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Angenehme Temperaturen in den Sanitätszelten

Der diesjährige Ironman in Frankfurt fand bei extremen Temperaturen statt. Zum Einsatz kamen mobile Kälteanlagen

Athletinnen und Athleten beim Start an der Schwimmstrecke. Bild: Ingo Kutsche für Ironman

Mobiler Kaltwassersatz 25 kW und mobile Luft-Luft-Wärmepumpe 40 kW werden aufgestellt. Bild: Enerent

Vor dem Zelt installierter mobiler Kaltwassersatz mit 25 kW. Bild: Enerent

 

Die 24. Mainova Ironman Frankfurt European Championship am 28. Juni fand bei extremen Außentemperaturen von rund 38 °C statt – eine enorme Belastung für die Athleten ebenso wie für die zahlreichen Helfer. Um in den Sanitätszelten für angenehme Bedingungen zu sorgen, kamen mobile Kältegeräte zum Einsatz. Ein Rückblick.

Der Wetterdienst warnte schon im Vorfeld vor Extremtemperaturen von bis zu 38 °C. Daher wurden die Wettkampfstrecken angepasst: Die Radstrecke wurde von 180 auf 125 km verkürzt, und statt der klassischen Marathondistanz stand für die Teilnehmenden ein Halbmarathon auf dem Programm. Trotz der außergewöhnlichen Bedingungen ließen sich die rund 3000 Athleten aus über 80 Nationen nicht abschrecken. Schon in den frühen Morgenstunden starteten sie auf die 3,8 km lange Schwimmstrecke.

Installation mobiler Kälteanlagen

Abseits der Wettkampfstrecken bereitete sich der Veranstalter auf das vor-hergesagte Wetter vor: Er beauftragte die Enerent Deutschland GmbH mit der Installation mobiler Kälteanlagen in den Sanitätszelten. Servicetechniker der Region Mitte lieferten zwei mobile Kaltwassersätze mit je 25 kW, zwei Lüfter mit jeweils 25 kW Kälteleistung sowie eine mobile Luft-Luft-Wärmepumpe mit 40 KW nach Frankfurt. Die Anlagen sorgten im Athletengarten – sowohl im Zelt der DRK-Einsatzzentrale als auch im Sanitäts- und Intensivzelt – für ein angenehmes Raumklima. Dadurch wurden sowohl die Arbeitsbedingungen für die medizinischen Einsatzkräfte verbessert als auch optimale Voraussetzungen geschaffen, um verletzte oder erschöpfte Personen zunächst in einer gekühlten Umgebung medizinisch zu versorgen.

Über Technik und Funktion

Das in den mobilen Kaltwassersätzen gekühlte Wasser wird über flexible Verbindungsleitungen zu den angeschlossenen mobilen Lüftern geführt. In den Lüftern durchströmt es einen Wärmeübertrager, an dem die angesaugte Außenluft vorbeigeführt wird. Dabei wird der Luft Wärme entzogen, sodass sie abgekühlt in den Raum eingeblasen wird. Die auf Rollen montierten Lüftungsgeräte können einfach und flexibel im Raum positioniert werden.

Eine mobile Wärmepumpe kann sowohl zum Heizen als auch zum Kühlen eingesetzt werden und bietet damit eine flexible Lösung für temporäre Anwendungen. Sie erfordert keine aufwendige Installation und benötigt lediglich einen Stromanschluss. Der Einsatz ist bei Außentemperaturen von -10 °C bis +40 °C möglich. Das Gerät misst die Temperatur der angesaugten Luft im Innenraum und regelt diese automatisch auf die vorher festgelegt Wunschtemperatur. Die erzeugte Kaltluft wird über einen Luftschlauch in den zu klimatisierenden Raum geleitet.

Michael Büttner, Regionalleiter Enerent Region Mitte: „Der Einsatz verdeutlicht die schnelle Verfügbarkeit der mobilen Energiesysteme zur Abdeckung temporärer Bedarfe sowie deren vielseitige Einsatzmöglichkeiten. Neben unserem starken Fokus auf Prozesskälte sind wir auch ein zuverlässiger Partner im Bereich der Eventklimatisierung.“ Laut Büttner hat die Ironman-Group aufgrund der positiven Erfahrungen eine Fortsetzung der Zusammenarbeit für das Jahr 2027 angekündigt.

www.enerent.de

 


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