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		<title>IKZ: Neuste Nachrichten</title>
		<link>http://www.ikz.de/</link>
		<description>Die neusten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG</description>
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			<title>IKZ: Neuste Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 16 May 2012 14:11:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Henkel AG &amp; Co. KGaA: Gewindedichtfaden plus Taschenlampe</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/sanitaer/news/article/henkel-ag-co-kgaa-gewindedichtfaden-plus-tasche.html</link>
			<description>Henkel sieht in dem Gewindedichtfaden „Tangit Unilock“ eine wirtschaftliche Alternative zu...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Im Vergleich zu Hanf erfolgt die Arbeit mit dem Gewindedichtfaden von Tangit bis zu 55% kostengünstiger und bis zu 45% schneller“, hat Henkel auf Basis einer REFA-Studie ermittelt. Zusätzliche Pasten sind nicht erforderlich. <br />„Tangit Unilock“ dichtet Gewindeverbindungen von Wasser-, Gas- und Druckluftleitungen ab. Die vorbeschichteten Polyamid-Fäden lassen sich gebrauchsfertig aus dem Spender dosieren. Ein Spender mit 160 m ersetzt laut Henkel ca. 20 Rollen ­Teflon-Band und reicht für etwa 400 Gewinde bei ½“-Metallgewinden. <br />Beim Kauf von vier Spendern „Tangit Unilock“ gibt es jetzt eine Taschenlampe der Marke „Mag-Lite“ kostenlos dazu. <br /><br />Henkel AG &amp; Co. KGaA, Henkelstr. 67, 40191 Düsseldorf, Tel.: 0211 797-0, Fax: -4008, <link http://www.tangit.de/>www.tangit.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Thema Sanitär</category>
			<category>Thema Heizung </category>
			<category>IKZH 2012-06</category>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			<category>IKZ-HAUSTECHNIK</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 May 2012 14:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Fröling Heizkessel- und Behälterbau: Ein Kessel, zwei Alternativen</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/heizung/news/article/froeling-heizkessel-und-behaelterbau-ein-kessel.html</link>
			<description>Der neu entwickelte Kombikessel „SP Dual“ von Fröling stellt die Verbindung zwischen einem...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Anlage schaltet nach dem Abbrand der Scheitholz-Befüllung automatisch auf Pelletbetrieb um. Damit ist z.B. sichergestellt, dass auch bei längerer Abwesenheit des Betreibers die Beheizung des Gebäudes nicht auskühlt. Sobald durch die Füllraumtür wieder Scheitholz nachgelegt wird, schaltet die Anlage auf Scheitholzbetrieb um. Die Zündung erfolgt dann durch vorhandene Restglut, manuell oder automatisch über den Pelletbrenner. <br />Mit zwei getrennten Brennkammern erzielt der „SP Dual“ sowohl mit Scheitholz als auch mit Pellets einen Wirkungsgrad bis zu 93,7%. Der Kombikessel ist in den Leistungsgrößen 15, 22 und 28 erhältlich. Die Leistungsgrößen 34 und 40 kW sind in der Variante als „S4 Turbo“ mit Pelletflansch erhältlich. <br /><br />Fröling Heizkessel- und Behälterbau, Standort München, Max-Planck-Str. 6, 85609 Aschheim, Tel.: 089 927926-0, Fax: -219, <link info@froeling.com>info@froeling.com</link>, <link http://www.froeling.de/>www.froeling.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Thema Heizung </category>
			<category>IKZH 2012-06</category>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			<category>IKZ-HAUSTECHNIK</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 15 May 2012 14:11:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Dem Biofilm an den Kragen gehen – Verfahren zur inneren Rohrreinigung</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/dem-biofilm-an-den-kragen-gehen-verfahren-zur-i.html</link>
			<description>Vorfälle von Legionellen oder anderen biologischen Erregern in der Trinkwasserinstallation können...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Aus Sicht der Trinkwasserhygiene ist die Verkeimung eines Systems ein schwerwiegendes Problem. Die Erfahrungen in diesem Bereich zeigen, dass vor allem nachhaltige Lösungen vonseiten der Betreiber notwendig sind, um langfristig vorzubeugen und einer erneuten Kontamination entgegenzuwirken. Kommt es zu Vorfällen nachweislicher Verunreinigungen, so ist vonseiten der Betreiber die thermische oder chemische Desinfektion der Anlage meist der erste Schritt. Die chemische Desinfektion wie z.B. Chlorung tötet die Bakterien und Erreger zwar ab, besei­tigt diese jedoch nicht. Daher bietet diese Vorgehensweise nur eine temporäre Lösung des Problems. Zudem ist der Einsatz von Chlor oder Chlordioxid nachweislich mit Risiken belegt. Aus diesem Grund ist es dem Deutschen Fachverband für Luft- und Wasserhygiene e.V. (DFLW) ein besonderes Anliegen, in seinen Foren und Schulungen über Alternativen aufzuklären und die Wirkungsweise der Methoden anschaulich dar- bzw. vorzustellen. So auch das Impuls-Spül-Verfahren der Hammann GmbH.
<strong>Neue Technik mit altem Prinzip</strong><br />Bereits seit 13 Jahren reinigt das Unternehmen Rohrnetzleitungen und hat sein Verfahren weiterentwickelt, sodass es ihnen seit 2005 möglich ist, auch Hausinstallationen zu reinigen. Das Spülverfahren ist eine Weiterentwicklung des klassischen Luft-Wasser-Spülverfahrens. Luftblöcke – die den gesamten Querschnitt der Leitung ausfüllen – und Wasser wandern im Wechsel durch die Leitungen und erzeugen so an den Grenzflächen zur Rohrwand Kavitationserscheinungen und Verwirbelungen, welche eine Geschwindigkeit von bis zu 15?m/s haben. So werden die mobilisierbaren Ablagerungen ohne Angriff der schützenden Deckschichten abgelöst. Da die Zugabe der Luft innerhalb eines druckreduzierten Spülabschnitts impulsartig mithilfe einer Computersteuerung erfolgt, spricht man vom Impuls-Spül-Verfahren. Dass dabei der Biofilm fast vollständig entfernt wird, wurde durch Prof. Dr. med. Martin Exner von der Universität in Bonn gutachterlich belegt.<br />„Das Gutachten belegt unsere eigenen Erfahrungen“, erklärt Dipl.-Ing. (FH) Kai Birnbaum, Bereichsleiter Gebäudetechnik der Hammann GmbH. „Die Ergebnisse, die wir mit unserem Impuls-Spül-Verfahren erzeugen, lassen unsere Kunden immer wieder staunen. Vor allem sind sie überrascht und häufig sogar erschrocken über die Trübung des ausgespülten Wassers und der darin enthaltenen Feststoffe.“ Doch das Reinigen der Leitungen ist nur einer von vielen Mosaiksteinen, um die Trinkwasserqualität in einer Anlage dauerhaft zu gewährleisten. Daher ist es wichtig, dass der Betreiber weitere Maßnahmen einleitet, um eventuelle Mängel zu beseitigen. Hierüber wird der Kunde von dem Annweiler Unternehmen informiert und auf Wunsch an sachkundige Ingenieurbüros verwiesen.
<strong>Kundenberatung ist hier ein wichtiges Thema</strong><br />„Uns ist es wichtig, die Kunden umfassend zu beraten, auf Schwachstellen aufmerksam zu machen und über die Risiken der bestehenden Mängel zu informieren. Eigentlich sollten die Betreiber regelmäßig Reinigungen in ihren Trinkwassersystemen vornehmen. Doch die Erfahrung zeigt, dass prophylaktische Maßnahmen viel zu selten durchgeführt werden“, erklärt der Bereichsleiter. In der Regel besteht bereits eine Kontamination, bevor sich die Kunden über die Möglichkeiten einer fachgerechten Spülung informieren. Die Verantwortlichen beginnen meist umgehend mit Umbaumaßnahmen oder spülen die Leitungen eigenständig. Doch mit herkömmlichen Spülverfahren oder durch reine Desinfektionen können solche Ablagerungen nicht entfernt werden. Eine gute Recherche und umfassende Beratung kann daher hilfreich sein, um die Kontamination in den Griff zu bekommen. Nach einer gemeinsamen Begehung vor Ort, in der auch auf bestehende Schwachstellen in der Anlage hingewiesen wird, und einem Beratungsgespräch durch die Hammann GmbH erfolgt die Angebotserstellung. Gemeinsam mit dem Kunden wird ein Projektplan erstellt. „Dabei achten wir genau auf die Nutzungszeiten der Anlage“, merkt Birnbaum an. „Handelt es sich beispielsweise um eine öffentliche Einrichtung wie eine Schule, dann nehmen wir die Spülungen am Wochenende oder während der Ferien vor. Bei einem Krankenhaus oder einem Altenzentrum ist dies natürlich nicht möglich. Hier legen wir dann gemeinsam mit dem Kunden die Spül-Abschnitte und Zeiträume fest, um einen sicheren und reibungslosen Betrieb der Anlage zu gewährleisten.“
<strong>Säuberung der Trinkwasserleitung</strong><br />Bei der Reinigung wird dann, je nach Grad der Verschmutzung, eine reine Impuls-Spülung oder die Kombination mit einer kurzfristig stagnierenden Desinfektion durchgeführt. Durch die Kombination mit verschiedenen Desinfektionsmitteln wie beispielsweise Chlordioxid und Wasserstoffperoxid kann die Reinigungswirkung verbessert werden. Dies belegen wissenschaftliche Studien des vom Bundesminis­terium für Bildung und Forschung geförderten Verbundprojektes „Vermeidung und Sanierung von Trinkwasser-Kontaminationen durch hygienisch relevante Mikroorganismen aus Biofilmen der Hausinstallation“. Im Verlauf der Spülung werden dann alle weichen und mobilisierbaren Ablagerungen mitsamt ihrem Bewuchs ausgetragen, so wird den Mikro­organismen der Nährboden entzogen. Dies kann über die Armaturen erfolgen, an denen spezielle Hand-Zyklonabscheider befes­tigt sind. Ist dies nicht möglich, wird das Wasser über Schläuche von der Zapfstelle an einen WC-Zyklonabscheider abgeleitet.<br />Die Nachhaltigkeit der Reinigung hängt jedoch stark von den installationstechnischen Gegebenheiten ab. Darauf weist auch Kai Birnbaum innerhalb seiner Vorträge ausdrücklich hin. Nur durch die Beseitigung der Mängel und unter Berücksichtigung der anerkannten Regeln der Technik kann eine dauerhafte Problemlösung geboten werden. Eine mechanische Reinigung ist ein wesentlicher Schritt, jedoch nur einer von vielen Bausteinen in einem Gesamtsanierungskonzept. Denn nur aus sauberen Leitungen kann auch sauberes Wasser kommen.
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<h1>Nachgefragt</h1>
<strong>IKZ-Haustechnik: </strong>Herr Birnbaum, es wird beschrieben, dass Ihr System mittels Kavitationserscheinungen und Verwirbelungen an der Rohrwand den Biofilm abträgt, ohne die schützenden Deckschichten zu verletzen. Was macht Sie so sicher, dass dies nicht der Fall ist?
<strong>Kai Birnbaum: </strong>Unser Impuls-Spül-Verfahren arbeitet mithilfe von sogenannten Luftmolchen, die aufgrund ihrer fluiden Beschaffenheit gar keine festen Ablagerungen lösen können. Deckschichten sind jedoch immer harte Ablagerungen, sonst wären es keine Deckschichten. Zudem arbeiten wir immer unter dem normalen Netzbetriebsdruck, sodass das Rohrsystem nicht zusätzlich belastet wird.
<strong>IKZ-Haustechnik: </strong>Gerade große Trinkwasseranlagen weisen eine Vielzahl von selten bis gar nicht genutzten Rohrabschnitten auf. Mitunter sogar Totstränge aufgrund von baulichen Veränderungen. Macht eine Spülung hier Sinn, müsste nicht erst die Wurzel des Übels saniert werden?
<strong>Kai Birnbaum: </strong>Sie haben recht: Das macht wenig Sinn. Deswegen weise ich den Betreiber der Anlage auch immer auf solche Mängel hin und empfehle dringend, die bestehenden Totleitungen zurückzubauen. Selten bis gar nicht genutzte Rohrabschnitte sollten nach Absprache mit den Nutzern eventuell auch zurückgebaut werden, oder es muss regelmäßig, z.B. durch den Hausmeister, eine Spülung erfolgen. Auch die Installation einer selbsttätig arbeitenden Spülarmatur ist möglich.
<strong>IKZ-Haustechnik:</strong> Betreiber sollten eine regelmäßige Reinigung der Trinkwasserleitungen vornehmen, so Ihre Empfehlung. Gibt es Ihrerseits bestimmte Vorgaben oder Erfahrungswerte, in welchen Abständen eine solche Reinigung erfolgen sollte?
<strong>Kai Birnbaum: </strong>Bestimmte Vorgaben gibt es nicht. Das hängt immer vom Einzelfall ab. Ich kann nur bestimmte Empfehlungen aussprechen, je nachdem, um welchen Werkstoff es sich handelt. Da verzinkte Stahlleitungen zu erhöhter Korrosionsbildung neigen, sollte hier eine Reinigung generell öfter erfolgen als z.B. bei Edelstahlleitungen. Das hängt natürlich auch immer von der Wasserbeschaffenheit und dem Nutzungsverhalten ab. Zwischen 5 Jahren und 10 Jahren ist ein mittlerer Richtwert.
<strong>IKZ-Haustechnik: </strong>Ist eine Anlage erst einmal kontaminiert, so ist die Spülung nur ein erster Schritt in einem Sanierungs-Gesamtkonzept. In wieweit begleiten Sie Ihre Kunden bei weiteren erforderlichen Schritten?
<strong>Kai Birnbaum: </strong>Wir arbeiten mit sachkundigen Ingenieurbüros zusammen, die das installationstechnische System dokumentieren, Mängel aufzeigen, Lösungen unterbreiten und auch den Erfolg der Maßnahmen kontrollieren. Sind installationstechnische Mängel vorhanden, müssen diese in jedem Fall abgestellt werden. Auch die bestimmungsgemäße Nutzung muss gewährleistet sein, d.h. Wasser muss fließen. In jedem Fall ist die Reinigung des Trinkwassersystems notwendig, um die Leitungen von Biofilm und Ablagerungen zu befreien.
<hr   />

<em>Autor: Deutscher Fachverband für Luft- und Wasserhygiene e.V. (DFLW)<br />Bilder: Hammann GmbH</em><br /><br /><link http://www.dflw.info/>www.dflw.info</link>
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			<category>Sanitärtechnik</category>
			<category>IKZH 2012-07</category>
			<category>IKZF Beiträge (nur Online incl. HP)</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:45:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Studie stellt Hellstrahlern ein gutes Zeugnis aus</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/studie-stellt-hellstrahlern-ein-gutes-zeugnis-aus.html</link>
			<description>Köln.  Mit Gas-Infrarot-Heizstrahlern lässt sich in modernen Hallengebäuden Wärme energieeffizient...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Forscher gingen dabei der Frage nach, wie sich Gas-Infrarot-Hellstrahler in modernen, dichteren Hallengebäuden hinsichtlich Energieeffizienz, thermischer Behaglichkeit und Raumluftqualität verhalten. Dazu wurden zehn typische Hallen mit gutem baulichem Wärmeschutz während des regulären Heizbetriebs messtechnisch erfasst und danach in Simulationsrechnungen auf den jährlichen Energiebedarf und weitere Parameter untersucht. <br /><br />Der thermische Komfort im Arbeitsbereich wurde von den Forschern in allen zehn Gebäuden als gut bewertet. Für die meisten untersuchten Hallen zeigte sich im Aufenthaltsbereich zudem keine merkliche Luftbewegung. Auch das Zugluftrisiko konnte bei geschlossen Türen/Toren praktisch immer ausgeschlossen werden. <br /><br />Hellstrahler, so zeigt die Studie, können die angebotene Heizleistung dem in Hallengebäuden typischen – zeitlich und räumlich eingeschränkten - Wärmebedarf optimal anpassen. Sowohl bei Messungen vor Ort und später in den Simulationsrechnungen zeigten die Hellstrahler kurze Aufheizzeiten von durchschnittlich 1 bis 1,5 h, um eine hinreichende operative Temperatur herzustellen. Prof. Dr.-Ing. Bert Oschatz vom ITG-Dresden ergänzt dazu „Die niedrigere Lufttemperatur im Aufenthaltsbereich in Verbindung mit der sehr ausgeglichenen vertikalen Temperaturverteilung dokumentiert die Energieeffizienz moderner dezentraler Strahlungsheizsysteme in Großräumen – dies spiegelt auch die aktuelle energetische Bewertung in der überarbeiteten Fassung der Normenreihe DIN V 18599 Revision 2011 wider.“ <br /><br />Beim Thema Schadstoffemission am Arbeitsplatz schneiden die Hellstrahler ebenfalls gut ab. In den modernen, dichteren Gebäuden lagen die gemessenen Werte an Kohlendioxid und Kohlenmonoxid weit unter den entsprechenden Grenzwerten der maximalen Arbeitsplatz-Konzentration. Die gemessenen Stickoxidkonzentrationen waren in allen Fällen vernachlässigbar. „Hellstrahler sind seit vielen Jahren zur Beheizung von Hallengebäuden im Einsatz. Mit der Studie wollten wir aktuelle Daten zu wichtigen Fragestellungen liefern. Die guten Untersuchungsergebnisse überraschen uns nicht, denn schließlich ist die Technologie ausgereift, erklärt Manfred Reinsch, Geschäftsführer GEWEA GmbH &amp; Co KG.<br /><br />Die Studienberichte sowie ein zusammenfassender Flyer über die Ergebnisse sind im Internet abrufbar.<br /><br /><link http://www.strahler-studien.de/>www.strahler-studien.de</link>]]></content:encoded>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 14 May 2012 07:42:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Forschungsergebnisse zur Anwendung regenerativer Energien - Infopaket zum Download</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/forschungsergebnisse-zur-anwendung-regenerativer-en.html</link>
			<description>Bietigheim-Bissingen.  Der Fachverband Gebäude-Klima (FGK) hat alle Präsentationen zu den Vorträgen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[&nbsp;Außerdem ist im Infopaket der aktuelle Forschungsbericht „Berechnungs-Algorithmen für freie und regenerative Kühltechnologien in Nichtwohngebäuden“ enthalten. Das komplette Paket kostet 45,00 Euro und steht ab sofort im Internet unter der Adresse <link http://www.fgk.de/>www.fgk.de</link> in der Rubrik „Schriften“ zur Verfügung.
Das neue Infopaket des FGK bietet – jeweils stichpunktartig zusammengefasst – die wichtigsten Informationen zu neuesten Erkenntnissen aus der Lüftungs- und der Klimakältetechnik sowie deren Implementierung in die DIN V 18599. Bei den Praxisbeispielen wird unter anderem auf die Möglichkeiten von Flächenkühl- und Quellluftsystemen, die indirekte Verdunstungskühlung, das solare Lüften und die Wärmerückgewinnung durch Sorption mittels Rotationswärmetauscher eingegangen. Weitere Themen sind die Abwärmenutzung aus Gebäuden durch effiziente Wärmerückgewinnungssysteme sowie die Nutzenanalyse und die energetische Bewertung und Realisierung der freien Kühlung anhand eines Beispielgebäudes. Der ebenfalls zum Infopaket gehörende Forschungsbericht „Berechnungs-Algorithmen für freie und regenerative Kühltechnologien in Nichtwohngebäuden“ beschreibt vereinfachte Bewertungsverfahren für die Nutzung von regenerativen Energien im Bereich der Kühlung, unter anderem für verschiedene Möglichkeiten der freien Kühlung, die indirekte Verdunstungskühlung, die sorptionsgestützte Kühlung/DEC-Technik, RLT-Anlagen-integrierte Kältetechnik und sonstige energieeffiziente Kühltechnologien wie Geothermie- und Sorptionskälteanlagen.<br /><br /><link http://www.fgk.de/>www.fgk.de</link>]]></content:encoded>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 08:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Grundfos GmbH: Kondensat-Hebeanlage mag auch pH-Werte unter 2,5</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/sanitaer/news/article/grundfos-gmbh-kondensat-hebeanlage-mag-auch-ph-wer.html</link>
			<description>Die Kondensat-Hebeanlagen der Baureihe „Conlift“ bietet Grundfos jetzt in einer neuen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als Basisversion fördert die „Conlift 1“ in einer Stunde bis zu 588 l Kondensat, die maximale Förderhöhe liegt bei 5,7 m. Vier Zuläufe und der um 180° drehbare Motor sollen die Installation flexibel gestalten. Der Motor erlaubt Schalthäufigkeiten von bis zu 60 Starts in der Stunde. Im Falle eines Fehlers leitet ein potenzialfreier Alarm-Wechselkontakt das Signal weiter.<br />Die „Conlift 2“ besitzt zudem einen eingebauten Alarmsummer, der den Betreiber mit 80 dB(A) akustisch warnt. Bei Hochwasser schaltet die Pumpe ein und meldet den akustischen Alarm. „Die Pumpennotzuschaltung maximiert die Betriebssicherheit und unterstützt den Sicherheitsgedanken“, verdeutlicht Grundfos. Die dritte Anlagenvariante „Conlift 2 pH+“ ist zusätzlich mit einer pH-Neutralisationseinheit ausgestattet, die 1,2 kg basisches Granulat fasst. Diese Hebeanlage neutralisiert das Kondensat mit einem pH-Wert von unter 2,5 und fördert es anschließend in die Kanalisation.<br />Alle Modelle werden anschlussfertig mit Netzkabel und Schuko-Stecker sowie zwei Schwimmerschaltern geliefert. Der eine Schwimmerschalter dient dem automatischen Ein- und Ausschaltbetrieb der Hebeanlage, der zweite ist für die Hochwasser-Alarmschaltung vorgesehen. Die Anlagen sind mit einem integrierten Rückflussverhinderer und einem 6 m langen Druckschlauch ausgestattet.<br /><br />Grundfos GmbH, Schlüterstr. 33, 40699 Erkrath, Tel.: 0211 92969-0, Fax: -3699, <link infoservice@grundfos.de>infoservice@grundfos.de</link>, <link http://www.grundfos.de/>www.grundfos.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Thema Sanitär</category>
			<category>IKZH 2012-06</category>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			<category>IKZ-HAUSTECHNIK</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 11 May 2012 07:51:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Intelligenz fürs Badezimmer Drei Szenarien: Privatbad, Hotelbad und Pflegebad</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/intelligenz-fuers-badezimmer-drei-szenarien-privat.html</link>
			<description>Laut einer Umfrage* nutzten 2008 bereits 80% der befragten Konsumierenden mindestens ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Szenario 1: Entspannen im heimischen Luxusbad</strong><br />Diana Forschgut-Jungreich ist 35 Jahre alt und arbeitet als Professorin für Marketing im Bereich moderner Informationstechnologien. Verheiratet ist sie mit Shaun, einem Manager, ebenfalls 35; sie haben eine kleine Tochter. Ihr neues Bad haben sich die Eheleute ganz nach ihren Wünschen ausstatten können. Beide lieben High-Tech-Geräte, und beide haben wenig Zeit. <br />Wenn die Wissenschaftlerin abends von der Universität nach Hause kommt und Shaun das Kind schon zu Bett gebracht hat, freut sie sich auf ein Bad in ihrem Whirlpool. Der Pool hat unsichtbare, leise Düsen und wird über eine integrierte Ab- und Überlaufgarnitur befüllt (Smart Filling, Villeroy &amp; Boch). Manchmal, wenn Diana genau vorhersehen kann, wann sie zu Hause sein wird, lässt sie die Badewanne per Zeitschaltuhr vorab volllaufen, mit genau der gewünschten Wassermenge und -temperatur. Über eine Fernbedienung kann sie das bequem erledigen. Und wenn es mal nicht der Whirlpool sein soll, genießt die Forscherin den eingebauten Wasserfall-Einlauf ihrer Badewanne (Bettesplash von Bette).<br />Zur Entspannung gehört für die junge Frau auch die eigene Musik. Eine gute Akustik ist ihr wichtig. Dafür sorgen sechs Lautsprecher, die unsichtbar im Badezimmerspiegel stecken und per Bluetooth drahtlos übertragen und gesteuert werden, egal ob Diana dafür ihr Mobiltelefon, ihren MP3-Player oder sonst ein passendes Gerät nutzt (+Sound, Villeroy &amp; Boch). <br />Über einen ergonomisch geformten digitalen Controller (Grohe) kann sie Waschtisch, Bidet, Wanne und Dusche gleichermaßen ansteuern. Die Professorin freut sich schon darauf, dass sie ab kommendem Sommer mithilfe digitaler Module ihre Duschkabine während des Duschens in stimmungsvolles Licht tauchen oder sie als Dampfbad wird genießen können (angekündigt von Grohe auf der SHK 2012 in Essen als SPA F-digital delux). <br />Musik und Nachrichten – besonders morgens wissen Diana und Shaun das zu schätzen – kommen auch aus einem Radiogerät, das fest in die Wand eingebaut ist (Jung). Das passt mit seinem gläsernen Designrahmen genau zu dem Schalterprogramm des Bades und ist mit der Raumbeleuchtung gekoppelt, sodass mit dem Anknipsen des Lichtes die Radiosendung eingeschaltet wird. Shaun, der unter anderem für das energetische Controlling seines Unternehmens zuständig ist, legt Wert darauf, dass sich das Gerät nach dreißig Minuten selbst abschaltet, um Strom zu sparen.<br />Manchmal sehen sich die Eheleute neben dem Zähneputzen die Morgensendungen im Fernsehen an: Der wasserdichte Spiegelfernseher, dessen Bild nicht beschlägt, da der Bildschirm erwärmt wird, macht es möglich (BisSplash von SplashVision). Dank USB-Funktionalität und Infrarottechnologie können alle gängigen Video- und Musikformate auf dem Badfernseher abgespielt werden. Per Fernbedienung lässt sich zudem die Musikanlage in der angrenzenden Galerie ansteuern.<br /><br />Die kleine Anna hat übrigens besonderen Spaß an dem Lautsprecherball, den sie nach Herzenslust nassspritzen darf (SpeakerBall von SplashVision). Die wasserdichte Fernbedienung, die dazu gehört, nutzt das Mädchen manchmal als MP3 Player. Über Bluetooth kann Anna damit die Lieblingslieder abrufen, die sie auf ihrem Smartphone gespeichert hat. Dass die Fernbedienung lernen könnte, wie der Badfernseher sich bedienen lässt, weiß die Kleine allerdings noch nicht. 
<strong>Szenario 2: Wellness nicht nur im Wellnessbereich</strong><br />Domenico Dimido, 29 Jahre alt, ist als Unternehmensberater ständig auf Achse. Wie sein Bad zu Hause aussieht, ist ihm nicht so wichtig – aber das Bad im Hotel bietet ihm den abendlichen Ausgleich zu den schwierigen Verhandlungen, die seinen Arbeitstag ausmachen. Schon bei seinen Buchungen achtet er daher auf eine entsprechende Ausstattung. <br />Gut gefallen hat ihm neulich eine halbkreisförmige Glasdusche (Glamü Modell 2 TS) aus zwei festen Seitenteilen und zwei gebogenen, nach innen und nach außen öffnenden Drehtüren. Und er liebt es, per Fingerdruck auf ein Touchpanel die Dusche an- und auszuschalten, verschiedene Brausenfunktionen anzuwählen, Wechselduschen, Wasserkaskaden oder die integrierten Lichtquellen zu bedienen (RainBrain von Hansgrohe bietet solche Funktionen, aber auch RainSkyE von Dornbracht). Per elektronischem Steuerpanel wählt der Unternehmensberater zwischen Regenvorhang, Kopf- und Körperbrause, Nebeldüse, Farblicht und Duftzusätzen.<br />Dass die Chromoberflächen der Armaturen so brillant glänzen wie am ersten Tag, hält er für selbstverständlich; das Hotelpersonal jedoch ist dankbar für gut durchdachte Produkte, die einen solchen Effekt erleichtern (StarLight von Grohe), und die Hotelführung legt aus Kostengründen Wert darauf, dass die eingesetzte Badtechnik zwar vollen Komfort bietet, aber trotzdem Wasser spart (EcoJoy von Grohe verspricht das ebenso wie die Waschtischarmatur Primo von Iqua). <br />Den Nassbereich des Hotelrestaurants nutzt Domenico häufig vor dem Abendessen, um nicht aufs Zimmer gehen zu müssen. Dort schätzt er es, wenn das Wasser berührungslos aus dem Hahn fließt (etwa über die Infrarot-Armaturen eMote oder eTech von Dornbracht). Seiner Freundin Claudia gegenüber gibt der Unternehmensberater es zwar nicht zu, aber manchmal genießt er seinen Feierabend auch in der Badewanne. Automatische Badewannenbefüllung auf Knopfdruck mit Voreinstellungen für Wassermenge und -temperatur, ein abrufbares Benutzermenü mit Liveanzeige nutzt er als technikbegeisterter Mensch gern. Dass Statistik- und Begrenzungsfunktionen für ökologisch und ökonomisch optimalen Betrieb dazu gehören, kann er als Unternehmensberater nur befürworten (Viega: Wannenarmatur Multiplex Trio E3). <br />Besonders mag Domenico Hotels, die einen Fernseher ins Bad eingelassen haben, sodass die Wanne zum Fernsehsessel wird (Water Screen 02 von Repabad). Nicht nur Filme seiner Wahl, auch Internetspiele kann sich der Unternehmensberater so von der Wanne aus gönnen, um den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Im Wellnessbereich des Hotels schätzt er ein Lautsprechersystem mit integriertem MP3 Play­er und Radio, sodass er selbst im Dampfbad oder Whirlpool nicht auf die neuesten Wirtschaftsmeldungen und die Übertragung von Konzertpremieren verzichten muss (Sound System und MP3-Dockingstation von Repabad).
<strong>Szenario 3: Hilfen für älter gewordene Menschen</strong><br />Frida und Erwin Langsamer dagegen (86 und 94 Jahre alt) halten nicht so viel von neuer Technik. Sie kommen schlecht mit der komplizierten Bedienung zurecht – und schließlich hat es das früher ja auch nicht gegeben. Die Rentnerin und der Rentner wohnen in einer barrierefreien Zwei-Zimmer-Wohnung; sie sind noch recht rüs­tig für ihr Alter, aber das Bücken und Aufstehen, besonders im Bad- und WC-Bereich, fällt beiden immer schwerer.<br />Eigentlich sollte regelmäßig jemand prüfen, wie es ihnen geht und ob sie Hilfe brauchen. Aber ihr Sohn Wilfried wohnt mit seiner Frau Maria in Thailand, die Tochter Annerose leitet eine Missionsstation in Brasilien, und die erwachsenen Enkel leben in Australien, Kanada und Japan. So sind die Eheleute auf intelligente Assis­tenzsysteme angewiesen, die Licht, Temperatur und Lüftung ihrem Verhalten anpassen, ihre Gesundheit überwachen und durch Sensoren im Boden Bewegungen registrieren, um ihnen beispielsweise bei einem Sturz helfen zu können (solche Systeme entwickeln Forscher des Fraunhofer IGD). <br />Per Fernbedienung oder Tastatur können sie allerdings keine Apparate mehr bedienen, deshalb hoffen sie, dass ihre Geräte bald gesprochene Sprache verstehen können (solche Mensch-Maschine-Schnittstellen entwickelt unter anderem SemVox).<br />Hilfreich erscheint dem Ehepaar ihr Stützklappgriff neben der Toilette: Er besitzt im vorderen Bereich einen integrierten Halter für eine WC-Rolle, die Frida und Erwin einfach erreichen können, obwohl es zunehmend mühsam für sie wird, den Oberkörper in die richtige Richtung zu drehen (Collection Plan Care von Keuco). <br />Vor Kurzem haben sie im Altenpflegeheim probegewohnt. Dort war – unsichtbar für das Ehepaar – ein Antilegionellen-System im Einsatz (mit thermischer Desinfektion ThermoClean von Danfoss). Und wie im Heim die Spülautomatik an ihrem barrierefreien WC funktionierte, verstanden die beiden schnell: Über einen Funksender, der am Stützklappgriff neben ihrer Toilette befestigt war, wurde kabellos die Spülung in Gang gesetzt (Sanicontrol von Mepa). <br />So eine Unterstützung für ihr Privatbad wünschen sie sich jetzt von ihrem Neffen zur diamantenen Hochzeit.
<strong>Wie „smart“ ist „digital“? <br />Digitalisierung und das Konzept des „smarten“ Lebens</strong><br />Smart Home, Smart Hotel, Smart Care, Smart Office, Smart oder Intelligent Building, Intelligentes Gebäude… All diese Begriffe haben etwas mit der Digitalisierung des Alltags zu tun. Auch mit der Digitalisierung, Automatisierung und Vernetzung im Bad. Aber die Hersteller elektronischer Armaturen und wasserdichter Unterhaltungselektronik verstehen nicht unbedingt dasselbe darunter wie Politik und Tagespresse, Verbände und Wissenschaft. Was also ist „smartes Wohnen“?<br />Nach einer wissenschaftlichen Studie, die unter dem Namen „Smart Home in Deutschland“ 2010 veröffentlicht wurde (www.iit-berlin.de/veroeffentlichungen/iit-studie-smart-home), bezieht sich der Begriff „Smart Home“ auf Wohnumgebungen, die „mit Intelligenz ausgestattet“ sind. Bei Smart Buildings oder Intelligenten Gebäuden dagegen handle es sich um mehrere, räumlich getrennte Bauten.

In „smarten“ oder „intelligenten“ Umgebungen passen sich die Geräte den Bedürfnissen der Menschen an. Dazu gehören zum Beispiel Heizung, Beleuchtung, Belüftung, Kühlschränke, Waschmaschinen, Unterhaltungselektronik und Kommunikationsgeräte. Typischerweise sind sie miteinander vernetzt, wodurch zusätzliche Dienstleistungen möglich werden. Das Konzept soll helfen, Energie und Wasser zu sparen, Sicherheit und Bedienungskomfort bei verschiedenen Geräten zu erhöhen, Unterhaltung in Licht, Ton und Bild in möglichst vielen Räumen zu ermöglichen, Entspannung und Wellness (z.B. Licht- und Wasserspiele) zu steuern, aber auch das eigenständige Leben alter und behinderter Menschen zu unterstützen und medizinische Werte zu überprüfen. <br />Den Begriff „Intelligent Buildings“ führt Kay Friedrichs in seiner Doktorarbeit 2001 (http://sylvester.bth.rwth-aachen.de/dissertationen/2001/057/01_057.pdf) auf Immobilienkreise in US-Metropolen zurück. Dabei ist die „Intelligenz“ von Sachen im englischen Sinn zu verstehen: als nützlich, anpassungs- und veränderungsfähig über die Nutzungsdauer hinweg. Die Idee stammt aus den frühen 1980er-Jahren und war schon damals ein Sammelbegriff für Innovationen und Ausstattungsmerkmale, nicht nur aus dem Bereich der Gebäudetechnik und Automatisierung, sondern auch aus anderen Bereichen (etwa neue Materialien oder flexibel veränderbare Wände). <br />Seit der Durchsetzung des Internets wird vor allem das Zusammenwachsen von Kommunikations-, Unterhaltungs- und Informationstechnologien darunter verstanden. Einheitliche Systeme steuern in „intelligenten“ baulichen Umgebungen computergestützt die Klimatisierung, das Feuer- und Sicherheitssys­tem und die Hausgeräte: Das Licht geht an, wenn jemand den Raum betritt, und passt sich dem Tageslichteinfall an, der Sonnenschutz ebenso, die Fenster schließen sich bei Unwetter, die Raumtemperatur stellt sich auf das Außenklima und die Nut­zergewohnheiten ein, das&nbsp; Badewasser wird per Fernbedienung von der Garage aus aufgedreht, am Spiegelrand erinnern Piktogramme an den Arzttermin. Nicht verbundene Elektronik dagegen mag „intelligent“ sein, also nützlich und anpassungsfähig, nicht zentral gesteuerte Geräte können digitalisiert funktionieren, „smart“ sind sie deshalb noch nicht unbedingt.
<strong>Smart-Home-Initiative Deutschland</strong><br />Versuche mit selbstorganisierenden Gebäuden gab es erstmals 1988 in Tokyo – das sogenannte TRON-Haus, für The Real-time Operating System Nucleon. Schon damals gehört dazu die „intelligente Sanitäreinrichtung“ mit Gesundheitscheck. 2008 wurde in Berlin die Smart-Home-Initiative Deutschland gegründet, eine Kommunikationsplattform für den Erfahrungsaustausch der Anwender (www.smarthome-deutschland.de). Aktuell informiert hat das DAI-Labor (Distributed Artificial Intelligence Laboratory) der Technischen Universität Berlin auf der Computermesse CeBIT 2012 in Hannover über eine zentrale Heimsteuerung auf einem Tablet-PC, das Home Operating System 2.0.
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<strong>Ihre Meinung ist gefragt! </strong><br />Auf der Fachmesse SHK Essen zeigten zahlreiche Unternehmen neue digitale Produkte fürs Bad - angefangen von Armaturen und Wanneneinläufen über Duschkabinen, Saunen und Dampfbäder bis hin zu Unterhaltungs- und Lichttechnik. Wie beurteilen Sie die zunehmende Digitalisierung des Bades? Welche Chancen oder Risiken sehen Sie? Wurden Sie vielleicht sogar bereits von interessierten Endverbrauchern angesprochen? Und für welche Produkte sehen Sie gute oder weniger gute Marktchancen? Schreiben Sie uns unter redaktion@strobel-verlag.de. Wir freuen uns über ihr Statement!<br /><br />Das IKZ-Redaktionsteam
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<h1>Digitales Bad: Bedingt gefragt</h1>
Entwurf, Planung und Einbau kompletter Badezimmereinrichtungen, meist im mittleren und oberen Preissegment, gehören zum täglichen Brot des Badausstattungsunternehmens Veit Arnold in Leipzig. Diesen Anspruch sieht man den geschmackvoll gestalteten Beispielbädern in der hauseigenen Ausstellung auch an. Elektronischer Technik gegenüber ist der Inhaber durchaus aufgeschlossen. Trotzdem steht er der Digitalisierung um der Digitalisierung willen skeptisch gegenüber. Im folgenden Interview erklärt er seine Gründe.<br /><br /><strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Herr Arnold, wann wurde Ihr Unternehmen gegründet?
<strong>Veit Arnold: </strong>Am 15. Februar 1989. Hier in Leipzig-Plagwitz, in der Nonnenstraße, wo wir jetzt noch sind. Noch zu DDR-Zeiten habe ich als Einzelunternehmer das Unternehmen gegründet und führe es nach wie vor. Ich habe meinen ersten Jahresabschluss ans Finanzamt der Deutschen Demokratischen Republik eingereicht. Den ersten und den letzten , für den das Finanzamt der DDR in meinem Fall zuständig war.<br /><strong></strong>
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Was ist Ihre Qualifikation?
<strong>Veit Arnold: </strong>Ich bin Meister. Klempner- und Installateurmeister, aus DDR-Zeiten, und Heizungs- und Lüftungsbaumeister, das habe ich nach der Wende nachgeholt. 
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Was ist der Einzugsbereich?
<strong>Veit Arnold: </strong>Wir sind deutschlandweit aktiv, aber 85% entfallen auf den Großraum Leipzig und Umgebung. Wir bedienen ausschließlich Privatkunden.
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Was bedeutet für Sie das Schlagwort „Digitales Bad“? 
<strong>Veit Arnold: </strong>Mit dem Schlagwort verbinde ich nicht sehr viel. Ich musste ein wenig schmunzeln, als versucht wurde, das von den Herstellern her einzubringen. Bisher ist es vom Markt wenig angenommen worden; es gab vor Jahren schon den Versuch mit einer elektronischen Armatur, die sich aber nicht durchgesetzt hat.
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Welche Erfahrungen haben Sie bisher in diesem Bereich gemacht?
<strong>Veit Arnold: </strong>Auch heute wird diese Idee noch nicht so recht von unserem Kundenkreis angenommen. Vereinzelt, ja, aber dass es flächendeckend machbar wäre, sehe ich nicht. Die Produkte gehören zum Premiumsegment, und die Klientel in dieser Preisklasse geht altersmäßig bei 40+ los. Vorher haben die Leute das Geld nicht dazu. Aber die Gruppe der Leute über 40, das ist genau die Kundengruppe, die mit einer digitalen Armatur im Bad nichts anfangen kann und vor allem nicht will. Dabei ist es keineswegs so, dass die Leute dieser Altersgruppe diese und andere Technik nicht beherrschen würden, ganz im Gegenteil: Diese Generation ist teilweise mit dem Rechenstab in der Hand 1990 ins kalte Wasser geschmissen worden, und dann gab es plötzlich Handys, Faxe, Mails, Internet usw. Mein Sohn dagegen ist Anfang 20 und mit dem iPhone groß geworden, den könnte ich eher ansprechen. Aber der hat das Geld nicht dazu – das ist typisch für seine Altersgruppe. Also – es ist im Grunde ein Widerspruch in sich. Selbst bei den Leuten, die es sich leisten können, würde ich bezweifeln, ob jemand bereit wäre, noch einmal 5000 Euro extra auszugeben, nur damit die Armatur elektronisch ist. 
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Sieht es bei seniorengerechten Badausstattungen ähnlich aus? 
<strong>Veit Arnold: </strong>Da läuft es noch weniger. Also – das Digitale, bloß damit es digital ist. 
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Das heißt, es gibt durchaus Teilbereiche, die von Ihren Kunden angenommen werden? Welche sind das, und warum sind sie eher gefragt?<br /><strong></strong>
<strong>Veit Arnold: </strong>Wo das Elektronische wirklich eine Unterstützung darstellt, wo die Elektronik einen praktischen Sinn hat, das ist wieder was anderes. Beim Dusch-WC zum Beispiel. Die Sachen werden angenommen. Elektronische Unterstützung für alte und behinderte Menschen sehe ich eher als nützlich an. 
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Welche Rolle spielt die Höhe des Preises bei der Vermarktung der digitalisierten Bäder? 
<strong>Veit Arnold: </strong>Auch der Preis spielt eine Rolle. Aber vordergründig ist es die kompliziertere Handhabung von Armaturen. Zumindest denken die Leute, dass es komplizierter sei. Die Produkte sind erklärungsbedürftiger, und gerade Senioren haben vielfach eine Hemmschwelle, viele können ja nicht mal ihr Handy bedienen. Da sollen sie sich mit einer Menüsteuerung befassen? Das macht keiner. Die meisten sagen: Was ist denn, wenn der Strom ausfällt? Dann krieg ich nicht mal den Wasserhahn mehr an. So simple Sachen sind das, die mir entgegengehalten werden.
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Welche Aspekte sind bei der Digitalisierung Ihrer Erfahrung nach aus Kundensicht wichtig? Würde zum Beispiel ein höherer Bedienungskomfort als nützlich angesehen?<br /><strong></strong>
<strong>Veit Arnold: </strong>Es wäre ein besserer Bedienungskomfort vorstellbar, den die Hersteller auch propagieren, der aber überhaupt nicht erforderlich ist. Zum Beispiel bei einer elektronischen Duscharmatur, bei der man mehrere Benutzerprofile eingeben kann: Der Vater duscht auf diese Art und Weise, die Mutter auf jene, die Kinder wieder auf eine andere, das kann man programmieren – aber es ist nicht erforderlich. Wenn man das den Kunden erklärt, lachen sie nur: Den gleichen Effekt können sie durch die Bedienung der Hebel erreichen, jedes Mal so, wie sie es gerade wollen. Elektronik ohne eine komplizierte Menüsteuerung dagegen wird viel leichter angenommen. 
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Wie sieht es mit Lichteffekten oder auch Bewegungsmeldern aus?
<strong>Veit Arnold: </strong>Bewegungsmelder haben wir schon vor zwanzig Jahren einbauen können. Sie sind aber wenig gefragt. Im Bad unterscheiden wir drei verschiedene Bereiche, funktionelles Licht, allgemeines Licht, emotionales Licht. Mit Bewegungsmeldern funktioniert das nicht. Mit Dimmen arbeiten wir sehr oft. Gedimmte Beleuchtungspunkte im Bad, in der Badewanne, werden als Mittel zum Relaxen, zum Entspannen eingesetzt. 
<strong>IKZ-HAUSTECHNIK: </strong>Wie müsste Ihrer Erfahrung nach Elektronik und Digitalisierung eingesetzt werden, um für Ihre Kundinnen und Kunden einen Mehrwert zu bieten, den Sie überzeugend vermitteln könnten?
<strong>Veit Arnold: </strong>Dort, wo wirklich ein Nutzen herauskommt, der sich von einer nicht elektronischen, nicht digitalen Sache unterscheidet, dort kann ich mir Digitalisierung und Elektronik als sinnvoll vorstellen. Das beste Beispiel ist, wie ich schon sagte, das Dusch-WC.
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<em>Autor: Elke H. Zobel, Leipzig</em>
<em>*) Durchgeführt von Ideal Standard.</em>]]></content:encoded>
			<category>Sanitärtechnik</category>
			<category>IKZH 2012-07</category>
			<category>IKZF Beiträge (nur Online incl. HP)</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:16:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>IEU setzt auf die Partnerschaft mit dem SHK-Fachhandwerk</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/ieu-setzt-auf-die-partnerschaft-mit-dem-shk-fachhan.html</link>
			<description>Arnsberg/Essen. Anfang Mai berichteten wir an dieser Stelle, dass der Zentralverband Sanitär...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die wichtigste Aufgabe der IEU ist es, die politisch vorgegebenen Klima- und Energieeinsparziele für den Gebäudebereich durch Informationen und Dienstleistungen für die Haushalte zu unterstützen und so die Modernisierungsquote spürbar zu steigern. Deshalb haben Geräteindustrie, Erdgaswirtschaft, das installierende Fachhandwerk und der Großhandel die Aktion für Heizungsmodernisierung einvernehmlich konzipiert. <br /><br />„Die Aktion wird unabhängig von dem verbandspolitischen Schritt des ZVSHK in Kürze starten“, so Werner Willmes, Geschäftsführer der IEU. „Eine große Zahl an Handwerksbetrieben haben sich bereits für die Aktion angemeldet.“<br /><br />Dem Fachhandwerk kommt bei der Heizungsmodernisierung eine Schlüsselrolle zu, wie die IEU-Studie „Modernisierungskompass 2012“ anschaulich belegt: 80,6 Prozent aller Modernisierer setzen auf das Fachhandwerk als Ansprechpartner Nummer 1. „Diese zentrale Bedeutung spiegelt sich in der Aktion für Heizungsmodernisierung wider. Ziel ist es, möglichst viele Haushalte zu erreichen, zu überzeugen und an die Fachbetriebe zu vermitteln“, erläutert Willmes.<br /><br />Bereits registrierte Betriebe werden über den Start der Aktion informiert. Weitere Betriebe können sich auf www.moderne-heizung.de zur Teilnahme anmelden. Hinter der Aktion stehen hunderte Unternehmen aus der Erdgaswirtschaft und der Geräteindustrie, die gemeinsam mit hohem finanziellen Aufwand eine schlagkräftige Kampagne ins Leben gerufen haben, um bundesweit Aufmerksamkeit zu erzielen.<br /><br /><link http://www.moderne-heizung.de/>www.moderne-heizung.de</link>]]></content:encoded>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 10 May 2012 08:10:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Illbruck Sanitärtechnik GmbH: Duschsystem für Wandablauf</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/sanitaer/news/article/illbruck-sanitaertechnik-gmbh-duschsystem-fuer-wan.html</link>
			<description>Illbruck ist bekannt durch die bodenebenen Duschplatzlösungen „Poresta“. </description>
			<content:encoded><![CDATA[Jetzt gibt es mit „Poresta Plus Ge“ ein weiteres Gefälleboard, das mit dem Wandablauf von Geberit ergänzt werden kann. Das Duschelement ist befliesbar und in den zwei Formaten „Quadrat“ und „Fünfeck“ erhältlich. Zudem sind Sonderformate möglich. <br /><br />Illbruck Sanitärtechnik GmbH, <br />Illbruckstr. 1, 34537 Bad Wildungen, <br />Tel.: 05621 801-0, Fax: -241, <link info@illbruck-san.com>info@illbruck-san.com</link>, <link http://www.illbruck-san.com/>www.illbruck-san.com</link>]]></content:encoded>
			<category>Thema Sanitär</category>
			<category>IKZH 2012-06</category>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			<category>IKZ-HAUSTECHNIK</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 09 May 2012 07:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Licht oder Schatten?</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/licht-oder-schatten.html</link>
			<description>Dass unsere Branche zu den wirtschaftlich attraktiven Betätigungsfeldern gehört, hat sich längst...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Nicht umsonst tummeln sich seit Jahren schon Stadtwerke, Strom- und auch Gasanbieter in der SHK-Szene. Neben ihren eta­blierten Leistungen – Verkauf von Energie – entwickeln sie zunehmend alternative Geschäftsmodelle – etwa zur Markteinführung von Mikro-KWKs oder Mini-Contracting-Lösungen. <br />Einzelfälle sind das nicht. Selbst Versicherungskonzerne bieten neben den traditionellen Policen inzwischen Handwerker-Notdienste an – seit Kurzem sogar für Nichtkunden und zum Festpreis. Ob Rohrverstopfung, Heizungsstörung oder Stromausfall: Ein Anruf, so die Versprechung, und innerhalb von wenigen Stunden wird geholfen. Bei solchen Angeboten sitzt das Fachhandwerk oftmals als Partner mit im Boot. Nicht selten aber in der zweiten Klasse; als Schrauber zum Festpreis.<br />Über das Für und Wider solcher (mitunter ungleichen) Partnerschaften lässt sich trefflich diskutieren. Dafür sprechen aus Handwerkssicht regelmäßige Auftrags- und somit Zahlungseingänge. Zudem ist der kalkulatorische Aufwand relativ gering, weil die Leistungen ja bereits vertraglich vereinbart wurden. Auf der anderen Seite verliert der Unternehmer gleichsam seine Kalkulationshoheit und somit ein Stück unternehmerische Freiheit. Mehr noch: Während sich die „Leistungsanbieter“ in der Sonne der Wahrnehmung ­aalen und das eigentliche Geschäft machen, fris­ten die „Leistungserbringer“ ein Schattendasein. Dass es durchaus auch Partnerschaften auf Augenhöhe gibt, stimmt zumindest ein wenig optimistisch.<br />Licht oder Schatten? – diese Frage stellt sich auch bei dem nächsten Beispiel. Es geht um die Wohnungswirtschaft. Die dort tätigen Dienstleister für die Erfassung und Abrechnung von Wärme und Wasser haben in der Vergangenheit ihre Angebotspalette sukzessive erweitert. Mittlerweile werden Energieausweise, Einsparcontracting oder Rauchmelderservices angeboten. Wirklich störend für das SHK-Fachhandwerk waren derlei Aktivitäten nicht. Mit den jüngsten Serviceangeboten rund um die novellierte Trinkwasserverordnung greifen die mit der Wohnungswirtschaft oftmals verwurzelten Konzerne aber tief und nachhaltig in das originäre Geschäftsfeld des SHK-Fachmanns ein. So versprechen gleich mehrere Abrechnungsspezialisten in aktuellen Mitteilungen ein umfassendes Dienstleistungs­angebot, das alle Anforderungen der neuen Trinkwasserverordnung erfüllen und vor Haftungsrisiken absichern soll. Das Leistungsversprechen beginnt bei der Begehung der Anlage, umfasst zum Teil die Montage der Probennahmestellen, die Beprobung und Analyse und schließt je nach Anbieter selbst die Desinfektion befallener Leitungssysteme ein. So viel Engagement kommt nicht von ungefähr. Ein Dienstleister beziffert auf seiner Homepage das Potenzial hierzulande auf rund 2 Mio. Trinkwassererwärmungsanlagen, die es regelmäßig zu überprüfen gilt. Da lässt sich mancher Euro generieren. Dass dem Fachhandwerk auch hier wieder eine tragende Rolle zukommt, darf wohl erwartet werden. Oder wird es am Ende doch nur die des Wasserträgers? Die Zukunft wird es zeigen. <br />Apropos Zukunft: Bis Ende 2013 müssen noch rund 1,5 Mio. Wärmezähler in Wohngebäuden installiert werden. Hintergrund dieser Nachrüstpflicht ist die Novellierung der Heizkostenverordnung*. Für das Fachhandwerk verspricht dieser Markt ein attraktives Zusatzgeschäft. Doch es muss wohl befürchtet werden, dass auch dieses fruchtbare Feld durch alternative Branchenbegleiter bestellt wird. Manch SHK-Betrieb wird dafür in die Rolle des vermeintlichen Partners schlüpfen und die Messgeräte im Auftrag Dritter installieren. Besser wäre, das Geschäft selbst zu machen. Dadurch ließe sich ein auskömmlicheres Betriebsergebnis erzielen. Und wer weiß, vielleicht bedankt sich der eine oder andere zufriedene Kunde mit einem lukrativen Folgeauftrag.<br /><em><br />Markus Sironi<br />Chefredakteur<br /><link m.sironi@strobel-verlag.de>m.sironi@strobel-verlag.de</link></em>
*) Wir berichteten schon mehrfach im Heft. Ausführliche Fachbeiträge zum Thema finden sich unter www.ikz.de (Suchwort: Heizkostenverordnung).]]></content:encoded>
			<category>Standpunkt</category>
			<category>nicht auf Homepage</category>
			<category>IKZH 2012-08</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 08 May 2012 10:23:00 +0200</pubDate>
			
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