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KMU-Förderung für E-Auto-Ladestationen bis Jahresende beantragen

Berlin. Ein neues Förderprogramm des Bundes unterstützt Investitionen in die Ladeinfrastruktur von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU). Förderanträge können noch bis Ende dieses Jahres beim Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) gestellt werden. Das Förderprogramm „Ladeinfrastruktur vor Ort“ ist Teil des bundesweiten Masterplans zum Aufbau eines flächendeckenden E-Auto-Ladenetzes. Die Gesamtfördersumme umfasst 300 Mio. Euro.

Fördermittel für die eigene Ladeinfrastruktur gibt es für KMU bis Ende des Jahres. Bild: E.ON

 

Die Förderzusage umfasst bis zu 80 % der Gesamtkosten für den Kauf der Ladeinfrastruktur. Die Höchstförderung beträgt für eine Normalladestation (Gleichstrom oder Wechselstrom, mit 3,7 bis 22 kW) maximal 4000 Euro für eine Schnellladestation (Gleichstrom, mit 22 kW bis 50 kW) maximal 8000 Euro pro Ladepunkt. Auch die Anschlusskosten an das Stromnetz werden gefördert. Fördervorgaben beziehen sich auch auf die öffentliche Zugänglichkeit der Lademöglichkeit, die Bezahlmodelle und den einzuspeisenden Strom. Bis spätestens 31. Dezember 2022 muss die Ladeinfrastruktur realisiert sein. Hier gibt es weitere Informationen zum Förderangebot.
 
Der Energieversorger E.ON sieht in Ladesäulen großes Potenzial für Unternehmen. Eine Umfrage habe gezeigt, dass E-Auto-Fahrer Ladeangebote vor Geschäften begrüßen würden und bereit seien, für den getankten Strom zu bezahlen. E.ON informiert Unternehmen in einer Broschüre über die Installation einer eigenen Ladeeinrichtung.

 


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