Werbung

Dauerbrenner Trinkwasserhygiene

 

Wenn ein Segment aus der Technischen Gebäudeausrüstung heute genauso viel Brisanz und Aufmerksamkeit erfährt wie vor zwei und mehr Jahrzehnten, dann ist es die Trinkwasserhygiene. Richtig an Fahrt aufgenommen hat es mit der grundlegend überabeiteten Trinkwasserverordnung, die im Jahr 2011 in Kraft getreten ist. Begleitende Regelwerke wie die DIN 1988-200, das DVGW-Arbeitsblatt W551, die VDI/DVGW-Richtlinie 6023 und weitere Schriften befassen sich damit, wie in Gebäuden die Versorgung mit Kalt- und Warmwasser mit geringstem Risiko gewährleistet werden kann. Ein nicht gerade leichtes Unterfangen für den Planer einer Trinkwasseranlage, da den Überblick zu behalten.

Doch die wissenschaftlichen Forschungen liefern immer wieder neue Erkenntnisse, die in die TGA-Praxis einfließen. Hersteller von Komponenten für die Trinkwasser-Installation stehen da in erster Reihe. Sie unterstützen bei der Planung und bei der Installation der Anlage und sind damit ein wichtiger Partner.

Die Trinkwasserhygiene spielt auch in dieser Ausgabe eine große Rolle. Hier, im IKZ-FACHPLANER, finden sich zwei Beiträge: Der eine befasst sich mit der Vermehrung von Legionellen in kaltgehenden Trinkwasserleitungen (S. 8), der andere empfiehlt die Durchschleif-Ringinstallation bei Kalt- und Warmwasser (S. 10). Auf der anderen Seite dieses Heftes, in der IKZ-HAUSTECHNIK auf Seite 16, gehen wir in einem Artikel auf Spurensuche, warum Kalt- und Warmwassertemperaturen in kritische Bereiche geraten und wie sich das verhindern lässt.

Viele neue Erkenntnisse für die Planungspraxis wünscht

Detlev Knecht
stv. Chefredakteur
d.knecht@strobelmediagroup.de

 


Artikel teilen:
Weitere Tags zu diesem Thema: