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Dornbracht-Partnerschaftsmodell: GC-Gruppe ist nicht dabei

Iserlohn. Dornbracht hat sein Anfang Dezember angekündigtes Partnerschaftsmodell zum 1. Januar umgesetzt. Es basiert im Grundsatz auf einer Verschiebung von variablen Konditionen hin zu einer fixen und umsatzunabhängigen Vermarktungsbeteiligung für hochwertige Ausstellungen und Online-Präsenzen von Handel und Handwerk und gilt für die Märkte Deutschland und Österreich.

 

Mit der Initiative will der Iserlohner Armaturenhersteller eine hohe Qualität in der Ausstellung stärker belohnen und letztlich das Premium-Badgeschäft aktivieren. Wie das Unternehmen nun bekannt gab, hat sich die GC-Gruppe gegen das neue Geschäftsmodell ausgesprochen. Dieter Kraus, Regionalvertriebsleiter Deutschland/Österreich: „Es ist richtig, dass wir auf Grundlage unseres neuen Geschäftsmodells zum 1. Januar 2016 mit der GC-Gruppe keine Einigung erzielen konnten. Wir haben dafür Verständnis, dass GC nicht von der Gleichbehandlung aller Häuser abkommen möchte und eine durchgängige Luxus- und Premiumstrategie mit allen Ausstellungen nicht umzusetzen ist. Daraus resultiert, dass wir aktuell nicht zusammen arbeiten, bei Bestellungen aber selbstverständlich beliefern.“

Auf Anfrage der IKZ-Redaktion betont die GC-Gruppe ihr Leistungsversprechen gegenüber den Kunden aus dem Handwerk. In letzter Konsequenz gehe es immer auch um eine verlässliche Margen-Sicherheit. Das neue Geschäftsmodell der Firma Dornbracht korrespondiere nicht mit den partnerschaftlichen Vorstellungen des Hauses, deshalb, so heißt es weiter, wurde die Zusammenarbeit bis auf weiteres beendet.

www.dornbracht.de

www.gc-gruppe.de

 


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