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Betriebsverpachtung – Untergang von Gewerbe­verlusten

Gewerbesteuerliche Verlustvorträge können bei der Verpachtung des Betriebs einer gewerblich geprägten Personengesellschaft untergehen. Nach der Rechtsprechung des Bundesfinanzhofs setzt die Kürzung des Gewerbeertrags um Verluste aus früheren Jahren u.a. die sogenannte Unternehmensidentität vor­aus.

 

Danach muss der Gewerbetrieb, in dem die Verluste entstanden sind, mit dem Gewerbebetrieb identisch sein, der den Abzug der Verluste begehrt. Dies hängt davon ab, ob die tatsächlich ausgeübte Betätigung die gleiche geblieben ist. Ist dies nicht der Fall, geht der Verlustvortrag unter (Quelle: Bundesfinanzhof, Az.: IV R 59/16).

 


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