Aktuell

Energieeffizienzkennzeichnung nun auch für ­Heizkörperthermostatventile

Nach der Einführung des Klassifizierungs-Schemas für Sanitär­armaturen WELL – Water Efficiency Label – steht nun auch für Heizkörperthermostatventile ein entsprechendes Produktlabel zur Verfügung. Klassifizierungskriterien des Thermostatic Efficiency Label (TELL) sind der Wassertemperatureinfluss, die Hysterese und Schließzeit sowie der Differenzdruckeinfluss. Unternehmen wie Danfoss, Heimeier, Oventrop und Rossweiner haben danach bereits Produkte registrieren lassen.

 


 

Solarheizungen: Befragung bestätigt hohe Kunden-Zufriedenheit
90 % der Besitzer von Solarwärme-Anlagen sind sehr zufrieden mit ihrem solaren Heizsystem, 10 % sind zum Teil zufrieden. Unzufriedene Solarwärme-Nutzer wurden nicht registriert. Das ist das Ergebnis einer Befragung des Marktforschungsinstituts Technomar im Auftrag des Bundesverbands Solarwirtschaft (BSW-Solar), an der 500 Ein- oder Zweifamilienhaus-Eigentümer im Zeitraum Mai und Juni 2011 teilgenommen hatten. Danach nutzen bereits 13 % der Befragten Solarenergie zur Wärmeerzeugung. Jeder dritte Befragte denkt darüber nach, innerhalb der nächsten drei Jahre in Solarwärme einzusteigen. „Wer seine Heizung erneuern oder nachrüsten möchte, sollte sich sputen“, rät Carsten Körnig, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands Solarwirtschaft. „Die staatlichen Solar-Zuschüsse sind in diesem Jahr noch besonders attraktiv. Für 2012 ist eine Verringerung der Fördersätze angekündigt.“
Bei einem Haus mit 130 m² Wohnfläche und einer 14 m² großen Solaranlage können Hauseigentümer derzeit etwa 4780 Euro Fördergeld erhalten, wenn sie eine Solaranlage installieren und ihre alte Heizung durch einen Pelletkessel mit Pufferspeicher ersetzen. Besteht die neue Solarheizung aus einem Gas-Brennwertkessel und 14 m² Solarkollektoren sind es 2280 Euro.


Gute Noten für Solarheizungen: 90 % der Eigentümer von Ein- oder Zweifamilienhäusern, die eine Solarwärme nutzen, sind damit sehr zufrieden.



 

Infobroschüren zu den MAP- und KfW-Förderprogrammen
Im Rahmen des Marktanreizprogramms zum Einsatz Erneuerbarer Energien (MAP) wurden im Frühjahr die Fördergelder erhöht. Auch die KfW-Bankengruppe wartet mit zwei Förderprogrammen (152 und 430) aus dem CO2-Gebäudesanierungsprogramm der Bundesregierung auf. Beide Förderkonzepte sind in den VdZ-Infobroschüren Nr. 12 und Nr. 15 erklärt. Sie enthalten die wichtigsten Informationen zu den Förderbeträgen und zu den teilweise bis Jahresende termingebundenen Antragsverfahren. Beide Broschüren stehen im Internet (www.intelligent-heizen.info) kostenfrei zum Download bereit.

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