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Eine generationsübergreifende Reise

Das 18. SHK-Branchen-Motorradtreffen war wieder ein voller Erfolg

Berge, Täler verbunden mit vielen Kurven und dazu strahlend blauer Himmel. Die Teilnehmer geben dafür ein „Daumen hoch“!

Na wenn das nicht gemütlich ist. Zum Wohl! Bild: Dirk Schlattmann

Zwischen Leber und Milz… Selbstverständlich alkoholfrei. Don’t drink and drive!

Rund 200 Biker fluteten traditionell am Fronleichnams-Wochenende die Zylinder.Bild: Thomas Braig

So sehen zufriedene Biker aus: Christoper Strobel (l.), Geschäftsführer STROBEL-VERLAG, und Hans-Joachim Steinert, „Stoni“ genannt, früherer Mitorganisator und jetzt im Ruhestand.

Die Redaktion ganz mutig unter dem Teufelstisch“. 250 Tonnen schweben über den Köpfen.

Wer traumhafte Maschinen bewundern wollte, kam voll auf seine Kosten.

Mit Gottes Segen fährt es sich sicherer: Motorradgottesdienst in der Martinskirche in Grünstadt.

Für bestimmte Dinge ist man eben nie zu alt!

Pastorin Christine Gebhard, die mit ihrem Lebensgefährten schon lange Jahre Club-Mitglied ist, führte durch den Gottesdienst und bat damit um Unterstützung von ganz oben.

Wer möchte hier wen erschrecken???

Gelassene Stimmung an den Abenden. Die Teilnehmer konnten sich bei Musik von dem Tag erholen und sich untereinander austauschen.

Rauf auf den Bock und ab zum Hotel. Nicht, dass das Essen kalt wird.

Vorsitzenden des Clubs und gleichzeitig einer der Tourguides, René Müller (links), wurde von seiner Gruppe für „hervorragendes Guiding“ ausgezeichnet. Bild: Dirk Schlattmann

 

Berge und Täler verbunden mit vielen Kurven und dazu strahlend blauer Himmel: Mehr braucht es nicht, um einen Biker glücklich zu machen. Solch traumhafte Bedingungen erfuhren die Teilnehmer des SHK-Branchen-Motorradtreffens, das in diesem Jahr in Bad Dürk­heim stattgefunden hat. 154 Maschinen gingen an den Start, um traditionell am Fronleichnams-Wochenende die Zylinder zu fluten. Vier Tage hieß es für die Biker: Rein in die Kluft und rauf auf den Sattel.
Vom 15. bis 18. Juni wurde es laut in der Pfalz. Um genau zu sein, in und um Bad Dürkheim herum. Denn rund 200 Biker trafen sich dort, um unter traumhaften Bedingungen das 18. SHK-Branchen-Motorradtreffen abzuhalten. Wie jedes Jahr war die Stimmung auf dem Höchststand. Eine Teilnehmerin sagte über das Event: „Man kann sagen, das Treffen ist jedes Jahr ein generationsübergreifendes Projekt.“ Und damit liegt sie richtig. Denn das Alter spielte keine Rolle. Von 18 bis 82 Jahren war alles vertreten. Tom Vollstaedt (18), der jüngste, resümierte: „Ich war total begeistert. In meiner Gruppe wurde ich voll integriert und hatte viel Spaß.“ Ein perfekter Einstieg für ihn, zumal er ab August eine Ausbildung im SHK-Handwerk beginnt. Doch nimmt man es genau, so kann man den jüngsten Teilnehmer noch nicht einmal mit Jahren beziffern, denn er oder sie befand sich noch auf „Entwicklungsreise“.
Auch der berufliche Stand setzte keine Grenzen. Ob Unternehmer, Installateur oder Geschäftsführer eines herstellenden Unternehmens – das Hobby verbindet sie alle. Höflichkeitsformen wie „Sie“ oder die Anrede mit dem Nachnahmen suchte man vergebens. Eine angenehme Atmosphäre unter Bikern.

Die Pfalz – Ein Traum für jeden Motorradfahrer
Nach der Anreise am Donnerstag – die weiteste lag bei ca. 700 km – standen am Freitag und Samstag verschiedene Touren zwischen 160 und 360 km auf dem Plan. Es ging über zum Teil kurvige Strecken, durch Wälder und an den Weinbergen vorbei, zu unterschiedlichsten Besichtigungspunkten. Bedeutend für manchen Biker war sicherlich der „Teufelstisch“ in Hinterweidenthal. Er gilt als einer der markantesten Felsen in der Pfalz. Die „Tischplatte“ alleine, also der oberste Fels, wiegt ganze 250 Tonnen.
Ein weiteres Highlight war der Gradierbau in Bad Dürkheim, einer der längs­ten seiner Art in Deutschland. In der heutigen Form wurde das 333 m lange Bauwerk 1847 erbaut, zu einem Zeitpunkt, als die Salzgewinnung über Salinen schon relativ an Bedeutung verloren hatte. Heute präsentiert es sich mit Sonnenterrasse, Aussichtsplattform und Café.
Für etwas Nervenkitzel sorgte eine Zufahrt der etwas anderen Art. Jeder Motorradfahrer kennt Steigungen und hat manchmal auch mit ihnen zu kämpfen, besonders bei Gegenverkehr oder roten Ampeln. Allerdings lohnt sich dieser Kampf an einer Stelle der Pfalz nicht: In Falkenstein gibt es eine Straße mit einer Steigung von 25 %. Sie gilt als steilste Durchgangsstraße Deutschlands. Auf einer Länge von 1,4 km überwindet sie rund 150 Höhenmeter. Da mussten die Biker den richtigen Gang möglichst schnell einlegen, denn Anhalten ist an solch einer Stelle nicht die beste Option. Belohnt wurde jeder „Bergsteiger“ mit einer schönen Aussicht ins Tal bei belebenden Getränken am „Falkensteiner Hof“.

Abendprogramm zwischen Italien und der Pfalz
Touren, bei denen der frische Wind um die Nase weht, machen hungrig und durs­tig. Da waren sich am Abend alle einig. Gut, dass auch in diesem Punkt für alles gesorgt wurde. Am Buffet war für jeden etwas dabei. Am Freitagabend hatten die Pfälzer ihren Auftritt: Zu essen gab es u. a. Leberknödel und Saumagen. Daran musste sich so mancher Gast erst gewöhnen. Wer sich dennoch traute, wurde mit einem herzhaften Geschmackserlebnis belohnt.
Der Samstagabend stand ganz im Zeichen von Grün, Weiß, Rot. Neben italienischen Köstlichkeiten vom Buffet, gab es Biker in Landesfarben zu sehen. „Wir freuen uns, wenn jeder ein Kleidungsstück in einer der Länderfarben Grün-Weiß-Rot trägt“, hieß es in der Einladung. Ehrensache, dass sich die meisten daran hielten. Für musikalische Unterstützung sorgte am Freitagabend die Live-Band „The Honey Suckle Twins” mit Bandleader Horst Komarek, Außendienstler bei HSK Duschkabinenbau.

Mit dem heiligen Geist on Tour
Alle Tage gingen ohne Zwischenfälle, Blech- oder Personenschäden vorüber. Das lag sicherlich zum Teil auch an der Erfahrung, die so mancher Biker mitbrachte. Allerdings wollte man sich nicht nur darauf verlassen und holte sich Unterstützung von ganz oben. Wie in jedem Jahr wurde zu diesem Zweck ein Motorradgottesdienst abgehalten. Pfarrerin Christine Gebhard, die mit ihrem Lebensgefährten schon lange Jahre Club-Mitglied ist, übernahm diese Aufgabe gerne. Abgehalten wurde der Gottesdienst in der Martinskirche in Grünstadt, die freundlicherweise Pfarrer Andreas Funke für das SHK-Branchen-Motorradtreffen zur Verfügung gestellt hatte.

Fortsetzung folgt!
Schaute man in die Gesichter am Abreisetag, vereinten sich Freud und Leid. Der eine oder andere war sicherlich froh, mal wieder in bequemere und vor allem in luftigere Kleidung zu schlüpfen. Außerdem sorgten bei den Bikern Gesäß und Steiß für schlechtere Haltungsnoten als am Anreisetag. Dennoch, die Verabschiedung am Sonntag fiel den meisten schwer: „Es war wieder einmal ganz toll. Im nächs­ten Jahr sehen wir uns auf jeden Fall wieder“, freute sich ein Teilnehmer. Viele weitere Stimmen klangen ähnlich. Einen besonderen Dank richteten die Mitglieder des 1. MC SHK e. V. daher an das gesamte Organisationsteam unter der Führung des 1. Vorsitzenden des Clubs, René Müller (Duravit).
Auch im nächsten Jahr wird es eine Fortsetzung geben. Darin waren sich alle Sponsoren und Teilnehmer einig. Am 31. Mai bis zum 3. Juni geht es in die 19. Runde, dann ins Taubertal nach Bad Mergentheim (Baden-Württemberg). Alle weiteren Informationen werden noch auf der Internetseite des Motorradclubs sowie auf www.ikz.de und in der IKZ-HAUSTECHNIK bekannt gegeben.

Bilder, sofern nicht anders angegeben:
IKZ-HAUSTECHNIK

www.ikz.de/galerie.de

www.mcshk.de


Tipp der Redaktion
Die schönsten Bilder vom letzten SHK-Branchen-Motorradtreff finden Sie unter www.ikz.de/galerie zum Anschauen und Downloaden. Wer sich mehr für Bewegbilder interessiert, kann sich zudem auf www.ikz.tv einen Zusammenschnitt der Veranstaltung anschauen (Suchbegriff: IKZ-TV-Shot: BMT 2017).


 

 

 

 

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