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Ein gelungenes Vorzeige-Projekt

Sanitärsystemlösung für 30 Netto-Null-Wohneinheiten

In Willich entstanden drei Mehrfamilienhäuser mit Netto-Null-Standard in moderner Holzbauweise mit insgesamt 30 geförderten Wohneinheiten. (Geberit)

Um die Schallschutzanforderungen zu erfüllen und gleichzeitig eine wirtschaftliche Lösung zu erzielen, wurden in den Mehrfamilienhäusern die Gebäudeentwässerungssysteme „Silent-Pro” und „Silent-PP” miteinander kombiniert. (Geberit)

Die Steigleitungen für das Trinkwasser wurden mit Geberit „Mapress Edelstahl 1.4401“ und für die Heizung mit „Mapress Therm“ installiert. Kompatible Presswerkzeuge sorgen für dauerhafte und sichere Verbindungen, sodass beide Systeme zeitsparend montiert werden konnten. (Geberit)

Im engen Kellerbereich der Gebäude kamen die neuen schwenkbaren Pressringe von Geberit zum Einsatz, die eine sichere Installation auch bei begrenztem Platzangebot ermöglichten. (Geberit)

Dank der lateralen Verpressung lassen sich die Pressstellen von Geberit „FlowFit“ auch bei begrenztem Platzangebot zuverlässig erreichen. (Geberit)

 

In Willich-Schiefbahn, Nordrhein-Westfalen, entstand ein beispielhaftes Projekt für energieneutralen und zugleich bezahlbaren Wohnraum: Drei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 30 Wohneinheiten wurden von der werk | N GmbH & Co. KG im Rahmen eines öffentlich geförderten Wohnbauprogramms errichtet. Teil des Neubauprojekts ist auch eine moderne Gebäudetechnik mit Systemlösungen von Geberit. Ein Objektbericht.

Die Gebäude wurden oberirdisch vollständig in Holzständerbauweise gebaut und erfüllen nach Aussage von werk | N den Netto-Null-Standard. Das bedeutet, dass das Gebäude so konzipiert ist, dass es im Laufe eines Jahres so viel Energie produziert, wie es verbraucht. Möglich wird dies durch eine Kombination aus Energieeffizienzmaßnahmen und Erneuerbaren Energiequellen. Die Janssens Haustechnische Anlagen GmbH aus Krefeld setzte die Gebäudetechnik um – mit dem Ziel, sämtliche technischen und wirtschaftlichen Vorgaben zu erfüllen. Das Ergebnis ist eine durchdachte Sanitärlösung, die in allen Punkten überzeugt.

Für Geschäftsführer Sebastian Janssens war die Wahl einer durchgängigen Systemlösung naheliegend. Gerade in öffentlich geförderten Bauprojekten kommt es darauf an, Investitions- und Folgekosten überschaubar zu halten. „Uns war ein vernünftiges Preisgefüge wichtig, da wir in einem geförderten Wohnprojekt natürlich mit einem begrenzten Budget arbeiten müssen“, berichtet Janssens. Wichtig war zudem die Sicherheit, dass eingesetzte Produkte auch langfristig verfügbar bleiben – etwa für Wartung und Instandhaltung. Die eingesetzten Produkte mussten sowohl in der Bauphase als auch in der späteren Instandhaltung praktikabel und planungssicher sein.

Installation der Steigleitungen

Die Installation der Steigleitungen in den drei Gebäuden wurde wie folgt ausgeführt: Für die Trinkwasserverteilung wurde „Geberit Mapress Edelstahl 1.4401” verwendet – ein robustes, besonders korrosionsbeständiges System, das hohen hygienischen Anforderungen gerecht wird. Die Heizungsleitungen in den Steigzonen wurden mit dem speziell dafür entwickelten „Geberit Mapress Therm“ System realisiert. Das niedriglegierte Edelstahlsystem ist eine korrosionsbeständige und gleichzeitig kostengünstige Lösung für geschlossene Heiz- und Kühlkreisläufe – Anwendungen, in denen sich Feuchtigkeit nicht immer vermeiden lässt.

Für die Verteilung des Trinkwassers und des Heizungswassers auf den Etagen wurde das Mehrschichtverbundrohrsystem „Geberit FlowFit” verwendet. Ausschlaggebend für diese Entscheidung war vor allem, dass die Montage durch drehbare Pressstellen sehr einfach ist. Zudem entfallen bei der Verarbeitung von Flow-Fit einzelne Arbeitsschritte komplett, was ein schnelles Vorankommen ermöglicht.

Die Sanitäranschlüsse in den Bädern wurden mit „Geberit Duofix“ Installationselementen ausgeführt, die an das FlowFit System angebunden wurden. Ab Werk sind die Elemente bereits so vorbereitet, dass sie mit den erforderlichen Trink- und Abwasserleitungen rasch verbunden werden können.

Für die Entwässerung kam eine Kombination aus den Systemen „Geberit Silent-Pro“ und „Geberit Silent-PP“ zum Einsatz. Hiermit konnten die Anforderungen der Bauherren nach einer hochwertigen und gleichzeitig wirtschaftlichen Lösung am besten erfüllt werden.

Spezifische Lösungen für Einbausituationen

Besonders im Kellergeschoss, wo die Installationshöhe begrenzt war und mehrere Gewerke gleichzeitig arbeiteten, mussten die Leitungen möglichst deckennah verlaufen, um die Kopfhöhe nicht einzuschränken und Konflikte mit Elektroleitungen zu vermeiden. Das Verpressen von Fittings und Bögen direkt unter der Decke ist mit normalen Werkzeugen nur schwer durchführbar, zudem besteht die Gefahr von Fehlverpressungen. Dank der schwenkbaren Pressringe und Zwischenbacken konnten die Rohrleitungen auch in engen Bereichen schnell und sicher verlegt werden. „Die neuen schwenkbaren Pressringe sind perfekt für enge Einbausituationen mit Geberit Mapress und machen die Verarbeitung einfacher und sicherer“, berichtet Sebastian Janssens. Für alle Mapress-Rohrsysteme kann das gleiche Werkzeug verwendet werden.

Verlegung der Anschlussleitungen

Die Verlegung der Anschlussleitungen sowie die Anbindung der Sanitärgegenstände an die Steigleitungen erfolgte mit dem Verbundrohrsystem „Geberit FlowFit“, mit dem passenden Übergangsstück von Geberit auf das andere System. Die Verarbeitung des flexiblen Rohrsystems ermöglichte einen schnellen und effizienten Baufortschritt: Die biegbaren Rohre ließen sich direkt entlang der vorgesehenen Trassen verlegen – ohne zusätzliche Formstücke oder aufwendige Richtungswechsel. Die seitlich angesetzte, laterale Verpressung erleichterte die Montage auch in beengten Bereichen wie Schächten oder über abgehängten Decken. Zusätzlich sparte der Entfall von Kalibrieren und Entgraten beim Ablängen wertvolle Zeit.

Anschlüsse und Leitungen in den Bädern

Für die Installation der Bäder kamen „Geberit Duofix“ Montageelemente zum Einsatz – montagefertig vorbereitet für Waschtisch- und WC-Anschlüsse. Dank der „Geberit MasterFix“ Adapter mit integrierter Überdrehsicherung ließ sich der Trinkwasseranschluss werkzeuglos, schnell und sicher herstellen. Zur Einhaltung der hohen Schallschutzanforderungen im Holzbau setzten die Projektverantwortlichen in den Etagen auf das schalloptimierte System „Geberit Silent-PP“. In den Fallleitungen kam das hochschallgedämmte System „Geberit Silent-Pro“ zum Einsatz.

Modell für sozialen Wohnungsbau

Die drei Mehrfamilienhäuser mit Netto-Null-Standard in Willich zeigen, dass sich umweltbewusstes Bauen und wirtschaftliche Planung nicht widersprechen müssen. Die Kombination aus Holzbauweise, energieeffizientem Gebäudekonzept und durchdachter haustechnischer Ausstattung beweist, wie moderner Wohnraum auch mit begrenzten Budgetvorgaben realisiert werden kann. Mit dem Einsatz der Geberit Systemtechnik entstand ein Wohnprojekt, das in Planung, Ausführung und Betrieb alle Anforderungen voll erfüllt.

Neben der technischen Qualität der eingesetzten Systeme überzeugte bei diesem Projekt auch die enge und verlässliche Zusammenarbeit mit Geberit. Für Sebastian Janssens war insbesondere der persönliche Kontakt zum Außendienst ein wichtiger Erfolgsfaktor: „Die Betreuung durch den Geberit-Verkaufsberater, das faire Preisgefüge und die hohe Verfügbarkeit der Produkte – mit der Zusammenarbeit mit Geberit sind wir rundum zufrieden.“ Auch im laufenden Projektalltag zeigte sich der Mehrwert des umfassenden Serviceangebots: Durch praxisnahe Montagevideos konnten neue Mitarbeiter schnell eingearbeitet werden – ganz ohne zeitaufwendige Schulungen.

 


Netto-Null vs. Klimaneutralität

Im Zusammenhang mit „Netto-Null“ fällt häufig auch der Begriff „Klimaneutralität“ – doch zwischen beiden Ansätzen bestehen wesentliche Unterschiede:

Ein Netto-Nullenergiegebäude (Net Zero Energy Building, nZEB) ist ein Gebäude, das im Laufe eines Jahres bilanziell so viel Energie erzeugt, wie es verbraucht. Es gleicht seinen Energieverbrauch durch eigene, Erneuerbare Energieerzeugung aus. Die Energieerzeugung erfolgt dabei in der Regel durch Photovoltaik, Solarthermie oder andere erneuerbare Quellen auf dem Gebäudegrundstück.

Klimaneutralität – bezogen auf Gebäude – bedeutet: Die durch den Gebäudebau und -betrieb verursachten CO2-Emissionen vor Ort oder extern und die CO2-Emissionen, die durch Produktion und Bereitstellung von Energie im oder am Gebäude nach extern eingespart werden, sind auf ein Jahr betrachtet in Summe null oder kleiner als null.

Die drei Mehrfamilienhäuser in Willich-Schiefbahn zeigen, wie sich der Netto-Null-Standard in der Praxis umsetzen lässt1) – durch konsequente Energieeffizienzmaßnahmen und den Einsatz regenerativer Technologien wie einer Luft/Wasser-Wärmepumpe und Photovoltaikanlage in Verbindung mit einer Fußbodenheizung sowie einer kontrollierten Be- und Entlüftung.

1) Gemäß dem Standard der Förderrichtlinie Öffentliches Wohnen im Land Nordrhein-Westfalen 2025

 


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