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dena-Gebäudereport 2026


Wie das Handwerk die Wärmewende mit voranbringt

Der dena-Gebäudereport 2026 ist erschienen und steht kostenfrei zum Download bereit mit aktualisierten Daten zu Gebäudebestand, Wärmeerzeugern, Baustoffen und Baukosten. Bild: dena

 

Berlin. Erstmals wurden 2025 mehr Wärmepumpen als Gasheizungen verkauft, das geht aus den aktuellen Zahlen des dena-Gebäudereports hervor, der Anfang Mai veröffentlicht wurde.  Ihr Anteil stieg von 27 % im Vorjahr auf 48 % mit insgesamt rund 299 000 Anlagen. Fortschritte lassen sich auch bei der kommunalen Wärmeplanung in vielen Städten und Gemeinden erkennen, während sich die serielle Sanierung als Markt für effiziente Gebäudemodernisierung weiter etabliert.

„Eigentümer sowie das Handwerk treiben die Wärmewende weiter voran. Sie setzen, auch dank der Förderung für BEG-Einzelmaßnahmen (Bundesförderung für effiziente Gebäude), immer stärker auf Wärme aus erneuerbaren Energien“, teilt die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) mit. Wie Corinna Enders, Vorsitzende der dena-Geschäftsführung, weiter ausführt: „Die neuen Zahlen verdeutlichen, wie Deutschland seine Abhängigkeit von Energiepreisschwankungen bei Öl und Gas reduzieren kann.“

Serielles Sanieren und Kommunale Wärmewende

Die Förderzahlen der BEG-Einzelmaßnahmen deuten darauf hin, dass der Markthochlauf von Wärmepumpen anhalten dürfte. So entfallen rund 85 % der BEG-Maßnahmen für Wärmeerzeuger auf Wärmepumpen.  Die aktuellen Zahlen zeigen außerdem eine weiterhin gute Nachfrage nach seriellen Sanierungen. Dabei handelt es sich um energetische Gebäudesanierungen mit digitalisierten Prozessen und vorgefertigten Elementen, auch im Bereich der Gebäudetechnik.

Wie aktuelle Daten des Kompetenzzentrums Kommunale Wärmewende zeigen, gibt es auch deutliche Fortschritte bei der kommunalen Wärmeplanung. Zum Ende des ersten Quartals 2026 haben rund 56 % der Kommunen mit über 100 000 Einwohnern die Wärmeplanung abgeschlossen, 44 % befinden sich im Prozess.  84 % der Städte und Gemeinden mit 10 000 bis 100 000 Einwohnern haben ihre Wärmeplanung begonnen oder abgeschlossen sowie 49 % der kleineren Gemeinden.

Hintergrundinformationen zum dena-Gebäudereport

Der dena-Gebäudereport erscheint im Rahmen des „Gebäudeforums klimaneutral“. Auf dieser Plattform finden Fachleute qualitätsgesicherte Informationen und Arbeitshilfen mit dem Ziel die Energiewende im Gebäudesektor anhand von konkreten Beispielen sichtbar zu machen. Dort steht auch der aktuelle Gebäudereport als PDF kostenfrei zum Download bereit: www.gebaeudeforum.de/wissen/zahlen-daten/gebaeudereport-2026

Internationale „Energiesprong-Initiative“ für serielles Sanieren

Das Kompetenzzentrum Serielles Sanieren der dena baut im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWE) einen neuen Markt für skalierbare Sanierungslösungen auf. Als zentrale Anlaufstelle für das serielle Sanieren koordiniert es die internationale „Energiesprong-Initiative“ in Deutschland, bringt alle Beteiligten zusammen und treibt Innovationen voran.

www.energiesprong.de/was-ist-energiesprong/serielles-sanieren/

 


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