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Delegiertentag in Gießen

Uwe Loth einstimmig als Landesinnungsmeister des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Hessen bestätigt

Der Vorstand des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Hessen (v.l.): Björn Hendrischke (Geschäftsführer), Thorsten Jakob, Christian Dresch, Uwe Loth (LIM). Sandra Dewald, Nils Löser (stv.LIM), Christian Lotz. Es fehlt: Martin Schneider (stv. LIM). Bild: Fachverband SHK Hessen

 

Die Delegierten des Fachverbandes Sanitär Heizung Klima Hessen haben kürzlich auf ihrem Delegiertentag in Gießen Landesinnungsmeister Uwe Loth einstimmig im Amt bestätigt. Auch die beiden stellvertretenden Landesinnungsmeister Nils Löser (Innung Marburg) und Martin Schneider (Innung Dieburg/Odenwaldkreis) wurden ohne Gegenstimmen wiedergewählt. Damit setzt das hessische SHK-Handwerk auf Kontinuität und Geschlossenheit in seiner ehrenamtlichen Führung.

Auch die Mitglieder des Vorstandes sowie die Vorsitzenden und Mitglieder der Fachausschüsse wurden einstimmig in ihren Ämtern bestätigt. Zudem wurde Thomas Dresch für seine langjährigen Verdienste um das hessische SHK-Handwerk einstimmig in den Ehrenvorstand des Fachverbandes gewählt.
In seinem Jahresbericht zog Loth eine positive Bilanz des vergangenen Verbandsjahres. Im Mittelpunkt standen die politischen Diskussionen um das Gebäudeenergiegesetz und das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz, die Interessenvertretung des Handwerks gegenüber Politik und Öffentlichkeit sowie die Nachwuchsförderung. Gleichzeitig unterstrich er die wichtige Rolle der Innungen, des Landesverbandes und des Zentralverbandes für die erfolgreiche Vertretung der Interessen des SHK-Handwerks.

Aktivitäten des Zentralverbandes

Besonderer Gast der Delegiertentagung war Daniel Föst, Hauptgeschäftsführer des Zentralverbandes Sanitär Heizung Klima (ZVSHK). Im Mittelpunkt seines Vortrags standen die aktuellen bundespolitischen Entwicklungen und insbesondere das Gebäudemodernisierungsgesetz. Darüber hinaus informierte Föst über die aktuellen Aktivitäten des Zentralverbandes in Berlin sowie die strategische Ausrichtung des SHK-Handwerks im Spannungsfeld von Energiewende, Wärmewende und Fachkräftesicherung. Er betonte die Bedeutung einer starken Verbandsorganisation auf Bundes-, Landes- und Innungsebene und unterstrich die zentrale Rolle des SHK-Handwerks bei der Umsetzung der klimapolitischen Ziele. Sein Fazit: „Die besten Zeiten des SHK-Handwerks liegen noch vor uns.“

Politische Arbeit auf Landesebene

Geschäftsführer Björn Hendrischke berichtete über die intensive politische Arbeit des Fachverbandes auf Landesebene. Im Fokus steht dabei aktuell die zunehmende wirtschaftliche Betätigung von Energieversorgern in klassischen Geschäftsfeldern des SHK-Handwerks. Im Rahmen eines gerichtlichen Verfahrens soll geklärt werden, inwieweit die Installation von Wärmeerzeugern durch kommunale Energieversorger außerhalb ihres gesetzlichen Auftrags der Daseinsvorsorge mit dem Hessischen Kommunalrecht vereinbar ist.

Neues Vergabe- und Tariftreuegesetz in Hessen

Als großen Erfolg wertete Hendrischke die Verabschiedung des neuen Hessischen Vergabe- und Tariftreuegesetzes. Dem Handwerk sei es gelungen, zentrale Forderungen in das Gesetzgebungsverfahren einzubringen. Künftig könnten Innungsbetriebe ihre Tariftreue durch Bescheinigungen der zuständigen Innung und des Fachverbandes nachweisen und damit den bürokratischen Aufwand bei öffentlichen Vergabeverfahren deutlich reduzieren.

Schlussbemerkung

Mit der einstimmigen Wiederwahl des Landesinnungsmeisters und des gesamten Führungsteams sendet das hessische SHK-Handwerk ein klares Signal der Geschlossenheit und Kontinuität. Der Fachverband sieht sich damit gut aufgestellt, die Interessen seiner Mitgliedsbetriebe auch in den kommenden Jahren erfolgreich zu vertreten und die Herausforderungen der Energie- und Wärmewende aktiv mitzugestalten.

 


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