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Geänderte Energieberatungs-Richtlinie in Kraft getreten

Eschborn.  Zum 1. Dezember ist die neue Richtlinie über die Förderung von Energieberatungen für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung, individueller Sanierungsfahrplan) in Kraft getreten. Sie ersetzt die bisher gültige Richtlinie vom 29. Oktober 2014.

Qualifizierte SHK-Betriebe können ihren Kunden nun auch einen förderfähigen Sanierungsfahrplan ausarbeiten. Bild: ZVSHK

 

Mit der Neuordnung wurde der Energieberaterkreis erweitert. Zum Förderprogramm können nun alle Energieberater zugelassen werden, die über die geforderte fachliche Qualifikation verfügen. Die Energieberater haben sich durch Selbsterklärung gegenüber dem BAFA zu verpflichten, hersteller-, anbieter-, produkt- und vertriebsneutral zu beraten. Für die Zulassung benötigen Energieberater weiterhin eine Haftpflichtversicherung, die Schadensersatzansprüche im Zusammenhang mit Energieberatungsleistungen abdeckt.
Der sogenannte individuelle Sanierungsfahrplan (iSFP) wird nun ausdrücklich als richtlinienkonforme Darstellung der Ergebnisse einer Energieberatung anerkannt
Das BAFA hat für Energieberater einige Dokumente zur Thematik veröffentlicht, u.a.

  • Merkblatt für die Erstellung eines Beratungsberichts (Richtlinie 2017),
  • Synopse: Energieberatung für Wohngebäude (Vor-Ort-Beratung; individueller Sanierungsfahrplan),
  • Synopse: Gegenüberstellung der Mindestanforderungen an den Inhalt eines Beratungsberichts nach BAFA-Checklisten,
  • Liste der anerkannten Weiterbildungsmaßnahmen,
  • Unterlagen zum iSFP.


Zu den Unterlagen der BAFA: https://www.bafa.de/DE/Energie/Energieberatung/Energieberatung_Wohngebaeude/energieberatung_wohngebaeude_node.html

 

 


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