Werbung

KfW-Programme Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren - Nachweise auf Basis der DIN V 18599 werden nicht mehr akzeptiert

Frankfurt. Die KfW-Förderbank akzeptiert für ihre Förderprogramme Energieeffizient Bauen und Energieeffizient Sanieren keine Berechnungen mehr, die auf Basis der DIN V 18599 beruhen. Wie es dazu in einem Rundschreiben heißt, habe sich im Rahmen der Prüfungen von Berechnungsunterlagen zum KfW-Effizienzhaus nach der DIN V 18599 herausgestellt, dass die Berechnungsergebnisse in Abhängigkeit von der verwendeten Software-Lösung ungewöhnlich stark voneinander abwichen.

 

Die Nachvollziehbarkeit der Fördermittelvergabe sei für die KfW und letztlich auch für Bauherren von elementarem Interesse. Daher könne die DIN V 18599 für die Berechnung der energetischen Niveaus der KfW-Effizienzhäuser bis auf Weiteres keine Anwendung mehr finden. Man habe den zuständigen Fachverband aufgefordert, umgehend auf eine Qualitätsverbesserung bei den Herstellern der Softwarelösungen hinzuwirken.

Im Rahmen der Antragstellung zum KfW-Effizienzhaus in den Programmen Energieeffizient Bauen (Programm-Nr. 153) und Energieeffizient Sanieren (Programm-Nr. 151) würden nur noch Berechnungen auf Basis der DIN 4108-6 und DIN 4701-10 bzw. beim Nachweis als Passivhaus das PHPP* akzeptiert, heißt es in dem Rundschreiben.

www.kfw.de


*) Anmerkung der Redaktion: Das Passivhaus Projektierungs Paket  - kurz PHPP - ist ein Tool für die Planung von Passivhäusern. Infos und Bestellung unter www.passiv.de.

 


Artikel teilen:
Weitere Tags zu diesem Thema: