Wasserverbrauch im Osten Deutschlands niedriger
Eschborn. Der Wasserverbrauch ist im Osten der Republik insgesamt niedriger als im restlichen Bundesgebiet.
Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung des Energiedienstleisters Techem. Demnach verbrauchten die Erfurter beispielsweise fast ein Drittel weniger Kaltwasser pro Quadratmeter im Jahr 2011 (514 l/m2) als die Bewohner in Erlangen (763 l/m2). Beim Warmwasserverbrauch konnten die Schweriner mit 214 l/m2 punkten. Auch hier lagen die Erlanger mit einem Verbrauch von 309 l/m2 an der Spitze. Der Bundesdurchschnitt liegt bei 562 l Kaltwasser und 235 l Warmwasser.
Betrachtet wurden für den flächenbezogenen Verbrauch (in Litern) im Techem-Abrechnungsbestand 23 Städte mit mindestens 100 Gebäuden ohne Leerstand und weitere 10 Städte mit weniger als 100 Liegenschaften. Damit sind in das Städte-Ranking Verbrauchswerte von insgesamt 5600 Gebäuden und 60.000 Wohnungen eingeflossen.
Die erhobenen Daten fließen in die 13. Auflage der jährlich durchgeführten Studie „Energiekennwerte“ ein. Die Studie wird vorrausichtlich im November erscheinen. Inhalt sind der Energieverbrauch und die Kosten für Heizung sowie Warmwasser in deutschen Wohnungen. Die Analyse basiert auf Daten aus dem Kalenderjahr 2011. Die Werte werden im Rahmen regelmäßiger Auswertungen von Verbrauchsabrechnungen von rund 1,6 Mio. Wohnungen in 130.000 Mehrfamilienhäusern anonymisiert erhoben.
www.techem.de

