Vorsicht beim Heizen mit Flüssiggas-Katalytöfen

Die in Baumärkten vielfach beworbenen flüssiggasbetriebenen Katalytöfen sind zur dauerhaften Raumbeheizung nicht geeignet. Verbraucher setzen die mobilen Heizgeräte oftmals ein, um Heizkosten zu sparen. Handwerker, die bei Arbeiten beim Kunden auf derartige Katalyt­öfen treffen, sollten ihn darauf hinweisen.

Zahlreiche Unfälle sind in den vergangenen Jahren durch Kohlenmonoxid passiert. Dazu zählte als Ursache auch der Einsatz von Katalytöfen zur Raumbeheizung. Bild: IKZ-Archiv

Zum einen entsteht bei der Verbrennung je Kilowattstunde (kWh) Propan 0,123 kg Wasser. Bei einer Ofenleistung von 3 kW entstehen dem zufolge umgerechnet 0,369 l Kondensat pro Stunde. Zum anderen muss ein mindestens stündlicher Luftwechsel im Aufstellraum gesichert werden. In Räumen <40 m³ Rauminhalt dürfen die Geräte nicht verwendet werden. Das Verwendungsverbot gilt außerdem für Hochhäuser, Räume unter Erdgleiche, Bade- oder Schlafzimmer.

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