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Gelungenes Branchenereignis

IFH/Intherm beweist sich als starke SHK-Fachmesse

Im Forum „Digital vernetzt“ konnte sich der Messebesucher die Trends in der Digitalisierung näher bringen lassen. An drei der vier Messetagen gab es Vorträge und Diskussionen.

Gut 40 000 Besucher kamen nach Nürnberg, um sich auf der IFH/Intherm über die aktuellen Themen zu informieren.

Auch der STROBEL VERLAG beteiligte sich am Forum „Digital vernetzt“: Christopher Strobel (links) moderierte u. a. eine Diskussionsrunde und referierte zu zwei Themen.

 

Als größtes und wichtigstes SHK-Branchenereignis für den Süden Deutschlands gilt zweifelsohne die IFH/Intherm. Die Messe fand Anfang April in Nürnberg statt und dauerte vier Tage. Resümee: Sie ist eine feste Größe für den Informationsaustausch innerhalb der Branche.

Als wichtiges Kriterium für das Gelingen und den Erfolg einer Messe gelten die Aussteller- und Besucherzahlen. In Nürnberg waren es 611 Aussteller bei 40 500 Besuchern. Damit bewegt sich die IFH/Intherm in etwa auf dem Niveau von 2016 (etwa 620 Aussteller, gut 42 000 Besucher). Für Joachim Butz, Vorsitzender des Fachbeirats der IFH/Intherm, stellt sie „die wichtigste Kontaktmesse zwischen Industrie und dem SHK-Handwerk dar“. Schließlich bot die süddeutsche Fachmesse einen kompakten und breiten Überblick über die Bereiche Sanitär, Heizung, Klima und Erneuerbare Energien.
In diesem Jahr stand ein Top-Thema der Branche im Fokus: die Digitalisierung. Die Veranstalter fassten die einzelnen Veranstaltungen unter dem Titel „Digital vernetzt“ zusammen. Messebesucher konnten sich in 960 Vortragsminuten auf den neuesten Wissensstand bringen. Außerdem informierten 73 Firmen die SHK-Unternehmer, Fachplaner, Architekten, Experten der Wohnungswirtschaft sowie Vertreter des Großhandels in persönlichen Gesprächen über digitale Produkte und Lösungen. Wer darüber hinaus mehr über den Einsatz von digitalen Heizungen erfahren wollte, informierte sich beispielsweise über die EEBUS-Initiative auf dem Stand des Bundesverbandes der Deutschen Heizungsindustrie (BDH).
Für die Initiatoren der IFH/Intherm zeigen die beiden Beispiele, „Digital vernetzt“ und „EEBUS“, wie sich die Messe ergänzend zur Produktschau auch als Wissensplattform positioniert. Beide Themen bildeten auch die Schwerpunkte auf dem „Forum Handwerk“, das in den Stand der SHK-Fachverbände integriert war. Dort erhielten die Fachbesucher beispielsweise Informationen über neue Lösungen in der Badvorfertigung oder über die neue Badstudie der VDS (Vereinigung Deutsche Sanitärwirtschaft), die auf der IFH/Intherm vorgestellt wurde.
Der Termin für die nächste IFH/Intherm steht bereits fest: 21. - 24. April 2020. Sie wird wieder in Nürnberg stattfinden. Schon heute spricht sich der Veranstalter – die Gesellschaft für Handwerksmessen (GHM) – für einen Ausbau des Fortbildungsangebotes aus. Damit wird das Ziel verfolgt, „trotz hoher Auftragslage wieder mehr junge Gesellen und Meister für den Besuch zu mobilisieren.“

Bilder: IKZ

www.ifh-intherm.de

 


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