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Erleichterte Wärmebrückenberechnung

 

Wärmebrücken werden in TGA-Berechnungen vielfach noch stiefmütterlich behandelt. Hintergrund ist, dass für die detaillierte Berechnung ein größerer Zeitaufwand erforderlich ist, als für die Berücksichtigung der Wärmebrücken nach der pauschalen oder einfachen Methode. Somit wird die detaillierte Ermittlung häufig nicht erstellt. Nach Norm ist dies zulässig. Allerdings hat das eine fatale Folge: Die Transmissionswärmeverluste sowie der Primärenergiebedarf steigen in ihren Werten, wodurch das Gebäude eventuell in eine schlechtere Effizienzklasse eingeteilt wird. Wenn es dazu noch einen Tilgungszuschuss gibt, dann fällt dieser möglicherweise geringer aus. Doch nicht nur das. Für die TGA hat das ebenfalls Konsequenzen. Denn werden Wärmebrücken nur pauschal oder einfach ermittelt, dann führen die höheren Transmissionswärmeverluste z. B. auch zu größeren Heizflächen und eventuell Heizkesseln. In solchen Fällen wird die TGA natürlich teurer.

Besser ist somit eine detaillierte Berechnung. Damit diese künftig mehr Anklang findet, steht derzeit ein kostenfreies Online-Tool in den Startlöchern, das eine erleichterte Wärmebrückenberechnung zur Aufgabe hat. Hierzu erfahren Sie ab Seite 16 mehr. Zudem zeigt der Beitrag auch die Hintergründe zu den Auswirkungen von Wärmebrücken im Kontext der TGA auf.

Kurzum: Was so detailliert geplant ist, bietet Mehrwert für alle Beteiligten – angefangen bei der zeitlich schnelleren Planung über Baukosteneinsparungen bis hin zu einem möglichen besseren Verkehrswert für die Immobilie.

Markus Münzfeld
Redakteur
m.muenzfeld@strobelmediagroup.de

 


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