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		<title>IKZ: Neueste Nachrichten</title>
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		<description>Die neuesten Nachrichten der IKZ-Magazine vom STROBEL VERLAG</description>
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			<title>IKZ: Neueste Nachrichten</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 22 May 2013 15:16:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>ZV Schleswig-Holstein - FDP-Politiker zu Gast beim Fachverband -  Der stv. Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion, Christopher Vogt, sprach mit Dencker und de Vries</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/zv-schleswig-holstein-fdp-politiker-zu-gast-beim.html</link>
			<description>Am 17. April 2013 begrüßte Landesinnungsmeister Eckhart Dencker und Hauptgeschäftsführer Enno de...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Einen Schwerpunkt des Gesprächs bildete die zunehmend um sich greifende Praxis, Nah- und Fernwärmenetze auszuweiten und dieses mit Verbrennungsverboten sowie Anschluss- und Benutzungszwängen zu begleiten. Die Vertreter des Fachverbandes wiesen hierbei auf erhebliche wirtschaftliche Einbußen für das regionale SHK-Handwerk hin. Zudem würden Untersuchungen belegen, dass die Ausweitung von Nah- und Fernwärmenetzen nicht stets die ökologisch sinnvollste Lösung sei. Darüber hinaus hätten Untersuchungen des Bundeskartellamtes ergeben, dass gerade bei einem Anschluss- und Benutzungszwang der Monopolbildung Vorschub geleistet werde, „was dann zu erheblichen finanziellen Belastungen für die Verbraucher führt“. <br />Weiteres Thema des Gesprächs war die Neuregelung des Schornsteinfegergesetzes. Hier klärten Dencker und de Vries darüber auf, dass durch die im Schornsteinfegerhandwerksgesetz vorgesehene Beschränkung der Durchführung der Arbeiten auf den Betriebsleiter bzw. auf Schornsteinfegergesellen eine erhebliche Benachteiligung der SHK-Betriebe gegeben sei. Eine Änderung der gesetzlichen Regelung wurde angemahnt. <br />Auch wurde die Initiative von Teilen der Industrie angesprochen, die das AGB-Recht ändern. Schutzvorschriften des AGB-Rechts gelten dann nicht mehr im Rechtsverkehr zwischen Unternehmen. Hier befürchten die Interessenvertreter des SHK-Handwerks, dass Hersteller und Generalunternehmer die Vertragsbedingungen zu Lasten der kleinen und mittelständischen Betriebe verändern. Ebenfalls angesprochen wurde die derzeitige Umsetzung der Zahlungsverzugsrichtlinie seitens der EU. Hier vertritt das SHK-Handwerk den Standpunkt, dass es einer Änderung nicht bedürfe, sondern dass jede Änderung lediglich eine Verlängerung des Zahlungszieles zur Folge habe, welches ebenfalls dass SHK-Handwerk benachteiligen werde. <br />Der stv. Fraktionsvorsitzende der FDP-Fraktion Vogt versprach, diese Themen aufzunehmen und an die FDP-Landesgruppe im Bundestag weiterzugeben. Es wurde vereinbart, einen regelmäßigen Gedankenaustausch durchzuführen.
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			<category>Verbände</category>
			<category>nicht im RSS-Feed</category>
			<category>nicht auf Homepage</category>
			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:53:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ZV Sachsen - Das Jahr 2013 gestalten - Mitgliederversammlung des Fachverbandes SHK Sachsen</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/zv-sachsen-das-jahr-2013-gestalten-mitgliederve.html</link>
			<description>Die erste ordentliche Mitgliederversammlung des Fachverbandes Sanitär-Heizung-Klima Sachsen im Jahr...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Im ersten Fachvortrag nach der offiziellen Begrüßung durch den Landesinnungsmeister Herbert Reischl warben Dr. Deliane Träber (Bereichsleiterin der Leipziger Messe) und Ekkehard Trümper (Projektdirektor der Leipziger Messe) für den Besuch der Branchenmesse SHKG. Sie findet vom 16. bis 18. Oktober dieses Jahres in Leipzig statt. Der Anmeldestand zur SHKG läge in gleicher Höhe wie bei der SHKG vor zwei Jahren. Zahlreiche Fachveranstaltungen böten einen zusätzlichen Mehrwert für die Messebesucher. Trümper: „Beteiligen Sie sich als Multiplikator an der Ansprache von Gebäudeeigentümern/Investoren und bringen Sie ausgewählte Kunden zur SHKG mit!“ Dazu gibt es Werbemittel für Innungen.<br />Sein Aufruf zur Unterstützung der SHKG an alle Innungsbetriebe im Fachverband: „Kommen Sie zur SHKG! Merken Sie sich schon jetzt den Termin vor! Unterstützen Sie unser neues Konzept und laden Sie Ihre Kunden zum Messebesuch ein!“ Der Landesinnungsmeister warb dafür, Innungsversammlungen auf der SHKG abzuhalten. Auch der sächsische SHK-Großhandel unterstützt die SHKG 2013. <br />Im zweiten Fachvortrag erläuterte Joachim Laue (Geschäftsführer des SBMV e.V.) die Förderinitiative zur Modernisierung von Festbrennstoffkesseln in Sachsen. Mit der Förderinitiative des Sächsischen Brennstoff- und Mineralölhandelsverbandes e.V. (SBMV) unterstützen die teilnehmenden Unternehmen des Brennstoffhandels, Kesselhersteller und die Briketthersteller, die Modernisierung von Festbrennstoffkesseln in Sachsen, die vor dem 31.12.1994 errichtet wurden. Das Marktvolumen wird auf 8000 Kessel geschätzt. Die Förderung beträgt 15% des Kessellis­tenpreises, max. 500 Euro pro Anlage. Weitere Informationen finden sich unter www.sbmv.de.
<h3>Bericht und Informationen des Vorstandes</h3>
Landesinnungsmeister Herbert Reischl bilanzierte die SHK-Konjunkturstimmung im Winter 2012 „äußerst positiv“. Die Auftragsreichweite von 8,4 Wochen sei der bes­te Winterwert, der in einer ZVSHK-Konjunkturbefragung bisher gemessen wurde. Am besten bewerteten die Betriebe mit 10 bis 19 Mitarbeitern die wirtschaftliche Lage. Reischl: „Die Auswertung nach Geschäftsfeldern ergibt weiterhin den besten Wert für den Kundendienst mit +74,5% gefolgt von Heizung mit +66,5% und Sanitär mit +64,3%.“<br />Der Landesinnungsmeister berichtet über die Schwerpunkte der Lobbyarbeit 2012:
<ul><li>Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen – Der Fachverband hat sich für die Überarbeitung des Entwurfes der unter Beachtung des Verhältnismäßigkeitsgrundsatzes eingesetzt.</li><li>Liberalisierung der Schornsteinfegertätigkeiten – SHK-Handwerksunternehmen soll es erlaubt sein, auch Teilbereiche des Schornsteinfegerhandwerks anzubieten, etwa Messungen nach der 1. BImSchV.</li><li>Trinkwasserverordnung – Der Fachverband will bei sächsischen Politikern erreichen, dass der Adressat einer Ordnungswidrigkeit nicht der Handwerksunternehmer ist.</li></ul>
<br />In mehreren Beratungen mit dem sächsischen Landesinnungsverband des Schornsteinfegerhandwerks wurde der Weg freigemacht für SHK-Weiterbildungen zur Eintragung mit dem Schornsteinfegerhandwerk in die Handwerksrolle.<br />Im nächsten Schritt der mitteldeutschen SHK-Verbändekooperation sollen die Logos, Datenbanken und Internetangebote vereinheitlicht werden. Das bilde die Grundlage für weitere Synergien. <br />Zukünftig soll das Logo des FV SHK Sachsen dem Corporate Design des ZVSHK entsprechen.<br />Als Gemeinschaftsprojekt der SHK-Fachverbände Baden-Württemberg, Bayern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen wird das Ehrenamtskolleg in den Jahren 2013/14 fortgeführt. Der Vorstand des Fachverbandes hat fünf Teilnehmer für das 9. Ehrenamtskolleg bestätigt und organisiert am 5./6. Juli 2013 das Absolvententreffen in Kloster Nimbschen mit Besuch der Berufsweltmeisterschaft World Skills und am 19.-21. September 2013 das Modul II in Chemnitz.<br />Im Jahr 2012 hatte der Fachverband über 80 Weiterbildungsveranstaltungen durchgeführt. Dabei wurden ca. 1400 Personen geschult bzw. zertifiziert. Schwerpunkte waren TRWI, Chemklima/ChemOzon, TRF 2012, Probenahme und Raumlufthygiene. „Wir sind damit einer der Markt- und Innovationsführer der fachlichen Weiterbildung im sächsischen SHK-Handwerk“, sagte Reischl. Die ausschließliche Organisation von Innungsseminaren über den FV sei die Voraussetzung, um günstige Preise für die Weiterbildungen anbieten zu können. <br />Auf Beschluss des Vorstandes wurden Prospektständer zur Innungswerbung, z.B. im Abex-Lager des Großhandels, angeschafft. Sie können mit dem Innungsflyer „Mitglied in der Innung“ bestückt und einem Beileger ergänzt werden. Der Beileger enthält Informationen zur Schnuppermitgliedschaft, zum Weiterbildungsgutschein sowie eine individualisierte Rückantwort. Alle Obermeister erhielten zur Mitgliederversammlung die bestellten Werbemittel.
<link http://www.installateur.net/>www.installateur.net</link>]]></content:encoded>
			<category>Verbände</category>
			<category>nicht im RSS-Feed</category>
			<category>nicht auf Homepage</category>
			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:46:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ZV Sachsen-Anhalt - Aktion „Austausch alter Heizungsumwälzpumpen“ gestartet</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/zv-sachsen-anhalt-aktion-austausch-alter-heizu.html</link>
			<description>Energieeffizienz im Gebäudebestand – das war das Thema einer Pressekonferenz des Bauministeriums...</description>
			<content:encoded><![CDATA[„Aber nicht nur die politischen Ziele, sondern auch der akute Bedarf sprechen für eine solche Landesinitiative“, so Bauminister Thomas Webel. Hohe und weiterhin stark ansteigende Energiekosten zwängen immer mehr Eigenheimbesitzer, Vermieter und Gewerbetreibende zu Maßnahmen zur Reduzierung des Energieverbrauches. Eine davon sei der Austausch alter Heizungsumwälzpumpen. <br />In Sachsen-Anhalt gibt es ein Potenzial von über 500000 Pumpen, die gegen Hocheffizienztechnik ausgetauscht werden könnten. Diese geringinvestiven Maßnahmen haben laut Fachverband eine Amortisationszeit von unter 5 Jahren. „Überschaubare Kosten und ein ökonomisch wie ökologisch bemerkenswertes Resultat“ – das ist das Motto dieser Aktion. Und Landesinnungsmeister Andreas Röber ergänzt: „Wir machen Kunden zu Gewinnern.“<br />Wer in Sachsen-Anhalt bis zum Ende des Jahres 2013 seine alte Heizungsumwälzpumpe austauschen lässt, kann an einer Verlosung teilnehmen. Nach Einsendung einer Kopie der Handwerkerrechnung werden unter den Einsendern 50 Gutscheine in Höhe von jeweils 100 Euro verlost. Firmen, die beraten und den Austausch vornehmen können, sind auf der Internetseite www.pumpe-tauschen.de gelis­tet.
<link http://www.shk-lsa.de/>www.shk-lsa.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Verbände</category>
			<category>nicht im RSS-Feed</category>
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			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:41:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ZV Hessen - Innung SHK Frankfurt: „main-klima“ mit großem Erfolg beendet</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/zv-hessen-innung-shk-frankfurt-main-klima.html</link>
			<description>Wenn es um die private Energiewende geht, ist der SHK-Handwerker für Hauseigentümer und Mieter...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Insgesamt 50 Aussteller präsentierten ihre Produkte und Dienstleistungen in der Industrie- und Handelskammer am Frankfurter Börsenplatz. Darunter befanden sich neben Fachhandwerksbetrieben namhafte Hersteller, die den 3-stufigen Vertriebsweg gehen, der Energieversorger Mainova, die hessische Energiesparinitiative, Energieberater und Großhändler.<br />Neu war der Ansatz der Messe: Die „main-klima“ sollte ausdrücklich keine klassische Produkt- und Leistungsschau werden – die Beratung der Besucher stand im Vordergrund. Die Vertreter der Innungsbetriebe gingen daher aktiv auf die Besucher zu und führten sie persönlich über die Messe. „Wir haben den Verbraucher regelrecht an die Hand genommen“, erklärt Peter Paul Thoma, Obermeister der Innung SHK. Viele Hausbesitzer und Mieter haben sich informiert, wie sie nach dieser kostenintensiven letzten Heizperiode Haus oder Wohnung energetisch auf Vordermann bringen können. Beim Thema Trinkwasser interessierten sich die Gäste etwa für Spülsysteme zur Trinkwasserhygiene oder die neue Legionellenprüfung. 
<h3>Den Nachwuchs begeistern</h3>
Ein anderes wichtiges Thema auf der „main-klima“ war der Fachkräftemangel. Die Innung konnte die Aktionstage nutzen, um Jugendlichen die Branche näher vorzustellen. Thomas Dresch, Lehrlingswart der Innung SHK, sprach mit Schülern über Inhalte und Perspektiven der Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär Heizung und Klima. Darüber hinaus zeigte eine Jobbörse offene Ausbildungsstellen. Sehr beliebt war bei den Jugendlichen laut Innung das „smarthouse“ der Handwerkskammer. Das puppenhausgroße Modell zeigte, wo sich in einem Gebäude SHK-Technik verbirgt. Ein weiterer Magnet stellte das Rahmenprogramm dar. Die Veranstalter hatten verschiedene Mitmachaktionen und Gewinnspiele rund um die Themen Wasser und Energie auf die Beine gestellt. 
<h3>Positive Bilanz</h3>
Das neue Messekonzept scheint aufgegangen zu sein. Für alle Beteiligten war die erste „main-klima“ ein Erfolg. „An den Ständen und in den Beratungsgesprächen kam es zu einem sehr viel intensiveren Austausch zwischen Ausstellern und Besuchern als es sonst bei Fachmessen üblich ist“, resümierte Thoma. Für ihn steht bereits heute fest: „Die Innung wird die Aktionstage auf jeden Fall wiederholen.“
<link http://www.shk-hessen.de/>www.shk-hessen.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Verbände</category>
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			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:11:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>FV NRW - Emotionale Kundenbindung statt unpersönliches Internet - Obermeister tauschten ihre Erfahrungen in Lollar aus</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/fv-nrw-emotionale-kundenbindung-statt-unpersoenli.html</link>
			<description>Traditionell treffen sich die Obermeister der nordrhein-westfälischen SHK-Innungen im Frühjahr zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das erste Referat übernahm Rolf Weber. Der stv. Obermeister der SHK-Innung Düsseldorf berichtete über die Struktur und die ersten Erfahrungen mit dem „Badteam 0211“. Das Projekt verfolgt das Ziel, den dreistufigen Vertriebsweg zu stärken. <br />Laut Weber hat die Erfahrung der letzten Jahre gezeigt, dass Sanitär- und Heizungsmarkenprodukte für sich nicht in Anspruch nehmen, ausschließlich über den dreistufigen Vertriebsweg verkauft zu werden. Auch hochwertige Badeinrichtungen würden im Internet zum Kauf angeboten, wie das zum Beispiel bei Reuterbad seit geraumer Zeit zu beobachten sei. Durch die für den Verbraucher nicht erkennbare Differenz der hinter dem Produkt stehenden Dienstleistungen, die beim Handwerk vorhanden ist, im Internetangebot jedoch nicht, entstehe allerdings ein Preisverfall, der sich beim Fachhandwerker in nie­drigeren Materialdeckungsbeiträgen niederschlage. Eine Anpassung des Stundenverrechnungssatzes, der das ausgleichen könne, würden die Handwerksbetriebe aus Gründen der hohen Marktkonkurrenz scheuen. Auch fahre das Handwerk momentan keine schlagkräftige Imagekampagne in Richtung Endkunden. Außerdem macht der der stv. Obermeister einen „ungenügenden“ Internetauftritt vieler SHK-Handwerker aus. <br />Diese Rahmenbedingungen hatten einige Innungsbetriebe aus Düsseldorf zum Anlass genommen, über eine neue Strategie in der Kundenbindung und -gewinnung nachzudenken. Heraus kam „Bad­team 0211“, das zusammen mit zwei Großhandelshäusern (Gottschall &amp; Sohn, Collin) entwickelt wurde. Im Kern geht es darum, dass in den beiden Badausstellungen der Großhandelshäuser an sechs Tagen in der Woche zu den Geschäftszeiten je ein Fachhandwerker für die Endkunden bereit steht. Sei es der Verkauf von Ersatzteilen oder eines hochwertigen Badmöbels oder die Planung und Ausführung eines komplett neuen Bades: Für den Kunden ist der Fachhandwerker die erste Ansprechperson. Die Betreuung fängt bei der Beratung an und führt letztendlich bis zur Abrechnung des Produktes oder des Arbeitsauftrags. Weber formuliert das Leitmotiv so: „Wir setzten persönliche Beratung, handwerkliches Know-how und ein emotionales Umfeld gegen das unpersönliche, unemotionale Internet.“ Momentan beteiligen sich mehr als 50 Fachhandwerker und 2 Großhändler am „Badteam 0211“. <br />Die sich anschließende Diskussion ließ unter den Obermeistern ein insgesamt positives Bild erkennen: Nur 6 von knapp 50 Handwerkern stehen dem Konzept ablehnend gegenüber. Die meisten sehen darin einen Weg, den dreistufigen Vertriebsweg zu stärken. <br />Seit Februar dieses Jahres sind Düsseldorfer SHK-Fachhandwerker in den zwei Großhandelsausstellungen präsent. Auch Hans-Joachim Hering war im Einsatz. Der Obermeister der Innung Düsseldorf konnte nur Positives über „Badteam 0211“ berichten: „Neben dem Verkauf von Kleinmaterial lassen sich auch komplette Badrenovierungen im Wert von mehreren tausend Euro realisieren“, so seine eigenen Erfahrungen. <br />Das Pilotprojekt ist auf zwei Jahre angelegt. In dieser Zeit versuchen die beiden Großhandelshäuser und die Düsseldorfer Innung herauszufinden, ob „Badeteam 0211“ tatsächlich ein gangbarer Weg ist, das SHK-Handwerk gegenüber dem Internet zu stärken. Weitere Großhändler in Düsseldorf sind von der Innung bereits eingeladen worden, sich ebenfalls an dem Projekt zu beteiligen. Weber steht hinter dem Versuch und sagt mit knappen Worten: „Es wäre falsch, nichts zu tun.“ Das haben und hatten sich auch andere Innungen gesagt und kooperieren mit Großhändlern auf unterschiedlichste Art und Weise. Ziel ist es immer, die Endkunden für das SHK-Handwerk zu begeistern. In Dortmund, Bonn und Bielefeld sammeln die Innungen z.T. schon seit mehreren Jahren Erfahrungen. Der Fachverband wird weiterhin über alle Aktivitäten berichten und den Austausch hierzu fördern.
<h3>Tipps und Hinweise aus der Geschäftsstelle</h3>
Nicht nur Obermeister haben an der Tagung teilgenommen, auch viele Fachleute aus der Geschäftsstelle des SHK-Verbands. Sie informierten über aktuelle Vorgänge und Vorhaben:
<ul><li>Natascha Daams stellte die „SHK-Branchen-CD 2013“ vor. Sie enthält Informationen, die der Fachverband exklusiv für Innungsbetriebe zusammengestellt hat, etwa die heutigen Gewährleistungspartner, Innungs- und Verbandslogos, Marketingmaterialien. </li><li>Hans-Peter Sproten und Peter Schlüter bewarben die SHK-Fachevents. Die attraktive Alternative für Innungsveranstaltungen wird auch im Jahr 2013 fortgeführt. Der fachliche Teil wird oft an einem besonderen Ort durchgeführt. Live-Musik und ein Come together bei Snacks und Getränken runden das SHK-Fachevent ab.</li><li>Alfred Jansenberger, Norbert Schmitz und Marie-Elis Marwitz stellten das Weiterbildungsangebot des Fachverbands vor. Da gibt es z.B. betriebswirtschaftliche Kurse für Monteure, Seminare speziell für Kundendienstler oder Kurse zur Trinkwasserverordnung.</li><li>Sproten und Daams referierten über die Gewinnung neuer Innungsmitglieder. Auch wenn die Deckungsquote bei über 90% liegt, soll nichts unversucht bleiben, Handwerksbetriebe von einer Mitgliedschaft zu überzeugen. An erster Stelle steht dabei der persönliche Kontakt zum Geschäftsführer des Nichtmitglieds. Hilfestellung bietet die Mappe „Mitgliederwerbung“, die der Fachverband zusammengestellt hat. Sie enthält Materialien, die die Überzeugungsarbeit vor Ort in der Innung erleichtert.</li></ul>
<h3>Fahrzeugortung als Vorteil im Kundendienst-Alltag</h3>
Obermeister Norbert Borgmann berichtete über die Ausrüstung seiner gesamten Firmenflotte mit einem GPS-Fahrzeugortungssystem. Das System ermöglicht es, Kundendienstfahrzeuge optimal zu koordinieren und einzusetzen. Die Monteure bekommen die Aufträge teilweise über das Navigations-Gerät direkt ins Auto. Als Nebeneffekt kann man über den Internetzugang sehen, welcher Mitarbeiter, wann, wie schnell gefahren ist und wo das Fahrzeug längere Zeit gestanden hat. Diese Daten können als zeitlicher Nachweis gegenüber dem Kunden herhalten. Denn manche Kunden bezweifeln die Angaben auf den Rechnungen. „Wer als SHK-Unternehmer mehrere Kundendienstfahrzeuge im Einsatz hat, wird die Arbeit mit einem derartigen System, bezogen auf die Terminorganisation, als eine große Erleichterung empfinden. Reparaturaufträge, die am gleichen Tag noch erledigt werden sollen, gehen meist im Laufe des Tages im Büro ein und man kann mithilfe des Systems dem Kunden sagen, zu welcher Uhrzeit der Monteur bei ihm sein wird,“ so Norbert Borgmann. Rechtsexperte Peter Schlüter machte darauf aufmerksam, dass der Mitarbeiter über die Installation eines solchen Gerätes in das Firmenfahrzeug selbstverständlich vorher zu informieren ist. Ein Obermeister meldete sich zu Wort, der die Fahrzeugortung bereits vor acht Jahren in seinem Betrieb eingeführt hatte: „Zwei Jahre gab es Stress, heute funktioniert es hervorragend.“
<h3>Herbstempfang</h3>
Im Oktober dieses Jahres wird es am Abend vor der Mitgliederversammlung einen Herbstempfang geben. Nähere Einzelheiten über das Event in Düsseldorf werden in der IKZ-HAUSTECHNIK zu gegebener Zeit veröffentlicht. 
<link http://www.shk-nrw.de/>www.shk-nrw.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Verbände</category>
			<category>nicht im RSS-Feed</category>
			<category>nicht auf Homepage</category>
			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 09:04:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ZV Bayern - SHK-Geschäftsklimaindex legt zu</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/zv-bayern-shk-geschaeftsklimaindex-legt-zu.html</link>
			<description>Der vom Fachverband SHK Bayern halbjährlich ermittelte Geschäftsklimaindex verzeichnete im Februar...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Vor allem die zukünftigen Geschäftsaussichten für die kommenden sechs Monate wurden von den Befragten positiv beurteilt. Nach Meinung des Verbands spielt die derzeitige „ausgezeichnete Auftragslage“ eine wichtige Rolle. „Im Schnitt haben die bayerischen SHK-Betriebe einen Auftragsbestand von über 10 Wochen“ so Dr. Wolfgang Schwarz, Hauptgeschäftsführer des Fachverbandes Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern. „Im 5-Jahresvergleich stellt dies einen Spitzenwert dar. Die Stimmungsaufhellung in diesem Frühjahr war noch nie so deutlich seit Einführung des Geschäftsklimaindex.“<br />Trotz der guten Stimmung und Auslas­tung verharrten die Angebots- und Einkaufspreise annähernd auf Vorjahresniveau. Leicht rückläufig ist hingegen die Beurteilung der aktuellen Ertragslage, die ein Minus von 5,72 Punkte verzeichnet. Insgesamt kann nach Einschätzung des Fachverbands die SHK-Branche in Bayern „weiterhin von den guten Rahmenbedingungen“ wie niedrige Zinsen, hohe Nachfrage nach Sachwerten profitieren. Der Geschäftsklimaindex stehe kurz vor einem neuen Fünf-Jahreshoch.
<link http://www.haustechnikbayern.de/>www.haustechnikbayern.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Verbände</category>
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			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:58:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>ZVSHK - Gesucht: Metaller für Dach und Fassade - Bundesfachgruppe Klempnertechnik tagte am 17. und 18. April in Potsdam</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/zvshk-gesucht-metaller-fuer-dach-und-fassade-b.html</link>
			<description>Die Ausbildung zum Klempner, Flaschner, Blechner oder Spengler kann sich sehen lassen, doch ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Die Auftragslage ist bei den Klempnerbetrieben in allen Landesverbänden durchweg erfreulich gut. Metall ist längst zu einer festen Größe geworden, wenn es um eine ausdrucksstarke Gestaltung von Dach und Fassade geht. Ulrich Leib, Vorsitzender der Bundesfachgruppe Klempnertechnik, mochte sich aber nicht von der guten wirtschaftlichen Lage der Branche blenden lassen. Vielmehr sieht er in der schwachen Nachfrage für eine Klempnerausbildung eine bedrohliche Entwicklung. „Jeder Unternehmer sollte an seinem Standort aktiv werden und am besten in den Schulen für seinen Klempnerberuf und seinen Betrieb werben“, appellierte Leib an die anwesenden Landesfachgruppenleiter, diese Botschaft an die Fachkollegen im Land heranzutragen. Die Berufsorganisation könne für die Nachwuchswerbung nur begrenzte Unterstützung bieten, stattdessen sei Eigeninitiative gefragt. <br />Der Hintergrund: Bundesweit sind es zu wenige Interessenten, die das Berufsbild des Spenglers für sich entdecken. Im Landesverband Bayern ergibt sich mit insgesamt über 700 Lehrlingen noch eine vergleichsweise komfortable Situation. Zusammen mit Baden-Württemberg (über 250 Spengler-Lehrlinge ab dem 2. Lehrjahr) stellt der Süden den Löwenanteil an Azubis – mit großem Abstand zu den anderen Bundesländern. Doch im Lehrjahr 2011/12 zeigte sich bei den neu abgeschlossenen Ausbildungsverträgen bundesweit erstmalig ein Rückgang von nahe 18% gegenüber dem Vorjahr. 
<h3>Initiative für freie Lehrstellen entwickeln </h3>
Angesichts der alarmierenden Entwicklung sieht die Bufa die Eigeninitiative der Handwerksunternehmer als einzig probates Mittel. Empfohlen wird, dass die Betriebe verstärkt Praktikumsplätze anbieten. Dann können Azubi-Aspiranten den Beruf kennenlernen und ihr Interesse für dieses Handwerk weiter entwickeln. Leib merkte an, dass sich auch schwache Schüler mit handwerklichem Talent durch Förderung aufbauen lassen. Um letztlich an bewährte Mitarbeiter zu kommen, wäre auch dies eine Alternative und den Versuch wert.<br />Die SHK-Berufsorganisation hat ihre Nachwuchswerbung dort in Szene gesetzt, wo Jugendliche viel Zeit verbringen: im Internet. Unter www.VollesRohrZukunft.de finden potentielle Azubis unter anderem wichtige Eckdaten für den Klempnerberuf. Und der Einblick ins Handwerk ist leicht gemacht: Alle Informationen lassen sich mit nur wenigen Mausklicks aufrufen und als Flyer herunterladen.
<h3>Ausbildung kann länderübergreifend sein </h3>
In etlichen Regionen ist es aufgrund der schwachen Nachfrage nicht möglich, Fachklassen für angehende Klempner einzurichten. So gibt es beispielsweise in Hamburg, Münster, Meiningen oder Ulm länderübergreifende Fachklassen. Dies sollte noch stärker Schule machen, war man sich in der Bufa einig. Einer weiteren Konzentration von Klempner-Fachklassen steht derzeit allerdings entgegen, dass schwach ausgelastete Berufsschulen kaum an einer Kooperation interessiert sein dürften, um nicht noch weitere Berufsschüler zu verlieren. Hinzu kommt, dass die jeweiligen Kultusministerien der Bundesländer zuständig sind und deren Zustimmung Voraussetzung sind für länderübergreifende Lösungen.
<h3>Neues Berufsbild jetzt möglich</h3>
Seit etwa zwei Jahren hat der modifizierte Rahmenlehrplan für die Klempner­ausbildung auf Eis gelegen. Er wurde bislang nicht in die Tat umgesetzt, weil der Inhalt für eine Ausbildungszeit von dreieinhalb Jahren zugeschnitten ist – entsprechend einem Votum durch die SHK-Berufsorganisation. Das Bundesministerium für Bildung hingegen strebte in den letzten Jahren an, die Ausbildungszeiten nach Möglichkeit auf drei Jahre zu limitieren. Diesem Risiko der Verkürzung mochte sich die SHK-Organisation nicht aussetzen. Erst sollte das Ergebnis eines Gutachtens abgewartet werden, das feststellen sollte, inwieweit dreieinhalbjährige Berufe weiterhin verordnet werden können.<br />Friedrich-Wilhelm Göbel, Referent für Berufsbildung im ZVSHK, sprach bereits in der Bufa-Sitzung von deutlichen Anzeichen, dass das Bundeswirtschaftsministerium auch einer dreieinhalbjährigen Ausbildungsdauer zustimmen könnte. Ende April kam dann die Bestätigung aus dem Ministerium. Die neue Ausbildungsordnung wird zum 1.8.2013 unbefristet in Kraft treten und auf dreieinhalb Jahre angelegt sein. Damit hat das novellierte Berufsbild des Klempners, das mit dem neuen Schuljahr ab Herbst 2013 Bedeutung hat, deutlich an Attraktivität gewonnen. 
<h3>D.A.CH.S.-Gruppe koordiniert gemeinsames Interesse</h3>
In den Ländern Deutschland, Österreich, Schweiz und Südtirol verfolgen die Spengler gemeinsame Interessen. Dachverbände der vier Länder haben sich zur sogenannten D.A.CH.S.-Gruppe zusammengeschlossen, tauschen ihre Erfahrungen in zwei jährlichen Sitzungen und darüber hinaus in einem Netzwerk aus. <br />Ein aktuelles Projekt ist beispielsweise, dass man herausfinden will, bei welchem Gefälle und gegebenenfalls welchen Zusatzmaßnahmen ein Doppelstehfalz sicher dicht ist. Praktiker sehen hier Handlungsbedarf. Dazu müssen jedoch umfangreiche Untersuchungen durchgeführt werden, für die bislang vonseiten der Industrie keine finanzielle Unterstützung zugesagt wurde.<br />Weitere Aktivitäten zielen auf ein Hagelschutzregister ab, das in Österreich und der Schweiz bereits etabliert ist. So wie in den Alpenländern könnten bald auch in Deutschland Versicherer neue Vorgaben machen und nur noch dann Schäden ausgleichen, wenn ein für Hagel geeignetes Material verbaut wurde. Das Problem: Metallbedachungen und -fassaden schneiden in der Risikobewertung vergleichsweise schlecht ab, wenn man z.B. die Einstufung der Faserzementwellplatte betrachtet. Dies sei unbegründet und müsse korrigiert werden, ist man sich in der D.A.CH.S.-Gruppe einig und die Verbände wollen dementsprechend bei den Sachversicherern Aufklärung betreiben.
<h3>Gebrauchshinweise für Betreiber </h3>
Was kann man einem Metalldach oder einer -fassade zumuten und was nicht? Als Beispiel sei die Unverträglichkeit einer Zinkfassade gegenüber Streusalz angeführt. Auch patiniertes Kupfer reagiert mit unschönen Flecken, wenn verschwitzte Hände die Oberfläche berühren – oder ein Vierbeiner ausgerechnet dort sein Terrain markiert. In Zukunft soll ein Infoblatt Anleitung für Betreiber eines Gebäudes geben, damit vor allem Fassaden auch noch nach Jahren nichts von ihrem attraktiven Erscheinungsbild verlieren. Die Bufa sammelt derzeit zahlreiche Aspekte, um sie in dem Ratgeber darstellen zu können.
<h3>Online gestützte Gefahrenbeurteilung</h3>
80% der Betriebsunfälle führen Fachleute darauf zurück, dass die Mitarbeiter nicht in die notwendige Arbeitssicherheit eingewiesen wurden. Aus diesem Grund soll sich das Angebot an betrieblicher Unterweisung in SHK-Betrieben verbessern. Auch hier kann Software viel bewirken, wie sich bereits in einigen Handwerksbereichen (z.B. Maler/Lackierer) zeigt. Für den SHK-Bereich soll Ähnliches entwickelt werden. Im Gewerk Klempner ist man bereits am weitesten fortgeschritten und ein Pilotprojekt mit mehreren Betrieben im Raum Berlin ist in Vorbereitung.
<h3>Aktuelles in Kürze</h3>
Ulrich Leib, Unternehmer aus dem bayerischen Moorenweis, wurde einstimmig in seinem Amt als Vorsitzender der Bundesfachgruppe bestätigt. Seit vier Jahren leitet er dieses Ehrenamt und arbeitet in der Bufa seit 1995 mit. Sein bisheriger Stellvertreter, der Berliner Peter Ness, wurde in seiner Landesinnung nicht neu gewählt und gehört dadurch nicht mehr der Bufa an. Als neuen Stellvertreter wählte die Bufa einstimmig den Heidenheimer Unternehmer Robert Smejkal, der seit über zehn Jahren in der Bufa mitwirkt. <br />Ein Merkblatt für Wandanschlüsse soll in Zukunft Arbeitsgrundlage für alle betroffenen Handwerke sein. Bislang kann es nämlich trotzdem sein, dass Niederschläge unter bestimmten Umständen in die Fassade eindringen, obwohl beispielsweise Spengler und Stuckateur nach der jeweiligen Fachregel eine einwandfreie Abdichtungsarbeit erbracht haben. Daher wollen sich die Dachverbände der Klempner, Stuckateure, Maler und weitere Beteiligte zusammensetzen und in einer Arbeitsanleitung Widersprüche ausräumen. <br />Der 17. Deutsche Klempnertag findet am 22. und 23. Januar 2014 erneut in Würzburg statt. Vorgesehen sind Fachvorträge<br />– zu neuen Materialien,<br />– mit Beispielen für die Gestaltung von Metalldach und -fassade,<br />– besondere Projekte im Denkmalschutz,<br />– interessante Schadensfälle und Lösungsvorschläge,<br />– Normen und Vorschriften,<br />– juristische Bewertung von Mängeln,<br />– professioneller Internetauftritt,<br />– neue Ausbildungsverordnung,<br />– Nachwuchswerbung.<br />Der Museumsverein für das Klempner- und Kupferschmiedemuseum in Karlstadt kann in diesem Jahr auf 25 Jahre Bestehen zurückblicken. Den Abend der Klempnerfachtagung am 20. September 2013 will man für eine Feierstunde nutzen. TD ]]></content:encoded>
			<category>Verbände</category>
			<category>nicht im RSS-Feed</category>
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			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:47:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Zentralverband</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/zentralverband-30.html</link>
			<description>kurz und bündig</description>
			<content:encoded><![CDATA[<strong>Konjunktur Frühjahr</strong>
<h3>Auftragspolster von meist neun Wochen erreicht</h3>
Die bundesweite, repräsentative Konjunkturbefragung des ZVSHK weist auch in diesem Frühjahr eine positive Grundstimmung für die Gewerke Installateur und Heizungsbauer, Ofen- und Luftheizungsbauer, Klempner sowie Behälter- und Apparatebauer aus. Es ist jedoch eine leichte Stimmungseintrübung im Vergleich zum letzten Frühjahr zu beobachten. Der anhaltende positive Stimmungstrend wird durch einen durchschnittlichen Auftragsbestand von 9,0 Wochen unterstrichen, wobei Mitgliedsbetriebe aus der Region Bay­ern den höchsten Auftragsbestand von 11,0 Wochen gemeldet haben. Den gerings­ten Bestand geben norddeutsche Betriebe mit etwa knapp 7 Wochen an. Die wirtschaftliche Lage sowie die Aussichten werden von den Eckring-Betrieben weiterhin positiv bewertet. Dabei zeigt sich der Trend: Je größer der Betrieb ist, desto besser ist auch die Geschäftslageneinschätzung. Der Indikator zur gegenwärtigen Geschäftslage (Saldo: gut bis schlecht) erreicht +57,1% (Frühjahr 2012: +65,3%). Die zukünftige Geschäftslage für die nächsten sechs Monate wird mit +14,3% ebenfalls optimistisch eingeschätzt, ist gegenüber dem Frühjahr 2012 (+17,6%) aber leicht zurückgegangen.Bei den einzelnen Geschäftsfeldern zeigt sich, dass der Kundendienst mit 67,0% weiter an der Spitze liegt, gefolgt von Sanitär (52,6%) sowie Heizung (50,3%). Nach wie vor wollen die privaten Immobilienbesitzer in die eigenen Gebäude inves­tieren und das Sanierungsgeschäft nimmt breiten Raum ein. Für die Geschäftsentwicklung der nächsten sechs Monate gibt der Indikator für den Kundendienst einen Saldo von 20,3% an (positive und negative Antworten der Mitgliedsbetriebe), Heizung erreicht 17,4% und Sanitär 14,7%.Bei der Umsatzentwicklung der letzten sechs Monate gibt die Mehrheit (60,7%) stagnierende Zahlen an. Hingegen nennen 26% gestiegene Umsätze – das sind 8% weniger als in der letzten Frühjahrsumfrage.Die Beschäftigungsentwicklung wird von 16,3% der antwortenden Mitgliedsbetriebe als wachsend gesehen. Sie zeigt jedoch eine überwiegend stagnierende Tendenz auf, da die Mehrheit der antwortenden Betriebe (72,1%) eine unveränderte Mitarbeiterzahl angibt. Nur noch in 51,3% der Betriebe sind Ausbildungsplätze besetzt. Das waren im Frühjahr 2012 noch 61,2%. Die Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern sind weiterhin deutlich vorhanden: In den neuen Ländern bilden nur 33,3% der befragten Betriebe aus, in den alten Ländern liegt die Ausbildungsquote mit 57,6% deutlich höher.
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Handwerkermarke
<h3>Check-Weiterbildung möglichst preisgünstig</h3>
Unter dem Motto „Wir checken für Deutschland“ steht die Werbekampagne, die der ZVSHK für die Mitgliedsbetriebe ausgearbeitet hat. Die SHK-Landesverbände organisieren seit Jahren Schulungen, damit die Handwerksbetriebe durch Haus- und Gebäude-Checks wichtige Dienstleis­tungen anbieten können. Dazu gehören insbesondere:der Heizungs-Check,der Gas-ganz-sicher-Check,der Trinkwasser-Check,der Tank- und Technik-Check.Das Markenbündnis der 22 Handwerkermarken unterstützt diese Weiterbildung finanziell, damit die Kosten für die engagierten Mitgliedsbetriebe möglichst niedrig bleiben. Warum? Weil qualifizierte Handwerker in die Qualitätsoffensive der Handwerkermarke passen, wenn sie sich beispielsweise für Energieeffizienz oder Hygiene in der Trinkwasserinstallation stark machen. Handwerksbetriebe sollen möglichst gute Voraussetzungen bekommen, um einen exzellenten Job beim Endkunden zu realisieren. Welche Check-Weiterbildung demnächst regional ins Angebot kommt, erfahren Mitgliedsbetriebe bei ihrem jeweiligen Landesverband. An der Förderung interessierte Landesverbände und SHK-Innungen können sich beim ZVSHK in Sankt Augustin melden.
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Entwässerung
<h3>ÜWG zertifiziert ersten Fachbetrieb in Bayern</h3>
Bundesweit drängen Städte und Gemeinden vor allem in Wasserschutzgebieten auf eine zeitnahe Inspektion von Grundstücksentwässerungsanlagen. Klarer Trend ist dabei, dass nur qualifizierte Fachbetriebe Aufträge ausführen dürfen. Beispielsweise hat auch jetzt das Bundesland Bayern eine entsprechende Fachbetriebspflicht in die Mustersatzung aufgenommen. SHK-Unternehmer Thomas Wohlfart aus Pfronten/Allgäu ist schon seit Jahren im erdverlegten Rohrleitungsbau aktiv. Er sieht es als wichtige Voraussetzung, dass er sich durch nötige Weiterbildung als qualifizierter Fachbetrieb darstellen kann. Als ers­ter Fachbetrieb in Bayern suchte er über seinen SHK-Landesverband den Kontakt zur Überwachungsgemeinschaft Technische Anlagen der SHK-Handwerke (ÜWG-SHK), um sich auf dem Fachgebiet Grundstücksentwässerung gemäß DWA-Merkblatt M 190 zertifizieren zu lassen. Sein Unternehmen mit gut zehn Mitarbeitern ist jetzt „Fachbetrieb für die Herstellung, baulichen Unterhalt, Sanierung und Prüfung von Grundstücksentwässerungen“. Dies schließt auch Arbeiten an Leichtflüssigkeits- und Fettabscheidern sowie Kleinkläranlagen ein.
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Büro und Werkstatt
<h3>Rabatt und Skonto für Mitgliedsbetriebe </h3>
Die SHK-Berufsorganisation hat mit der SSI Schäfer Shop GmbH eine Vereinbarung getroffen, die Mitgliedsbetrieben beim Kauf von Büro- und Werkstatteinrichtungen Sonderkonditionen einräumt. Das Sortiment umfasst über 35000 Produkte. Als Vergünstigung gibt es 12% Rabatt auf den Nettoauftragswert sowie 3% Skonto bei Zahlung innerhalb von 14 Tagen (30 Tage netto). Ausgenommen sind Sonder- und Komplettangebote, Waren mit Preisempfehlungen des Herstellers sowie Elektro- und Bürokommunikationsgeräte inkl. Zubehör. Die Lieferung erfolgt frei Haus (Parterre hinter die erste verschlossene Tür). Für die Bestellung loggen sich Mitgliedsbetriebe mit ihren Login-Daten unter www.zvshk.de ein. Danach die entsprechende Infobox wählen und in das Bestellsystem von Schäfer Shop weiterklicken. Nur so lassen sich die Sonderkonditionen für die Anfrage bzw. Bestellung eines Eckringbetriebes zuordnen.
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Werbung
<h3>Als Mitglied Flagge zeigen</h3>
Der Eckring ist die Wertmarke der Verbandsorganisation und schafft Vertrauen beim Kunden – seit Jahrzehnten. Er ist eine weithin sichtbare Bestätigung dafür, dass Fachkompetenz präsent ist. Beispielsweise kann man dies durch eine Fahne vor oder auf dem Firmengebäude signalisieren. Der ZVSHK macht dafür Sonderangebote bis zum 30. Juni 2013.So kostet beispielsweise eine Hochformatsflagge (3 x 1,20 m) nur 39 statt 45&nbsp;Euro. Der passende 7m lange Aluminium-Fahnenmast (Ø 90 mm) mit innen liegender Seilführung wurde um 20 Euro reduziert auf 268,50 Euro und eine Bodenhülse zum Einbetonieren kostet jetzt 36&nbsp;Euro (alle Preise zzgl. MwSt. und Nebenkosten). Mitgliedsbetriebe finden Sonderangebote für zwei Fahnenformate im Onlineshop von www.zvshk.de.
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www.zvshk.de ]]></content:encoded>
			<category>Verbände</category>
			<category>nicht im RSS-Feed</category>
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			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 08:39:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Elco zur ISH: Effizienter, kompakter ­Brennwertkessel</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/heizung/news/article/elco-zur-ish-effizienter-kompakter-brennwertkes.html</link>
			<description>Einen neuen Öl-Brennwertkessel hat Elco zur ISH vorgestellt. Der „­Straton L“ steht in sechs...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Dazu sagt Elco: „Die zweistufige Blaubrennertechnologie sorgt für eine lange Laufzeit, wobei sich die Kesselleistung immer dem aktuellen Wärmebedarf des Heizsystems anpasst.“ Der korrosionssichere Kessel mit integriertem Wärmetauscher aus Edelstahl minimiere Verschleißerscheinungen und sorge so für eine lange Lebensdauer. <br />Das Gerät verfügt über eine witterungsgeführte, „intuitiv bedienbare“ Regelung und benötige aufgrund des platzsparenden Kesselaufbaus nur wenig Stellfläche. Groß dimensioniert seien die Prüf- und Reinigungsöffnungen, um die Wartung zu vereinfachen und zu beschleunigen. Ein abgestimmtes Zubehörprogramm sowie umfangreiche Serviceleistungen runden das Angebot ab.<br /><br />Elco GmbH, Dreieichstr. 10, 64546 Mörfelden-Walldorf, <br />Tel.: 06105 968-0, Fax: -239, <link info@de.elco.net>info@de.elco.net</link>, <link http://www.elco.de/>www.elco.de</link>]]></content:encoded>
			<category>Thema Heizung </category>
			<category>ish SPEZIAL 2013</category>
			<category>IKZH 2013-07</category>
			<category>IKZ.DE Shorts (nur online)</category>
			<category>IKZ-HAUSTECHNIK</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 22 May 2013 07:43:00 +0200</pubDate>
			
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		<item>
			<title>Versand von Geschäftspost  über das Internet - De-Mails: Die neue Kommunikation mit elektronischen Briefen</title>
			<link>http://www.ikz.de/nc/news/article/versand-von-geschaeftspost-ueber-das-internet-de.html</link>
			<description>So einfach wie E-Mails und so sicher wie die Briefpost – das sind die Versprechen der...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Über eine Milliarde E-Mails werden allein in Deutschland täglich versendet. Diese Art der Online-Kommunikation ist kos­tenlos, einfach und schnell, hat aber auch Mängel: Denn die übermittelten Informationen können von Hackern mitgelesen werden. Außerdem kann man nie sicher sein, ob eine Nachricht wirklich ankommt. Denn eine rechtssichere Empfangsbestätigung gibt es nicht. Für rechtliche Sicherheit gab es deshalb bis vor Kurzem keine Alternative zur herkömmlichen Briefpost. Doch diese geht immer nur zeitverzögert ein und bringt zusätzliche Kosten für Porto und Papier mit sich. Diese Lücke zwischen herkömmlicher Mail und klassischem Postversand soll der neue elektronische Brief schließen – die De-Mail.<br />Doch was genau ist De-Mail? „De-Mail kombiniert die Vorteile des Internets mit denen schriftlicher Kommunikation: De-Mail ist komfortabel, sicher und verbindlich“, erklärt Telekom-Chef René Obermann. Entwickelt wurde der neue Dienst vom Bundesinnenministerium und Vertretern aus Wirtschaft, Verbänden und Verwaltung. Grundlage ist das De-Mail-Gesetz von Mai 2011, das auch die wichtigsten Merkmale definiert: Sichere Anmeldeverfahren, ein verschlüsselter Transport und die rechtlich sichere Sende- und Empfangsbestätigung sollen die elektronische Kommunikation verbindlich und nachweisbar machen. 
<h3>Geschäftspost rechtssicher per De-Mail abwickeln</h3>
Der Vorteil für Betriebe: Sämtliche Geschäftspost, die vorher per Brief abgewickelt werden musste, kann jetzt rechtssicher digital auf den Weg gebracht werden – von Verträgen über Gehaltsabrechnungen bis hin zu Kontoauszügen und amtlichen Bescheiden. Die gesetzliche Regelung garantiert, dass De-Mail-Nutzer unabhängig von ihrem gewählten Anbieter immer erreichbar sind. <br />Dieser Komfort ist allerdings nicht kos­tenlos: Das Versenden von De-Mails kostet Gebühren, vergleichbar mit dem Porto bei Briefen. Für Privatnutzer ist die Einrichtung eines De-Mail-Kontos grundsätzlich kostenfrei, Geschäftskunden zahlen je nach Tarif und Anbieter eine einmalige Einrichtungsgebühr zwischen 8 und 100 Euro. <br />Der Empfang von Nachrichten ist immer gratis. Nur wer De-Mails versenden will, muss dafür zahlen: Je nach Anbieter sind zwischen 28 und 33 Cent netto fällig – pro Nachricht. Werden noch Zusatzoptionen wie Einschreiben, vertraulich oder Absenderbestätigung hinzugebucht, fallen weitere Kosten an: Je nach Anbieter zwischen 10 und 58 Cent pro Option. 
<h3>Die Schritte zur eigenen De-Mail-Adresse</h3>
Alles, was man zur Nutzung des neuen Kommunikationsweges benötigt, ist ein De-Mail-Konto. Zurzeit hat man die Wahl zwischen mehreren vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) zertifizierten Anbietern wie Deutsche Telekom, T-Systems International, Mentana-Claimsoft oder United Internet mit seinen Untermarken 1 &amp; 1, GMX und Web.de. Damit jeder De-Mail-Nutzer eindeutig bekannt ist, müssen sich Interessenten bei der Erst­anmeldung persönlich mit einem offiziellen Ausweisdokument identifizieren. <br />Zur eigenen De-Mail-Adresse gelangt man in wenigen einfachen Schritten: Die Anmeldung erfolgt über die Homepage eines De-Mail-Anbieters. Hier muss man seine persönlichen Daten eingeben und kann sich eine eigene De-Mail-Adresse reservieren, zum Beispiel Vorname.Nachname@anbieter.de-mail.de. Anschließend lassen sich die Anmeldeunterlagen ausdrucken. Wer keinen Drucker besitzt, kann die vorausgefüllten Unterlagen auch per Post anfordern. <br />Die rechtssichere Überprüfung der eigenen Identität erfolgt dann per Personalausweis/Reisepass bei einem Ident-Partner, z.B. per Post-Ident-Verfahren. Wer bereits einen elektronischen Personalausweis besitzt, kann sich bei einigen De-Mail-Anbietern auch online ausweisen. Außerdem können Unternehmen die Registrierung oft auch mit einem Handelsregisterauszug vornehmen, um z.B. De-Mail-Accounts für mehrere Mitarbeiter einzurichten. Abschließend muss man nur noch auf die schriftliche Bestätigung des De-Mail-Anbieters und die eigenen Zugangsdaten warten. Sobald diese vorliegt, können De-Mails versendet und empfangen werden.<br />Grundsätzlich gibt es für Geschäftskunden zwei verschiedene De-Mail-Pakete: Genügt dem Betrieb das Abrufen von Nachrichten über ein Internet-Portal, fallen vergleichsweise geringe einmalige und monatliche Kosten an. Die Nutzung von De-Mails erfolgt über ein spezielles Internet-Portal via Webbrowser, z.B. dem Internet Explorer, Firefox oder Google Chrome. Die De-Mail Nutzeroberfläche sieht nicht nur aus wie bei herkömmlichen E-Mail-Portalen, die man von GMX oder T-Online kennt, sondern ist auch genauso zu bedienen. <br />Wer seine De-Mails hingegen mit dem gewohnten Mail-Programm nutzen will, z.B. Microsoft Outlook, benötigt eine sogenannte Gateway-Lösung. Diese ist mit 200 bis 1200 Euro einmaligen Installationskos­ten sowie monatlichen 15 bis 100 Euro insgesamt teurer, bietet aber auch deutlich mehr Komfort, weil man zum Abrufen kein Internet-Portal ansteuern muss. Auch bei dieser Lösung kostet der Versand einer De-Mail zwischen 28 und 41 Cent, hinzu kommen Gebühren für zusätzliche Versandoptionen wie Einschreiben.<br />Die Tarife der aktuellen De-Mail-Anbieter sind nur schwer vergleichbar: Zu stark unterscheiden sich die Leistungspakete in Umfang und Leistung. Bevor man sich für einen Anbieter entscheidet, sollte man grob überschlagen, wie viele De-Mails im eigenen Betrieb pro Monat verschickt werden. Denn während einige Anbieter Grundgebühren verlangen, in denen aber schon ein monatliches Freikontingent an versendeten Nachrichten enthalten ist, verzichten andere komplett auf monatliche Gebühren, fordern dafür aber pro Nachricht und Option deutlich höhere Preise. Der Anbieter Mentana-Claimsoft berechnet sogar unterschiedliche Preise je nach Größe der versendeten Nachricht.
<h3>Die Vor- und Nachteile von De-Mails im Fokus</h3>
Die größten Vorteile der Kommunikation über De-Mails im Arbeitsalltag: Man benötigt keine Briefmarken mehr, alle Dokumente sind innerhalb weniger Sekunden beim Empfänger und es gibt keine Wartezeiten für Ident-Verfahren bei Behörden oder Postfilialen. Außerdem verfügen De-Mails über eine Verschlüsselung und einen eingebauten Schutz vor Spam, Viren, Trojanern und Phishing. <br />Damit die Kommunikation per De-Mail funktioniert, benötigen beide Teilnehmer ein eigenes De-Mail-Konto. Dies ist gleichzeitig einer der größten Nachteile: Denn mit einem herkömmlichen Mail-Konto sind De-Mails nicht kompatibel. Wenn der Empfänger keine De-Mail-Adresse besitzt, kann man ihm auch keine De-Mail-Nachricht zukommen lassen. Auch der von der Deutschen Post betriebene E-Postbrief kann aktuell keine De-Mails versenden oder empfangen. <br />Mit dem Inkrafttreten des De-Mail-Gesetzes wurde auch die Kritik von Daten- und Verbraucherschützern immer lauter: So soll die Sicherheit bei De-Mails hinter den aktuellen Möglichkeiten zurückbleiben. Auch kann die rechtliche Zustellsicherheit zum Nachteil werden – zum Beispiel wenn der Empfänger sein De-Mail-Postfach nicht regelmäßig prüft und ein amtliches Schreiben mit Fristsetzungen erhält. Denn das Schreiben gilt offiziell als zugestellt – egal, ob der Empfänger es liest oder nicht. <br />Zudem kann eine De-Mail einen unterschriebenen Brief nicht immer ersetzen: Denn wenn die Schriftform gesetzlich gefordert ist, zum Beispiel bei der Kündigung eines Vertrags, ist weiterhin die eigenhändige Unterschrift notwendig. Ein besonderer Nachteil für international tätige Betriebe: De-Mails gibt es nur in Deutschland – deshalb können diese bei internationalen Geschäftsbeziehungen nicht genutzt werden.
<h3>„Kunden- und verbraucherfreundlicher Kanal zur Kommunikation“</h3>
Lohnt sich die De-Mail trotzdem für Unternehmen? „Mit ihren Attributen Rechtssicherheit, Vertraulichkeit und Zuverlässigkeit schließt die De-Mail die letzte noch bestehende Lücke in der Substituierbarkeit papiergebundener Kommunikation durch digitale Alternativen“, erklärt Matthias Ehrlich, Geschäftsführer United Internet Dialog GmbH. „Gleichzeitig ist die De-Mail ein zentrales Wettbewerbs- und Effizienzthema für jedes Unternehmen: Neben dem Konkurrenzvorteil der Bereitstellung eines kunden- und verbraucherfreundlichen digitalen Kanals zur Geschäftskundenkommunikation profitieren Unternehmen von umfangreichen Kostenvorteilen.“
<h3>Fazit</h3>
Bei den verschiedenen Grundgebühren, Versandkosten und Optionen dürfte so mancher Nutzer schnell den Überblick verlieren. Trotzdem können Betriebe mit De-Mails in vielen Fällen Kosten reduzieren: Die Preise pro versendeter Nachricht sind zwar nur wenig günstiger als beim herkömmlichen Briefversand, darüber hinaus spart man aber gleichzeitig zwischen 8 und 15 Cent an Nebenkosten – also Briefpapier, Umschlag, Toner oder Tinte. Allein die Reduzierung von Druck- und Portokosten liegt laut Schätzungen der Deutschen Telekom bei bis zu 50%.
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<h3>E-Postbrief oder De-Mail</h3>
Der sogenannte „E-Postbrief“ der Deutschen Post ist ein Sonderfall, denn bei diesem Angebot handelt es sich nicht um De-Mails. Obwohl die Deutsche Post das De-Mail-Projekt gemeinsam mit der Deutschen Telekom, United Internet und dem Bundesinnenministerium entwickeln wollte, zerstritten sich die Unternehmen bereits in der Planungsphase. Daraufhin stieg die Deutsche Post aus der Allianz aus und entwickelte den E-Postbrief als eigene elektronische Kommunikationsform mit einer speziellen Besonderheit: Wenn der Empfänger kein E-Postfach besitzt, kann der Versender gegen Aufpreis beauftragen, die Dokumente auszudrucken und per klassischer Briefpost zuzustellen. <br />Der E-Postbrief wird jedoch nicht vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) geprüft und ist deshalb auch nicht bei Behörden im Einsatz. Es lassen sich deshalb keine De-Mails mit einem E-Postbrief-Account empfangen. Der elektronische Versand eines E-Postbriefs bis zu 20 MB kostet aktuell 58 Cent, für die Optionen „Einschreiben Einwurf“ oder „Einschreiben mit Empfangsbestätigung“ werden jeweils 1,60 Euro Aufpreis berechnet.
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<br /><em>Autor: Thomas Busch, freier Fachjournalist</em><br /><br /><link bilder: Deutsche Telekom>Bilder: Deutsche Telekom</link>]]></content:encoded>
			<category>Unternehmensführung</category>
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			<category>IKZH 2013-10</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 21 May 2013 15:28:00 +0200</pubDate>
			
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