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Konjunkturumfrage Winter: Weiterhin Optimismus Auftragslage anhaltend gut

Es bleibt bei der positiven Stimmungslage im Bereich von Sanitär und Heizung. Das zeigt sich durch die Befragung von 1100 bundesweit ausgewählten Mitgliedsbetrieben der SHK-Organisation Anfang Dezember. Ob im großen oder kleinen Betrieb: Die wirtschaftliche Erwartung für die ersten sechs Monate 2011 bleibt auf hohem Niveau, wobei Kundendienst und Wartung den höchsten Stellenwert haben.

 

Wie schon bei der letzten Konjunkturumfrage im September, bleibt es bundesweit bei einer deutlich positiven Einschätzung im SHK-Handwerk. Die gegenwärtige Konjunkturstimmung ist in diesem Winter nochmals leicht auf +58,7 % angestiegen (Saldo aus positiven und negativen Antworten). Im Herbst 2010 lag der Wert bereits auf dem hohen Niveau von +52,2 %. Dies bedeutet nochmals einen neuen Indikator-Rekord seit Beginn der ZVSHK-Konjunkturmessung im Jahr 1996.
Schaut man in die verschiedenen Regionen, zeichnen die Eckring-Betriebe zur aktuellen Geschäftslage in allen Bundesländern weiterhin ein ausgesprochen gutes Stimmungsbild. Am besten wird weiterhin in Bayern mit +67,1 % die aktuelle Konjunkturstimmung wiedergegeben (im Herbst 2010: +63,1 %). Auch sehr gute Stimmungswerte zeigen Baden-Württemberg mit +59,2 % (Herbst: +58,3 %), Rheinland-Pfalz/Saarland mit +58,7 % (+56,8 %) sowie Nord-Ostdeutschland mit +61,7 % (+47,8 %) und Norddeutschland mit +57,0 % (+49,4 %). Nordrhein-Westfalen +51,3 % (+39,6 %) und Sachsen/Thüringen +50,9 % (+53,6 %) schneiden in Relation zu den anderen Regionen nicht ganz so gut ab.
Alle Betriebsgrößen sehen die gegenwärtige Geschäftslage positiv. Je größer das Unternehmen ist, desto tendenziell besser fällt die Einschätzung zur Gegenwart aus, obwohl die Stimmungsunterschiede geringer werden.
Sowohl die Lage zum Geschäftsfeld Sanitär als auch zum Geschäftsfeld Heizung wird positiv eingeschätzt. Mit 52 % liegt der Sanitärbereich leicht vor dem Gewerk Heizung mit 47,5 %. Weiterhin führt das Kundendienst- und Wartungsgeschäft mit 70,0 %.

Kundendienst und Wartung noch höhere Bedeutung
Die zukünftige Geschäftslage in den nächs­ten drei Monaten wird von den teilnehmenden Betrieben mit +6,7 % weiterhin positiv bewertet. Dieser Wert lag jedoch im Herbst noch optimistischer bei +10,9 %. Die Einschätzung der wirtschaftlichen Erwartung für die nächsten sechs Monate wird von allen Betriebsgrößen optimistisch gesehen. Je kleiner der Betrieb ist, desto besser die Erwartungen - im Gegensatz zur aktuellen Einschätzung der Lage.
Sowohl für den Heizungs- als auch für den Sanitärsektor sehen die SHK-Unternehmer die Geschäftsentwicklung für die nächsten sechs Monate positiv. Heizung liegt diesmal vor dem Gewerk Sanitär. Für die Kundendienst- und Wartungssparte rechnen die Betriebe in den nächsten sechs Monaten mit der besten Geschäftsentwicklung.

Die gegenwärtige Geschäftslage schätzen die Mitgliedsbetriebe in der Regel deutlich positiver ein als die zukünftige. Weiterhin skizziert die Konjunkturumfrage ein bundesweites anhaltendes Stimmungs-Hoch.

Auftragsbücher zeigen Vorlauf von sieben Wochen
Der Auftragsbestand erreicht einen Wert von 7,0 Wochen. Gegenüber dem letzten Herbst ist der Wochenvorlauf um ungefähr eine Woche gefallen. Im Vergleich zum Winter 2009/2010 steht das SHK-Handwerk diesmal jedoch eine halbe Woche besser da.
Rund 80 % der befragten Betriebe berichten insgesamt über eine stagnierende bzw. sinkende Beschäftigungsentwicklung in den letzten sechs Monaten. Nur jeder vierte Betrieb gibt eine gestiegene Mitarbeiterzahl an.
In den alten Ländern berichten 22,5 % der SHK-Unternehmer, dass die Beschäftigung gestiegen ist. Das sind rund 8 % mehr als in den neuen Ländern. Bei mehr als 70 % der Betriebe ist die Mitarbeiterzahl unverändert geblieben.
Was die Umsatzentwicklung betrifft, berichten 45,1 % über gestiegene Umsätze im letzten halben Jahr. In der Herbstumfrage lag der Wert bei nur 35 %. Einen unverändert gebliebenen Umsatz nennen 47,2 % der antwortenden Betriebe. Für die vergangenen zwölf Monate geben die Handwerksunternehmen ein Plus von 4,2 % an. Die Steigerung steht im Zusammenhang mit der positiven Stimmungslage. Im Winter 2009/2010 lag der Umsatzwert nur bei +1,2 %.

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