhalb der Verbundgruppen auch für die ersten Monate des Jahres 2010 ein leichtes Plus aus.
Die Entwicklung in der Möbelbranche veranlasse keinesfalls zur Euphorie, so Hampel. Jedoch liefere sie den Grundstock für einen verhaltenen Optimismus: „Tatsächlich scheint zu greifen, dass der Verbraucher sein Geld lieber für sein Ambiente anlegt, als teure Urlaube zu buchen oder in unsichere Anlagen zu investieren. Gesehen werden muss aber auch, dass sich das Preisbewusstsein verändert hat. Während die Ansprüche des Konsumenten an die Qualität und den Service gewachsen sind, sinkt die Akzeptanz für Premiumprodukte im Einrichtungsfachhandel.“
Der Marktanteil des Möbelfachhandels konnte mit rund 78 Prozent insgesamt nahezu konstant gehalten werden. Branchenfremde Möbelanbieter wie Bau- und Heimwerkermärkte halten damit einen Marktanteil von rund 22 Prozent. Auf sie entfällt damit rund ein Prozent des Möbelmarktes.

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