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Marktanreizprogramm erfährt starke Nachfrage

Köln.  Die zu Beginn des Jahres im Rahmen des Klimapakets in Kraft getretene Förderkulisse „Heizen mit Erneuerbaren Energien“ greift im Markt. Nach Angaben des zuständigen Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) sind im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 130697 Förderanträge eingegangen. Im Vorjahreszeitraum lag die Zahl der Anträge noch bei 42355. „Das novellierte Anreizprogramm ist ein Erfolgsmodell.

Das novellierte Anreizprogramm ist ein Erfolgsmodell: Im ersten Halbjahr 2020 sind insgesamt 130697 Förderanträge eingegangen. Im Vorjahreszeitraum lag die Zahl der Anträge noch bei 42355. Bild: IWO

 

Es zeigt, dass die Menschen bereit sind, in moderne Heizungstechnik und in Klimaschutz zu investieren“, kommentiert BDH-Präsident Uwe Glock. Nun komme es darauf an, dass die Politik die finanzielle Ausstattung des Programms sicherstelle. Dies, so Glock, zahle nicht nur auf den Klimaschutz ein, es sichere in Zeiten der Corona-Pandemie auch Arbeit und Beschäftigung.
Der BDH weist darauf hin, dass bei einer Modernisierung im Gebäudebestand neben den Wärmeerzeugern auch die Wärmeverteilung und Wärmeübergabe unter die neue Förderung fallen. Dazu zählen zum Beispiel Flächenheizungen und Heizkörper aber auch Thermostatventile und Umwälzpumpen. Die Höhe der Förderung wird als prozentualer Anteil der für den Austausch bzw. die Erweiterung der Heizungsanlage entstandenen förderfähigen Kosten berechnet. Biomasse- oder Wärmepumpenanlagen werden beispielsweise mit 35 % der Kosten gefördert. Für Gas-Hybridanlagen und Solarkollektoranlagen gibt es 30 %. Außerdem wird der Ersatz alter Ölheizungen durch Biomasse-, Wärmepumpen- oder Hybridanlage mit einer zusätzlichen Prämie in Höhe von 10 Prozentpunkten gefördert.

Infos zur Förderung gibt ein BAFA-Merkblatt.

 


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