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Für eine profitable Energiewende

Gebäude sollen zukünftig nicht mehr mit fossilen Energieträgern beheizt werden. Ein Webinar der IKZ-ACADEMY am 27. Oktober zeigt auf, warum sich Pelletkessel für den Bestand empfehlen und welche Vorteile eine Partnerschaft mit einem Hersteller hat.

Neben den Präsenz-Schulungen vor Ort bietet KWB auch Webinare für seine Partner aus dem Handwerk an. Bild: KWB

Die beiden Referenten des Webinars „Heizen mit Pellets“: David Pock, Leiter Vertrieb, und Andreas Groll, Leiter der KWB-Akademie. Bilder: KWB

 

Das Kesseltauschgeschäft läuft auch in Corona-Zeiten, insbesondere die Pelletbranche boomt regelrecht. Allein im ersten Halbjahr stand ein Plus von 150 % zu Buche. „Diese Goldgräberstimmung in der Biomasse gilt es zu nutzen“, sagt KWB. Mit dem „Goldgräber-Starterpaket“ bietet der Hersteller Fachbetrieben eine Partnerschaft auf Augenhöhe und mit vielen attraktiven Vorteilen an. Hintergründe dazu vermittelt ein einstündiges Webinar der IKZ-ACADEMY am 27. Oktober.

Auch wenn die Stückzahlen im Vergleich etwa zur Wärmepumpe noch recht bescheiden daherkommen: Das Geschäft mit Pelletkesseln boomt, die Hersteller produzieren am Anschlag. Der Grund für die starke Nachfrage in diesem Jahr dürfte in der attraktiven staatlichen Förderung des BAFA im Rahmen des Marktanreizprogramms liegen. Investitionen in erneuerbares Heizen werden seit Januar 2020 mit deutlich erhöhten Sätzen anteilig gefördert. So gibt es für die Installation von Holzfeuerungen ab 5 kW eine Regelförderung in Höhe von 35 % oder alternativ die Austauschprämie für Ölheizungen in Höhe von 45 %. Gefördert werden alle notwendigen Maßnahmen für die Vorbereitung und Umsetzung des Heizungsprojekts sowie sogenannte Umfeldmaßnahmen zur Erhöhung der Energieeffizienz. Darunter fällt beispielsweise die Anpassung der Wärmeverteilung durch den Einbau von Flächenheizungen oder Niedertemperaturheizkörpern.

Vorteile sprechen für Pellets

Doch die BAFA-Förderung ist nur einer von vielen Pluspunkten. Pellets hatten in der Vergangenheit stets einen signifikanten Preisvorteil zu Heizöl gehalten. Das ist derzeit aufgrund des niedrigen Ölpreises nicht der Fall. Aber ab dem nächsten Jahr werden fossile Brennstoffe mit einer CO2-Abgabe belastet, dann dürfte sich die Situation wieder ändern – und zwar nachhaltig. Dazu kommt der Pluspunkt der Unabhängigkeit von Importen: Deutschland gilt als das Holzland schlechthin in Mitteleuropa. Der Grundstoff für die Pelletproduktion ist reichlich vorhanden. Mit 2,8 Mio. t produzierter Pellets lag Deutschland in 2019 weltweit auf Platz 3.

Nicht zuletzt punktet der Brennstoff auch in Sachen Klimaschutz. Das CO2-Einsparpotenzial ist etwa beim Ersatz von Öl durch Holz zur Wärmegewinnung so hoch wie bei keiner anderen Sanierungsmaßnahme im Gebäude, sagte Martin Bentele, Geschäftsführer des Deutschen Energieholz- und Pellet-Verbands (DEPV), im Interview mit unserer Redaktion. Heizen mit Pellets sei allerdings ein komplexer Vorgang, bei dem alle Beteiligten gut geschult sein müssen. Die Qualifizierung des SHK-Handwerks sei deshalb von hoher Relevanz.

Webinar für Heizungsbauer: „Heizen mit Pellets“

Für Heizungsbauer, die Biomasse als Geschäftszweig neu- oder wiederentdecken möchten, bietet die IKZ-ACADEMY in Kooperation mit KWB ein Webinar zum Thema „Heizen mit Pellets“ an.

Darin wird der Weg zum Pelletfachbetrieb aufgezeigt und erläutert, welche unterschiedlichen Dienstleis­tungen KWB seinen Partnerbetrieben in diesem Zusammenhang bietet. Unter der Maxime „Profitable Energiewende: Raus aus Öl. Rein mit Holz“ wird außerdem das sogenannte „Goldgräber-Starterpaket“ vorgestellt und in diesem Rahmen erläutert, wie sich mit hochwertigen Premiumprodukten hohe Deckungsbeiträge erwirtschaften lassen. Informationen zur Fördersituation, zur Preisentwicklung und der Versorgungsicherheit von Pellets sowie ein Faktenscheck „Biomasseheizung“ runden das kompakte Webinar ab.

Neugierig geworden? Eine Anmeldung zu der kostenlosen Veranstaltung ist unter www.ikz-
select.de
möglich.

 


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