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Katalysator im Freibad

Umweltfreundliche Solaranlage im Freibad Tiefenbach sorgt für warme Badetemperaturen

Das Freibad in Tiefenbach hat im Rahmen einer Teilsanierung eine Absorberanlage erhalten. Sie erwärmt auf ökologischem Weg das Beckenwasser.

Die neue Solaranlage in Tiefenbach spart rund 37000 l Heizöl ein und vermeidet damit rund 99 t CO2-Emissionen.

Die Wasseroberfläche von 1350 m2 war Grundlage für die Auslegung der Absorberanlage. Der Installationsbetrieb Grübl aus Ruderting montierte 336 „Heliopool“ Schwimmbadabsorber, verteilt auf 28 Kollektorfeldern.

 

Das Freibad Haselbach (nördlich von Passau) nutzt Sonnenenergie zur Erwärmung des Badewassers. Im Rahmen einer Teilsanierung des Schwimmbades ließ die Gemeinde Tiefenbach 336 Schwimmbadabsorber „Heliopool“ der Roth Werke installieren.

Der Installationsbetrieb Grübl Heizung Sanitär aus Ruderting montierte 28 Kollektorfelder mit je 12 Kollektoren oberhalb der Liegewiese. Eine Beton-/Kiesunterkonstruktion mit einem durchgehenden Vlies bietet den notwendigen Halt für die Befestigung der Schwimmbadabsorber und schützt vor durchwachsenden Pflanzen. Der Kollektoraufstellwinkel liegt bei 10°.
Die Planung der Anlage führten Michael Simmet vom Ingenieurbüro Haydn Energie Team und Horst Dichtl der Roth-Werke aus. Mit einer im Tichelmann-Prinzip installierten Kollektorfläche von 746 m2 (je Absorber 2,22 m2) und einer maximalen Gesamtleistung von rund 522 kW erwärmt die Solaranlage das Schwimmbadwasser. „Temperaturverluste in der Nacht gleicht der solare Ertrag vormittags sehr schnell wieder aus“, teilt Roth-Fachberater Horst Dichtl mit. Gegenüber einer konventionellen Schwimmbadbeheizung spare das System pro Jahr rund 37000 Liter Heizöl und vermeide rund 99 t CO2-Emissionen.
Geregelt wird die Anlage mit einem Roth-Solarregler und einer frequenz- und drehzahlgeregelten Schwimmbadpumpe von Speck Pumpen (Neunkirchen am Sand). Die fachgerechte Installation der Schwimmbadpumpe übernahm der Betrieb Elektrotechnik Pauli aus Tiefenbach. Die Pumpe verfügt über eine maximale Förderleistung von bis zu 85 m3/h. Der Betreiber ist überzeugt, dass die Teilsanierung des Schwimmbades sowie die Inves­tition in eine Absorberanlage die richtige Entscheidung war.
Als Spezialist in Kunststoffverarbeitung entwickelte Roth den „Heliopool“ aus HDPE (High Density-Poly­ethylen) „zur umweltfreundlichen und energiesparenden Erwärmung“ von Schwimmbadwasser. Der Schwimmbad­absorber hat eine Absorberfläche von 2,22 m2, wird vollflächig durchströmt, ist
frostsicher, begehbar und eignet sich für den direkten Durchfluss von Schwimmbadwasser. Jeder Absorber hat vier
Anschlüsse mit 25 mm und vier Anschlüsse mit 40 mm, die je nach Anschlussart variabel belegt werden können. Roth bietet den Absorber mit Befestigungsset für die Montage auf dem Dach, Verbindungssets und der Regelung „BW“ an. 

Bilder: Roth Werke GmbH & Co. KG

www.roth-werke.de

 

 

 

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