Samstag, 31. Juli 2010 Artikel
 
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Mitgliederversammlung 2009:
Ausgewogene Bilanzen

29.01.10 - 10:26 Uhr

 

Der Fachverband Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik Bayern führte am 14. Oktober seine diesjährige Mitgliederversammlung durch. Gut 60 Teilnehmer aus fast 50 Innungen nahmen die Einladung nach Nürnberg an.

Etwa 60 Delegierte nahmen an der diesjährigen Mitgliederversammlung in Nürnberg teil.

Dem Vorstand gehören neben Michael Hilpert an (v.l.): Karl-Heinz Hopf (Oberfranken), Claudio Paulus (Mittelfranken), Michael Falger (Unterfranken), Erich Schulz jun. (Schwaben), Eduard Kröll (Oberbayern), Josef Schlosser (Oberpfalz), Franz Wittmann (Niederbayern).

Bilanz des Landesinnungsmeisters
Für Michael Hilpert war es die erste Mitgliederversammlung, die er als Landesinnungsmeister leitete. Vor rund einem Jahr übernahm er das Amt von seinem Vorgänger. Seit dieser Zeit legte er mehr als 23 000 km für Dienstreisen zurück, die mit seinem Amt verbunden waren. "Ich bin also mehr als ein halbes Mal um die Welt gereist", so seine Rechnung. Er machte deutlich, was für ihn als Landesinnungsmeister wichtig ist:

  • eine Intensivierung der Zusammenarbeit mit den Innungen,
  • die Verstärkung des Dialoges mit den Branchen- und Marktpartnern,
  • neue Kontakte zu den Kabinettsmitgliedern nach der Landtagswahl,
  • personelles Engagement des Fachverbands, z. B. im BHT-Präsidium und dem UBH-Vorstand,
  • Werbe- und Informationsmaterial für Innungen,
  • die Nachwuchswerbekampagne "Superheldenkarriere".

Mit Blick auf die Bundestagswahl 2009 ist für Hilpert mit der schwarz-gelben Koalition "das Schlimmste verhindert worden". Die neuen Machtverhältnisse auf Bundes­ebene könnten als gutes Signal bewertet werden. Allerdings hat Hilpert auch große Erwartungen:

  1. eine Umsetzung der Konjunkturpakete in Aufträge,
  2. ein ermäßigter Steuersatz für arbeitsintensive Dienstleistungen im Handwerk,
  3. eine Anhebung der Wertgrenze für Sofortabschreibungen geringwertiger Wirtschaftsgüter auf mindestens 1000 Euro,
  4. Erhöhung der Absetzbarkeit von Handwerkerrechnungen auf mindestens 4000 Euro,
  5. eine Nachfolgelösung für die frühere Eigenheimzulage und die Wiedereinführung der degressiven Abschreibung für Gebäude,
  6. Entlastung arbeits- und sozialrechtlicher Vorschriften für Betriebe mit bis zu 20 Arbeitnehmern.

Wie immer auch sich die Zukunft gestaltet, wird für Hilpert ein engagierter und innovativer SHK-Betrieb beste Aussichten haben. "Wer sich nur auf seinem Erfolg ausruhen möchte und glaubt, auf die Politik hoffen zu können, der wird über kurz oder lang scheitern", so seine Überzeugung.

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