40 bis 60 % Luftfeuchtigkeit in Gebäuden auch im Winter
Bietigheim-Bissingen. Der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) empfiehlt, im Winter in den Räumen für 40 bis 60 % Luftfeuchtigkeit zu sorgen. Die Außenluft habe eine geringe absolute Luftfeuchtigkeit. Werde sie in Gebäuden erwärmt, sinke dort die relative Luftfeuchte häufig auf ein Niveau, das die Ausbreitung von Viren begünstige. Der FGK hatte zum Einfluss trockener Raumluft auf die Gesundheit bei der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule (RWTH) Aachen eine Metastudie in Auftrag gegeben, für die die Forscher im ersten Halbjahr dieses Jahres 26 weltweit veröffentlichte Studien zur Raumluft auf den Aspekt der Virenbelastung hin auswerteten (IKZ berichtete).
Auf seiner Webseite www.mindestfeuchte40.de vermittelt der FGK die Bedeutung der in der Luft gelösten Menge an Wasserdampf für die menschliche Gesundheit. Im Menü „Studien/FAQ“ ist beim Beitrag zur genannten „Studie: Einfluss der Luftfeuchte auf den Menschen und seine Gesundheit“ ein Video-Interview mit dem Leiter der Studie an der RWTH Aachen, Dr. Kai Rewitz, verlinkt.