Angebote direkt beim Kundenbesuch erstellen

Konfigurator „mobile offer“ ermöglicht mobile Angebotskalkulationen im Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern

Angebotserstellung im Sanitärbereich. Auf der linken Seite sind in dem Programm „mobile offer“ die verschiedenen Arbeiten aufgelistet, die bei einer Badsanierung berücksichtigt werden müssen. Schritt für Schritt wird der Benutzer hindurchgeführt und gibt die relevanten Daten ein. Das Fenster rechts zeigt hier z. B. die Detailansicht für Fliesenarbeiten.

Zwischen dem ersten Kundenbesuch und der anschließenden Angebotserstellung für einen Auftrag vergehen bei vielen SHK-Betrieben nicht selten mehrere Tage oder sogar Wochen. In dieser Zeit, in der der Endkunde auf das Angebot wartet, wächst die Gefahr, den potenziellen Auftrag zu verlieren. Mitunter ist ein Mitbewerber schneller oder der Endkunde sucht bereits im Internet nach Preisen und entscheidet sich vielleicht sogar für ein Online-Angebot. Das Programm „mobile offer“ aus dem Hause der Mobile Offer GmbH schafft eine Lösung für diese Situation: Es ermöglicht die Angebotserstellung bereits während des Ersttermins.

Als Ursache für den bisherigen großen Zeitbedarf zur Angebotserstellung sieht Axel Dittmann, Geschäftsführer des Unternehmens Mobile Offer, bei den SHK-Betrieben zu intensive Planungsprozesse und fehlende Software, die den Angebotsprozess vereinfacht. Dazu erläutert Dittmann: „Die Problematik ist, dass sich Handwerker bereits beim Schreiben eines Angebots meist zu viele Gedanken über die technische Planung machen. Das ist in der Angebotsphase aber gar nicht notwendig. Zum anderen muss eine Software vorhanden sein, die ohne großen Aufwand leicht zum Ergebnis – sprich zum fertigen Angebot – führt.“
Mit dem Ziel zur Erstellung einer angepassten Software hat das Unternehmen den Konfigurator „mobile offer“ entwickelt, der die Angebotserstellung aus dem Büro des SHK-Betriebes zum Kunden nach Hause verlagert. Die Angebote werden so bereits im Erstgespräch zusammen mit dem Interessenten erstellt. „Egal wie komplex, egal wie individuell das Projekt auch ist, mit dem Konfigurator wird das Angebot noch während des Besuchstermins fertiggestellt“, sagt Dittmann.

Einsatzgebiete und Anwendung
Die Software eignet sich insbesondere für den Bereich von Ein- und Zweifamilienhäusern, Eigentumswohnungen und Ähnliches. Dazu deckt das Programm die Gewerke Sanitär und Heizung ab, zudem auch Elektroarbeiten, wie z. B. der Austausch eines Lüfters im Badezimmer und Nebenleis­tungen, wie Maurer-, Maler- und Fliesenarbeiten, berücksichtigt werden.
Zur Anwendung: Der Nutzer wird nach einem einfachen Frage- und Antwortprinzip Schritt für Schritt durch die Anlagenplanung geführt. „mobile offer“ fragt dabei Daten ab, die für das jeweilige Projekt nötig sind. Dittmann: „Eine Heizungsanlage lässt sich so in der Regel in 5 Minuten zusammenstellen, ein Badezimmer in 10 Minuten, ein komplettes Haus in 30 Minuten. Dafür zieht sich der Konfigurator die einzelnen Komponenten automatisch aus über 3000 Stücklisten mit mehr als 25 000 Unterpositionen heraus, die sich aus den Artikeln bekannter Hersteller zusammensetzen.“ Ebenfalls hinterlegt sind regelbasierte Eigen- und Fremdleistungen. Um die Lohnkosten zu kalkulieren, sind zudem Montagezeiten zu den Produkten hinterlegt.

Genauigkeit
Bei der Erstellung des Angebots wird das benötigte Material einerseits anhand technisch exakter Angaben und an anderen Stellen mit pauschalen Werten berechnet. „Wir sind der Meinung, dass immer dann, wenn der Handwerker mit hohen finanziellen Konsequenzen für sich und den Kunden zu rechnen hat, der Konfigurator exakt berechnen muss. Und an jenen Stellen, die sich im Materialaufwand kaum auf den Gesamtwert auswirken, wird mit realistischen Erfahrungs- und Durchschnittswerten ausreichend genau abgeschätzt“, erklärt der Softwarespezialist und ergänzt: „Das Programm erstellt Angebote, die technisch gesehen zu 95 % und kaufmännisch zu 100 % genau sind. Wenn der Betrieb den Auftrag bekommt, kann er sich um die Details der Umsetzung immer noch Gedanken machen“, betont Dittmann.

Berechnungsparameter
Alle Berechnungsparameter lassen sich an den Durchschnittsverbrauch des jeweiligen Betriebes anpassen. Dieses ist für die gesamte Anwendung und auch projektspezifisch möglich. Die Angebote werden darüber hinaus auf Basis der individuellen Konditionen des jeweiligen SHK-Betriebes erstellt. Ebenso kann das Firmenlogo eingefügt werden, sodass eine Ausgabe im firmeneigenen Design möglich ist.
Insgesamt sind 21 Industriepartner mit ihren Produkten für die Angebotserstellung in der Software hinterlegt. Darüber hinaus bestehen Anbindungen zu mehreren Großhandelshäusern, zu denen im Programm die GC-Gruppe, Richter + Frenzel, die Schmidt-Gruppe und die Reisser-Gruppe gehören. Weitere sind nach Angabe von Mobile Offer in Aussicht.
Zusätzlich ist es möglich, einzelne Artikel um Informationsmaterial zu ergänzen. Den Produkten können Dokumente, Bilder, Videos und Links zu entsprechenden Internetseiten zugeordnet werden, die sich im Verkaufsgespräch direkt abrufen lassen. „So bleibt das neue Badezimmer keine abstrakte Vorstellung, sondern der Kunde sieht die einzelnen Elemente und bekommt einen ersten Eindruck. Oft verschwinden kritische Fragen oder Bedenken, wenn der Kunde die Badewanne oder den Waschtisch sieht“, ergänzt Dittmann.

Aktualisierungen/Datenübergabe
„Die Kataloge der Hersteller und Großhändler werden regelmäßig geprüft. Aktualisierungen sowie Neuerungen fließen umgehend in das Programm ein. Jeder Nutzer erhält diese Daten über Software-Updates, die beim Einloggen automatisch vom Server über das Internet abgerufen werden. Die Aktualität der Daten ist damit fortlaufend gewährleistet“, so Dittmann.
Der Konfigurator ist lokal auf dem Computer installiert, sodass er ohne Internetverbindung genutzt werden kann. Lediglich bei der Installation des Programms sowie beim Abrufen der Updates braucht man eine Verbindung zum Internet.
Da „mobile offer“ auf Basis realer Produktdaten arbeitet, erstellt das Programm im Hintergrund automatisch digitale Stücklisten, die über genormte Schnittstellen in der Regel in die Handwerkersoftware des Betriebes übernommen werden können. Das bedeutet, dass auch die nachgelagerten Prozesse, wie Bestellwesen, Aufmaßerfassung, Rechnungsstellung und Nachkalkulation, schneller abgewickelt werden können.

Bilder: Mobile Offer GmbH, Duisburg

www.mobile-offer.de

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