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Hervorragendes Ergebnis

Eine positive Bilanz für die ISH 2017 – aus Sicht der Veranstalter, der Aussteller und der Besucher

Wichtig auf einer Messe wie der ISH: den Durchblick behalten.

Aufmerksamkeit erregen ist alles. Wer die Gunst des Besuchers für sich gewinnen will, muss sich schon etwas Besonderes einfallen lassen.

Schrauben, Bohren, Pressen, Trennen, Sägen: In der Werkzeughalle war zu jeder Tageszeit viel los. Wer wollte, konnte selbst Hand anlegen.

So schnell geht ein Bad: An jedem Messetag wurde ein komplettes Bad aus vorgefertigten Montagesystemen inklusive Beplankung mit Fliesen und Installation aufgebaut.

Neben den vielleicht bekannten Bussen konnte sich der Messebesucher auch ganz persönlich von Halle zu Halle fahren lassen.

Heizkörper mal anders.

Das kostbarste Element auf Erden: Wasser. Der Aussteller inszeniert es in Form einer Wasserkaskade.

Autogrammstunde: Die beiden DTM-Piloten Edoardo Mortara (links) und Lucas Auer (rechts) kamen nach Frankfurt und verteilten handsignierte Andenken.

200 000 Besucher: Das Standpersonal hatte alle Tage viel zu tun.

Auch der STROBEL VERLAG war mit einem Stand auf der ISH. Der Fachverlag stellte seine „brandheißen Informationen“ in Szene.

Fotografiert wurde an allen Orten. Begehrte Motive fanden sich quasi in jeder einzelnen Halle, wie hier bei einem Brausehersteller.

Die Redaktion der IKZ-HAUSTECHNIK hat auf der Messe kurze Filme gedreht und online gestellt. Sie sind über www.ikz.tv jederzeit abrufbar.

 

Die Frankfurt Messe zieht am Ende der ISH eine positive Bilanz: Mit fast 2500 Aussteller aus 61 Ländern und 200 000 Besuchern weist die Weltleitmesse für den Verbund von Wasser und Energie so gute Zahlen auf wie zuletzt vor sechs Jahren. Vom 14. bis 18. März zeigten die ausstellenden Unternehmen, was sie als Lösung für die Aufgaben der Zukunft zu bieten haben.

„Die ISH wächst und wird immer internationaler“, heißt es vonseiten der Messegesellschaft. „Die Kennzahlen sind hervorragend, die Stimmung in den Hallen war ausgezeichnet“, freut sich Wolfgang Marzin, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Frankfurt. Im Vergleich zur ISH vor zwei Jahren kamen mehr internationale Besucher zur Messe: waren es 2015 knapp 76 000, wurden dieses Jahr 80 000 Gäste gezählt (+ 5 %). Die besucherstärks­ten Länder waren nach Deutschland Italien, China und Frankreich. Besucher kamen aber auch aus den USA oder Fernost.
Positiv sehen die Aussteller die Konjunkturaussichten: 88 % bewerteten sie mit gut oder befriedigend. Bei den deutschen Ausstellern lag dieser Wert sogar bei 93 %. Noch höher waren die Zufriedenheitswerte der Besucher: die Gesamtbeurteilung lag erneut bei 97 %. Das SHK-Handwerk stellte mit einem Anteil von rund einem Drittel traditionell die stärks­te Besuchergruppe.

Sehr zufrieden mit dem Messeverlauf zeigten sich die fünf ISH-Träger

  • ZVSHK – Zentralverband Sanitär Heizung Klima,
  • BDH – Bundesverband der Deutschen Heizungsindustrie,
  • VDS – Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft,
  • FGK – Fachverband Gebäude-Klima,
  • VdZ – Forum für Energieeffizienz in der Gebäudetechnik.


Für Friedrich Budde, Präsident des ZVSHK, war die ISH eine eindrucksvolle Weltleitmesse. „Die ISH 2017 hat zahlreiche Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit präsentiert – aus Sicht des Handwerks vor allem für das Gelingen der Wärmewende und den altersgerechten Badumbau.“ Ähnlich sieht es Manfred Greis, Präsident des BDH sowie Mitglied des Vorstandes des FGK: „Die deutsche Heizungsindustrie stellte erneut ihre Innovationskraft unter Beweis und präsentierte überzeugende Lösungen, die einen zentralen Beitrag zum Gelingen der Energiewende leisten werden.“ Für das Gewerk Sanitär zieht Hartmut Dalheimer Bilanz. Als Vorsitzender der VDS ist er mit der Resonanz zufrieden: „Sowohl Qualität als auch Quantität der Besucher stimmten. Aber auch das deutsche Fachhandwerk fand den Weg zur ISH.“ Und mit Blick auf die nächs­te ISH, vom 12. bis 16. März 2019, appelliert er schon heute: „Der Besuch der ISH muss für jeden Badplaner und jeden Bäderbauer weiterhin Pflicht sein!“
Viel Neues gab es bei den Ausstellern zu sehen. Ein ganz großes Thema dabei: die Vernetzung von Produkten – also das, was man allgemeinhin als Digitalisierung bezeichnet. Viele Komponenten aus den unterschiedlichsten Bereichen lassen sich heute mit dem Internet verbinden und über mobile Endgeräte bedienen, einstellen, überwachen: Hauswasserstationen, Enthärtungsanlagen, Wärmeerzeuger, Raumtemperaturregler, Badmöbel u. a. m. Neben der Digitalisierung waren genauso die Segmente Wärmewende, die Klimatisierung von Gebäuden, barrierefreie Bäder oder die Energieeffizienz überall zu spüren. Eines lässt sich nach fünf Tagen zusammenfassen: Die Messe hat eindrucksvoll gezeigt, dass sich der Aktionsrahmen für die Branche mit rasantem Tempo verändert. Planer, Handel und Handwerk sind aber bereit dafür und entwickeln ihre Antworten auf die Herausforderungen der nahen Zukunft.

IKZ-TV-Shots
Auch die Redaktion der IKZ-HAUSTECHNIK war vor Ort und hat sich nach Neuheiten und spektakulären Events umgesehen. Das Wichtigste haben wir in Form von kurzen Filmen – IKZ-TV-Shots – zusammengefasst und online gestellt. Mehr als ein Dutzend Filme sind abrufbar. Über ikz.tv gelangt man zu der Filmesammlung, die einen kleinen Eindruck von der ISH gibt.

Bilder: IKZ-Haustechnik

 


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