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„Mautbefreiung muss für alle Gasantriebe gelten“

Berlin. Der Deutsche Verband Flüssiggas e (DVFG) sieht in der am 14. Mai vom Bundestag verabschiedeten Verlängerung der Mautbefreiung für Erdgas-Lkw ein richtiges Signal auf dem Weg zur Vermeidung von Treibhausgasen. Dass mit Flüssiggas (LPG) betriebene Nutzfahrzeuge dabei nicht mit in die Kraftstoffstrategie aufgenommen wurden, stelle allerdings ein Versäumnis dar. „Die Verlängerung der Mautbefreiung für Erdgas-Nutzfahrzeuge bis 2023 ist richtig. Warum nicht auch Flüssiggas als Lkw-Kraftstoff von der Mautpflicht befreit wurde, bleibt unverständlich“, sagt DVFG-Vorsitzender Rainer Scharr.

Bild: AdobeStock

 

Flüssiggas (LPG) könne im Vergleich zu verflüssigtem Erdgas (LNG) mit einem höheren Potenzial zur Minderung von Treibhausgasen aufwarten. Die Kraftstoffstrategie der Bundesregierung sei an dieser Stelle daher umweltpolitisch nicht konsistent. „Die Mautbefreiung muss für alle Gasantriebe gelten. Mit dem Ausschluss von Flüssiggas fehlt für die Hersteller schwerer Nutzfahrzeuge jeder Anreiz, in die Entwicklung von LPG-Motoren zu investieren“, kritisiert Scharr.

 


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