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Forschungen zur biologischen Flüssiggaserzeugung

Der Deutsche Verband Flüssiggas e. V. (DVFG) gratuliert dem Bremer Geowissenschaftler Prof. Dr. Kai-Uwe Hinrichs zur Auszeichnung mit dem Leibniz-Preis 2011 der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Dieser mit 2,5 Mio. Euro für die Forschung höchstdotierte wissenschaftliche Förderpreis in Deutschland wird Prof. Hinrichs für seine Arbeiten auf dem Gebiet der Geochemie und der Mikrobiologie verliehen.

 

Der Schwerpunkt der Forschungsarbeiten des Bremer Wissenschaftlers liegt auf den Lebensprozessen in den Tiefen des Meeres. Vor einigen Jahren hat er im Rahmen einer Expedition vor der Küste Südamerikas eine Entdeckung gemacht, die ein äußerst zukunftweisendes Forschungsprojekt in Kooperation mit der deutschen Flüssiggas-Wirtschaft zur Folge hatte: In Ablagerungen aus rund 400 m Tiefe unter dem Meeresspiegel war als Ergebnis bisher unbekannter Stoffwechselprozesse bei Mikroorganismen offensichtlich Propan entstanden. In Laborversuchen am Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen arbeitet Prof. Hinrichs jetzt daran, dieses Phänomen einer rein biologischen Erzeugung von Flüssiggas zu analysieren und reproduzierbar zu machen. Dabei wird er vom Deutschen Verband Flüssiggas im Rahmen des Projekts „Bio­FlüssigGas“ unterstützt. Die Forschungsarbeiten gelten als einer von mehreren Wegen zur Gewinnung von regenerativem Flüssiggas. Prof. Hinrichs sieht die Erwartungen des DVFG als realistische Perspektive: „Unser Ziel ist es, diese Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung langfristig für eine wirtschaftliche Verwertung nutzbar zu machen.“

 


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