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Kompetenz "live" ­demonstrieren

Wenn es auf bundesweiter Ebene um gemeinsame Verbraucherauftritte der Sanitärbranche geht, hat der "Tag des Bades" auch in diesem Jahr eine klare Alleinstellung. Schon das unterstreicht seine grundsätzliche Bedeutung für die zentrale Aufgabe, private Bad-Investoren und -Investitionen auf die Profi-Schiene zu lenken. So jedenfalls sieht es die Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft (VDS) in ihrer Vorschau auf die am 17. September 2011 stattfindende Veranstaltung. Dann biete sich speziell für Fachgroßhandel und Fachhandwerk wieder die Gelegenheit, beim Publikum Flagge zu zeigen und in den Ausstellungen Kompetenz "live" zu demonstrieren.

Unter diesem Logo bläst die Branche am 17. September 2011 wieder zur Bad-Offensive.

 

Das Argument, dass die Badkonjunktur derzeit „doch ohnehin gut läuft“, will Jens J. Wischmann als eine mögliche Bremse für das Engagement „vor Ort“ nicht gelten lassen. Der VDS-Geschäftsführer: „Erstens kann sich das Blatt sehr schnell wenden, und zweitens ist eine Marktsättigung kein Thema“. Den jüngsten Beweis dafür habe die zur „ISH 2011“ realisierte forsa-Repräsentativumfrage geliefert. Danach fühlt sich eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger ab 18 Jahre im eigenen Bad tendenziell unwohl. Für 42 % trage es nur „in eher geringem Maße“ und für 23 % sogar „überhaupt nicht“ zur persönlichen Entspannung und Regeneration bei. Andererseits wisse man aus früheren Studien, dass das Bad für die Bevölkerung generell eine immer größere Rolle beim Wunsch nach Erholung und individuellem Wohlbefinden spiele. Das „Ran an den Verbraucher“ verfüge daher über bes­te Erfolgschancen.

 

2011 wird das Internet zu einem wichtigen Vermarktungsinstrument beim „Tag des Bades“. Gezielte Google-Werbung gehört ebenso dazu wie die weitere Professionalisierung der Branchen-Plattform www.gutesbad.de.

 

Premiere für Google-Werbung
Wie es in dem Gesamtüberblick über das diesjährige Konzept und seine Inhalte heißt, weist die inzwischen siebte Auflage des „Tag des Bades“ gegenüber den Vorjahren einige Veränderungen auf. So werde statt der bundesweiten, kostenintensiven Fernsehpräsenz diesmal im direkten Vorfeld des „Tag des Bades“ gezielt bei Google geworben. Auf der Basis spezieller „Keywords“ platziere man entsprechende Banner auf den Ergebnisseiten des führenden Online-Dienstes. Den dafür erforderlichen Etat bringen die 13 Mitglieder des IndustrieForum* Sanitär (IFS) auf.

Ausstellungen besser ­positioniert
Eine Hauptrolle im Rahmen der Internet-Strategie spiele www.gutesbad.de. Die Endverbraucherplattform der Sanitärwirtschaft widme dem „Tag des Bades“ nicht nur einen eigenen Menüpunkt u.a. mit den Adressen der teilnehmenden Firmen und laufend aktualisierten Aktionsinfos. Nach einer optischen und inhaltlichen „Frischekur“ überzeuge die VDS-Homepage außerdem mit praxisnahen Renovierungsstorys, Planungen und Tipps, erläutert Wischmann. Auch beim Kapitel „Suchmaschinen-Optimierung“ seien durch entsprechende Programmierungen klare Fortschritte zu verzeichnen. Gleiches gelte für die besser positionierten Badausstellungen bei lokalen (Google-)Recherchen in ca. 20.000 Städten und Kreisen.
Zu den neuen Elementen gehöre ferner die Ausstattung des flankierenden nationalen Gewinnspiels. Es sei erstmals mit Produkt-Gutscheinen dreistufig operierender Markenhersteller im Wert von je 1000 Euro bestückt. Ein wichtiger positiver Effekt: Mitwirkende Betriebe können in spürbar größerer Zahl als bisher von Glücksgöttin Fortuna ausgeloste Ausstellungsbesucher (nachträglich) mit Gewinnen erfreuen.

 

Wenn es auf bundesweiter Ebene um gemeinsame Verbraucherauftritte in der Sanitärbranche geht, hat der „Tag des Bades“ auch in diesem Jahr eine Alleinstellung.

 

Aber es gebe natürlich auch bewährte Instrumente, die in der Maßnahmenpalette einen „festen Platz haben“. Das treffe primär auf die von der VDS zum „Tag des Bades“ bundesweit durchgeführte Öffentlichkeitsarbeit zu, deren Erfolgsbilanz sich 2010 allein im Printsektor auf knapp 900 Einzelabdrucke mit einer (verbreiteten) Auflage von rund 21 Mio. Exemplaren und damit gut 60 Mio. Leserkontakten summierte. Deshalb umfasse das aktuelle PR-Programm u. a. monatliche Presseinformationen mit Fotos an jeweils ca. 650 Medien, vorproduzierte Redaktionsseiten für Tageszeitungen und Anzeigenblätter, digitale Streuungen von Pressetexten und Fotos bzw. Hörfunkbeiträgen sowie Exklusivkooperationen mit unterschiedlichen Zielgruppen-Medien.

„Vier zum Vorzugspreis“ als Minimum
Das für den regionalen und lokalen Einsatz konzipierte Aktionsmittel-Sortiment präsentiere sich als Konsequenz der bisherigen Erfahrungen in einer nochmals gestrafften, ökonomischeren und letztlich praxisgerechteren Struktur. Es decke gleichwohl alle gängigen Instrumente ab, die für eine ebenso vielfältige wie engagierte Vermarktung nötig seien. Zudem biete es Großhandel und Handwerk wie bisher die Basis für individuelle Projekt-Allianzen. Im Einzelnen enthalte die Unterstützungspalette folgende Module:
– Die für die Teilnahme und die Listung unter www.gutesbad.de unverzichtbare Grundausstattung „Vier zum Vorzugspreis“ für Großhandel (59,90 Euro ohne Mwst.) und Handwerk (39,90 Euro ohne Mwst.). Sie umfasst 100 (100) Infoblätter, 200 (100) Gewinnspielkarten, 6 (3) Poster sowie die komplette Aktions-CD.
– Aktions-CD mit druckfähigen Versionen der Aktionsmittel (u. a. diverse Anzeigenvorlagen, weitere Plakatvarianten, Logo-Alternative)
– Poster (DIN A2)
– Infoblatt (DIN A4)
– Gewinnspielkarten
– zwei (Muster-)Presseinfos mit Fotos
– zwei (Muster-)Werbebriefe
– Verbraucherbroschüren „Ihr Weg zum Traumbad“ und „Rein & Fein“
– Umsetzungsleitfaden als Praxishilfe von A wie Aktionsmittel bis Z wie Zeitplanung.
Außerdem kündigt Wischmann eine Premiere an, deren Nutzwert weit über den „Tag des Bades“ hinausreiche: die Grundversion der Broschüre „Bad-Marketing leicht gemacht“. Sie befinde sich zunächst exklusiv auf der Aktions-CD. In 10 Kapiteln beschreibe der neue und in der Folgezeit noch spezifischer ausgearbeitete VDS-Service die wesentlichen Methoden, Medien und Maßnahmen zielgruppengerechter Vermarktungskonzepte. Er sei primär für die Anwendung in der lokalen Großhandels- und Handwerkspraxis gedacht.

 

Jens J. Wischmann: „Wir haben wieder ein stimmiges und zudem medial vielfältiges Komplettpaket geschnürt.“

 

Effiziente Maxime
Ein vierseitiger Aktionsfolder mit integriertem Bestellbogen informiere über die Details des Branchenevents. Ihm liege ein Anmeldeblatt für die geöffneten Ausstellungen zur Erfassung und Veröffentlichung unter www.gutesbad.de bei. Interessenten können den zentralen Projektfolder unter www.gutesbad.de oder www.sanitaerwirtschaft.de downloaden. Mitte Juli waren über 250 Ausstellungen registriert, meldet Wischmann. Er ist optimis­tisch, dass die Zahl „noch kräftig steigt“. Das beruhe auch auf der Erfahrung, dass eine Reihe von Firmen ihre „Mitmach-Entscheidung“ kurzfristig treffe.
Wie immer komme es nun darauf an, die von dem Dachverband geschaffenen Rahmenbedingungen für den individuellen Erfolg zu nutzen. An positiven und damit nachahmenswerten Beispielen für das effiziente „Mehr tun als andere“ herrsche kein Mangel. Ob Kooperationen mit Kosmetik- und Fitness-Studios, Autohäusern, Banken und Krankenkassen; ob Verpflegung und Spaß für „Jung und Alt“; ob eigene Gewinnspiel-Initiativen; ob Pendelbusse und Pferdekutschen zum Besucher-Transfer – voller Einsatz sei auch 2011 das beste Rezept für stabile Firmenkonjunkturen.

*) Mitglieder sind die Unternehmen Bette, ­Burgbad, Dornbracht, Duravit, Duscholux, Geberit, ­Ideal ­Standard, Kaldewei, Keramag, Keuco, Kludi, Viega ­sowie Villeroy & Boch.

www.gutesbad.de

 


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