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„50 Jahre IFH/Intherm gibt uns allen Grund zu feiern“

416 Aussteller präsentierten während der IFH/Intherm 2026 in Nürnberg den 37 926 Besuchern ihre neuesten Produkte und Entwicklungen aus den Bereichen Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Bild: GHM

 

Nürnberg. Mit 37 926 Besuchern und 416 Ausstellern verzeichnete die IFH/Intherm 2026 Zuwächse und knüpft damit an das hohe Niveau der Vorveranstaltung an, teilen die Organisatoren nach Abschluss der Messe mit. „Die Messehallen waren durchgehend gut frequentiert und sorgten für beste Voraussetzungen für fachlichen Austausch und Geschäftsanbahnung.“

„Unsere Messeerfahrung war sehr positiv“, sagt etwa Marc Dobro, Geschäftsführer Grohe Deutschland Vertriebs GmbH. Lars Büttner, Gesamtvertriebsleiter Deutschland/Österreich bei KERMI (Heizung), fügt hinzu: „Die IFH/Intherm in Nürnberg ist für uns seit vielen Jahren eine zentrale und wertvolle Kommunikationsplattform für unsere vertriebsrelevanten Zielgruppen. Auch die diesjährige IFH/Intherm hat unsere Erwartungen voll erfüllt.“ Auch Franz Kaldewei, CEO Franz Kaldewei GmbH & Co. KG, bewertet den Messeauftritt als vollen Erfolg: „Wir konnten wertvolle Gespräche mit Fachbesuchern führen und viele neue Kontakte knüpfen.“

Die Aussteller präsentierten dabei die gesamte Bandbreite des SHK-Marktes: Von Heizsystemen und Klimatechnik über erneuerbare Energien bis hin zu modernen Sanitär- und Badlösungen. „Die hohe Zufriedenheit unserer Aussteller zeigt, dass die IFH/Intherm genau den Bedarf trifft. Besonders geschätzt werden die Qualität der Fachbesucher, gezielte Kontakte und der Austausch auf Augenhöhe“, sagt Oliver Gossmann, Leiter der IFH/Intherm.

Praxisnahe Lösungen und Start-up-Pitches im IFH/Intherm Forum

Ein weiterer Pluspunkt der Messe: Die IFH/Intherm liefert konkrete Ansätze für aktuelle Herausforderungen der Branche. Im IFH/Intherm Forum etwa standen Fachvorträge zu Wärmepumpen im Bestand, Energieeffizienz und kommunaler Wärmeplanung im Fokus und waren durchgehend stark frequentiert. Auch Start-ups nutzten diese Bühne und setzten Impulse: In Pitch-Formaten präsentierten sie innovative Lösungen für die Energie- und Gebäudetechnik.

Orientierung zum geplanten Gebäudemodernisierungsgesetz

Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz war auch Thema auf der IFH/Intherm und wurde deshalb im Programm gezielt aufgegriffen. Unter anderem mit Fachvorträgen und Diskussionsformaten sowie im direkten Austausch an den Ständen der Handwerksverbände und des Bundesverbands Deutscher Heizungsindustrie (BDH). „Die Messe hat gezeigt, dass Energie und Nachhaltigkeit sowohl im Bereich Sanitär als auch Heizung eine wichtige Rolle spielen. Die politische Unklarheit beim Gebäudemodernisierungsgesetz sowie die kommunale Wärmeplanung stellen viele Betriebe und Eigentümer vor konkrete Umsetzungsfragen“, so Wolfgang Becker, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Baden-Württemberg, der betont. „Die IFH/Intherm hat gezeigt: Industrie, Fachgroßhandel und Handwerk sind gemeinsam bereit, die Wärmewende umzusetzen.“

Organisatoren ziehen positives Fazit

„Die IFH/Intherm 2026 übertrifft das Niveau von 2024, bestätigt erneut ihre Stärke und gibt uns im Jubiläumsjahr allen Grund zu feiern“, sagt Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer des SHK-Fachverbandes Bayern. „Seit 50 Jahren ist sie eine feste Größe im SHK-Bereich und zentraler Treffpunkt für das Fachhandwerk. Die überaus positive Resonanz in den Gesprächen bestätigt die hohe Relevanz der Messe für die Branche.“ Die nächste IFH/Intherm findet vom 25. bis 28. April 2028 statt.

www.ifh-intherm.de

 


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