Werbung

Hamburg – Investition in Ausbildungsstätte

Einweihungsfeier für Öl- und Gasfeuerungs-Werkstatt

Grußworte zur Eröffnung hielten (v. l.): Manfred Greis (Präsident BDH), Hans Peter Wollseifer (Präsident ZDH), Fritz Schellhorn (Innungs-Obermeister), sowie Friedrich Budde (Präsident ZVSHK).

Der Neubau beinhaltet zwölf Öl- und Gas-Feuerungsanlagen, an denen Auszubildende, Gesellen und Meister gleichermaßen geschult werden.

 

Die Innung Sanitär, Heizung, Klempner Hamburg feierte am 31. März dieses Jahres die Einweihung einer neuen Werkstatt für Öl- und Gasfeuerung. Mit dem Bau erweitert die Innung das bereits seit 2011 bestehende Kompetenzzentrum für Erneuerbare Energien. 74 Personen können jetzt gleichzeitig an den verschiedenen Geräten und Anlagen ausgebildet werden.

Über 100 geladene Gäste, darunter der Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Hans Peter Wollseifer, der Präsident des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK), Friedrich Budde, und der Präsident des Bundesverbandes der deutschen Heizungsindustrie (BDH), Manfred Greis, sowie Unternehmen aus dem Handwerk und der Industrie, besuchten die Veranstaltung im Ausbildungszentrum Hamburg-Barmbek.
Der Neubau beinhaltet zwölf moderne Feuerungsanlagen für fossile Brennstoffe und ergänzt die bereits im Mai 2011 eröffnete Schulungswerkstatt für Geräte und Anlagen auf Basis Erneuerbarer Energien. Diese umfasst Solarthermie-, Wärmepumpen- sowie Pelletanlagen und auch ein Brennstoffzellenheizgerät. Jeder Gerätestand der Werkstätten simuliert eine eigene Kundenanlage und kann bei Bedarf gegen andere Anlagen leicht getauscht werden.
„Mit der neuen Werkstatt für Öl- und Gasfeuerung sind wir nach großen Technologiesprüngen nun auch im Bereich der fossilen Brennstoffe für die Zukunft gerüstet“, erläuterte Walter Wohlert, Hauptgeschäftsführer der Innung SHK Hamburg und weiter: „Öl- und Gasfeuerungen haben mit ca. 98 % der installierten Heizungsanlagen den größten Anteil in Hamburg. Davon bieten rund 45 % der bestehenden Anlagen, die älter als 20 Jahre sind, noch großes Potenzial für die Kosten- und CO2-Reduktion.“ Darüber hinaus sieht die Innung beim Bau neuer Anlagen neben einem stetigen Zuwachs bei Anlagentechniken für Erneuerbare Energien auch einen Trend zur Verbindung mit herkömmlichen Energien.

Investitionsaufwand
Das Schulungszentrum bietet jetzt eine Ausbildungsfläche von über 650 m². Insgesamt können 74 Auszubildende, Gesel­len und Meister gleichermaßen in den An­lagentechniken mit erneuerbaren und fos­silen Energieträgern unterrichtet ­werden.
Die Investitionen für den Bau des Ausbildungszentrums wurden vollständig aus eigenen Mitteln der mitgliederfinanzierten SHK-Innung realisiert und betragen insgesamt 4 Mio. Euro. Davon wurden 1,5 Mio. Euro für die Öl- und Gasfeuerungs-Werkstatt eingesetzt.

 

 

IKZ-TV-Shot zur Werkstatt-Einweihungsfeier

Die IKZ-Redaktion war zur Einweihungsfeier vor Ort und hat einen TV-Shot erstellt. Dieser ist im Internet unter www.ikz.tv zu sehen.

 


Artikel teilen:
Weitere Tags zu diesem Thema: