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Hof 8 gewinnt Architekturpreis für Solartechnik

Weikersheim. Sieger des mit 15.000 Euro dotierten Architekturpreises „Gebäudeintegrierte Solartechnik 2017“ wurde das Projekt „Hof 8“ des Architekturbüros Klärle, Bad Mergentheim.

Das Projekt „Hof 8“ ist die Sanierung eines alten Bauernhof-Ensembles im kleinen Örtchen Weikersheim-Schäftersheim.

Die Jury lobte insbesondere die architektonisch gelungene Integration der Photovoltaikanlage in den Bestand.

 

Bei dem preisgekrönten Ensemble in Weikersheim-Schäftersheim (Baden-Württemberg) handelt es sich um die Sanierung eines ehemals landwirtschaftlich genutzten Bauernhofs. Die Sanierung setzte energetisch das Plusenergie-Hausniveau um. Die Dächer sind mit einer sehr großen Photovoltaikanlage (PV, insgesamt 80 kWp, 550 m2) vollflächig belegt und in Aufdach-Montage angebracht. Außerdem wurde ein Batteriespeicher installiert, in dem gerade nicht benötigter Solarstrom geparkt wird.
Bei „Hof 8“ setzten die Architekten außerdem auf das Thema Elektromobilität, sodass möglichst viel PV-Strom als Eigenstrom im Ensemble verbleiben beziehungsweise genutzt werden kann. Perspektivisch soll auch die Nachbarschaft als Stromabnehmer eingebunden werden. Weiterer Bestandteil des Technikkonzepts ist eine Grundwasserwärmepumpe. Für ihren Betrieb könnte zumindest zu einem Teil auch der eigene PV-Strom verwendet werden.
Die Jury urteilte: Die Arbeit setze für eine nachhaltige Weiterentwicklung des ländlichen Raums wertvolle Impulse und zeige, dass Photovoltaik zu einem ganz selbstverständlichen Baumaterial einer Gebäudesanierung werden könne. Auch verdeutliche die Kombination mit bestehendem Bruchsteinmauerwerk und neuen Holzfassaden die gestalterischen Potenziale marktüblicher Solartechnik. Preisgeber ist der Solarenergieförderverein Bayern (SeV Bayern), der den Architekturpreis für Solartechnik bereits zum siebten Mal auslobte.

www.sev-bayern.de

 


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