IKZ-HAUSTECHNIK, Ausgabe 11/1999, Seite 20 ff.


VERBÄNDE AKTUELL 


Zentralverband


50 Jahre Zentralverband

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

50 Jahre Zentralverband Sanitär Heizung Klima, das sind zugleich 50 Jahre deutscher Geschichte, die ohne die Arbeit unseres Handwerks nicht vorstellbar sind. Ein halbes Jahrhundert ist eine lange Zeit. Und wer nicht aus eigener Erinnerung noch weiß, wie es vor fünfzig Jahren, also im Sommer 1949, in Deutschland ausgesehen hat, der mag kaum glauben, was ihm Eltern oder Großeltern erzählen - wären da nicht die Bilder in Archiven oder auch in vielen privaten Fotoalben.

Auch vier Jahre nach Ende des Zweiten Weltkrieges lag ein Großteil vieler Städte, vor allem die Ballungsgebiete, noch immer in Schutt und Asche. Fabriken und Produktionsanlagen, die den Bombenhagel überstanden hatten, waren weitgehend demontiert und als Reparationsleistungen von den Siegermächten abtransportiert worden. Zerschlagen waren auch die Organisationen der Industrie und des Handwerks, erst durch die Gleichschaltung unter dem Nationalsozialismus, dann durch die Organisationsverbote der Alliierten.

Der Wiederaufbau der zerstörten Wohnhäuser und Fabriken erforderte ganz eigene Tugenden: das Talent zu Improvisieren, die Fähigkeit zu Organisieren sowie das Genie, aus dem wenigen vorhandenen Material, das bisweilen sogar aus zerbombten Häusern stammte, möglichst viel zu machen. Ein Zauberwort hieß: Beziehungen. Wer kann Rohre beschaffen, wo gibt es Leder, um Dichtungen daraus zu schneiden, wer hat noch Bleche - und - und - und?

Aus einigen Innungen wird berichtet, daß das dort zur Verfügung stehende wenige Lötzinn in den Innungsversammlungen vor Zeugen mit der Briefwaage abgewogen und nach Betriebsgröße zugeteilt wurde. Dieses Beispiel verrät auch, welche Hauptaufgabe die ersten der wiedergegründeten Handwerksorganisationen hatten: Die Versorgung der Betriebe mit Material zu organisieren. Mangel herrschte aber auch an qualifizierten Fachleuten. Noch immer warteten Millionen in Kriegsgefangenschaft oder in Zwangsarbeitslagern auf ihre Rückkehr in die Heimat, unzählige sahen sie nie wieder.

Gleichzeitig stand Deutschland im Zentrum neuer Spannungen. Die Allianz der Siegermächte hatte bereits während ihrer Siegesfeiern Risse bekommen. Während die Westmächte in ihrem Einflußbereich mit massiver wirtschaftlicher Hilfe, vor allem der Amerikaner, eine marktwirtschaftliche Grundordnung etablierten, steuerte die Sowjetunion in ihrer Besatzungszone auf ein System sozialistisch-kommunistischer Planwirtschaft hin. Zudem wurden noch weit massiver als im Westen Reparationen durchgesetzt. Maschinen, Werkzeuge, Material - ja sogar Menschen requirierten die Sieger als Ausgleich für erlittene Kriegsschäden.

Erst zaghafte Versuche der Kooperation mit Wirtschafts- und Handwerksorganisationen über die Demarkationslinie hinweg scheiterten zunehmend am Widerstand der von der sowjetischen Besatzungsmacht eingesetzten Funktionäre. Unternehmerische Initiative galt hier als reaktionär - auch im Handwerk. Der eiserne Vorhang des kalten Krieges senkte sich langsam aber unerbittlich mitten durch Deutschland.

Mit der Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Westen und der Deutschen Demokratischen Republik im Osten schien nicht nur die Teilung Deutschlands endgültig, in der DDR waren auch die Weichen für ein Ende der traditionsreichen unabhängigen und eigenverantwortlichen Handwerksorganisationen gestellt.

Daß die Entwicklung nun doch noch zum Guten verlief und auch unser Handwerk in diesem Jahrzehnt seine Einheit wiederfand, gehört zu den Glücksmomenten unserer Geschichte. Die Stationen auf diesem Wege wollen wir Ihnen auf den nächsten Seiten in Erinnerung rufen. Alle, die in dieser Zeit für und mit dem Verband gearbeitet haben, verdienen unseren Dank, unsere Anerkennung und unseren Respekt. Ihre Leistungen werden nicht vergessen und sollen uns Ansporn sein, auch den Herausforderungen der Zukunft mutig zu begegnen.

Ihr

Heinz-Dieter Heidemann


ZVSHK - eine Dokumentation

Der schwere Anfang

Bereits im Juli 1947 waren die Vertreter der bereits 1946/47 etablierten SHK-Landesinnungsverbände in Düsseldorf zusammengekommen und hatten die Bildung neuer Organisationsstrukturen beraten. Ihr Ziel war es, die Versorgung der Handwerksbetriebe in den verschiedenen Zonen mit Material zu verbessern. Zur Durchführung dieser Vereinbarung wurde am 23. September in Stuttgart eine Arbeitsgemeinschaft der Verbände in der US-Zone gegründet, die ihren Sitz in Wiesbaden nahm und deren Federführung der hessische Landesinnungsverband innehatte.

ZVSH-Gründungspräsident Wilhelm Bauer wird für seine Verdienste mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Die Bildung der Bizone, bestehend aus der amerikanischen und der britischen Besatzungszone, ermöglichte am 1. und 2. April 1948 ein Zusammentreffen von 27 Vertretern der Verbände Bayern, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein, Schleswig-Holstein, Westfalen-Lippe und Württemberg-Baden. Themen wie die Materialbewirtschaftung sowie wirtschaftliche Aspekte und die Lohntarifgestaltung standen hier im Mittelpunkt. Dabei wurde schnell klar, daß die Bildung einer Spitzenorganisation zur Durchsetzung der gemeinsamen Ziele, und um die Interessen der SHK-Berufe bei den maßgebenden Institutionen wirksam vertreten zu können, unumgänglich sein würde.

Ein Antrag auf Bildung einer solchen bizonalen Arbeitsgemeinschaft wurde einstimmig angenommen. In den Vorstand wählten die Vertreter der Landesinnungsverbände als Vorsitzenden Landesinnungsmeister Wilhelm Bauer, Wiesbaden; LIM A. Krachten, Duisburg, als Beisitzer und stellvertretenden Vorsitzenden; LIM Schnorr, Hannover, als stellvertretenden Beisitzer; LIM Anton Hockelmann, Augsburg, als Beisitzer und LIM Stetter, Stuttgart, als stellvertretenden Beisitzer. Zum Sitz der Geschäftsstelle wurde Wiesbaden bestimmt und zum Geschäftsführer Dr. Dietrich Kappe bestellt, der bereits seit 1921 in der Organisation tätig war. Damit war der Kreis geschlossen und der Grundstein für die Spitzenvertretung des Installateur-, Klempner-, Kupferschmiede- und Zentralheizungsbauerhandwerks gelegt.

Die 60er Jahre
1960: Im Kaisersaal des Frankfurter Römers findet die Eröffnungsveranstaltung der ISH 1960 statt. Oberbürgermeister Bockelmann, links, begrüßt den ZVSH-Präsidenten Willi Lange.

Kennzeichnend für die Zeit war es, daß der historische Aspekt dieses Zusammenschlusses von den Akteuren offensichtlich nicht registriert wurde. So existiert im Archiv des ZVSHK weder ein Foto von der Sitzung, noch sind die Protokolle erhalten, und noch nicht einmal alle Vornamen der damaligen Vorstandsmitglieder wurden festgehalten.

Am 11. und 12. April 1949 fand schließlich, ebenfalls in Wiesbaden, die erste Delegiertentagung der Arbeitsgemeinschaft der Landesinnungsverbände statt, auf der sich die Arbeitsgemeinschaft den Namen "Zentralverband des Installateur-, Klempner-, Kupferschmiede- und Zentralheizungsbauer-Handwerks" gab. Diese Delegiertenversammlung war die Geburtsstunde des heutigen Zentralverbandes Sanitär-Heizung-Klima, ZVSHK.

Der Aufbau - die 50er Jahre

Zwei Grundsteine waren es, die das Fundament für einen Aufschwung bildeten, der später als "Wirtschaftswunder" weltweites Aufsehen erregen sollte: Die Einführung der D-Mark, vor allem aber die Frauen. Bereits im Krieg hatte der Begriff "Meisterfrau" eine ganz neue Bedeutung bekommen. Während die Männer als Angehörige der Wehrmacht in ganz Europa dienten und - nach Ende des Krieges - in Gefangenschaft gerieten, übernahmen meist deren Frauen die Weiterführung der Betriebe. Auch das große Aufräumen oblag fast ausschließlich Frauen und noch heute steht der Begriff "Trümmerfrau" für die schier übermenschlichen Leistungen, die von den Ehefrauen und Müttern, Schwestern und Töchtern vollbracht wurden.

1967: Auf der ISH 67 präsentiert sich die Erdgasindustrie als Partner des SHK-Handwerks. Der Wettbewerb der Primärenergien Heizöl und Erdgas gewinnt an Schärfe. Das Handwerk wird umworben.

Aus den Fugen geraten war auch die traditionelle Ordnung der Handwerke. Jeder machte was er konnte, oft mehr schlecht als recht. Zu den ersten Aufgaben der neuen Organisation gehörte es deshalb, bei der Verabschiedung einer neuen bundeseinheitlichen Handwerksordnung und der Beseitigung der schrankenlosen Gewerbefreiheit - vor allem in der amerikanischen Besatzungszone - mitzuwirken. Da eine schwere Erkrankung den Geschäftsführer des Verbandes, Dr. Kappe, bereits Ende 1949 an der Ausübung seiner Aufgaben hinderte, übernahmen einige Geschäftsführer von Landesverbänden die Arbeit der Bundesorganisation für den Entwurf eines Gesetzes: Egon Carlé aus Nordrhein-Westfalen, Dr. Richard Blumrich aus Bayern, Dr. Karl Seidel aus Niedersachsen, Paul Mergheim aus Hessen, Fritz Wagner aus Baden-Württemberg, Dr. Erich Frisinger aus Rheinland-Rheinhessen, Paul Güttler aus Hamburg und Siegfried Stengel, der später Geschäftsführer des ZVSHK werden sollte.

Fachausstellung in den 60er Jahren.

Am 17. September 1953 verabschiedete der Bundestag das "Gesetz zur Ordnung des Handwerks", und das Bundesverfassungsgericht erklärte den großen Befähigungsnachweis für vereinbar mit dem Grundgesetz. Damit war nicht nur die Existenz des Handwerks selbst gesichert, sondern auch die Voraussetzung für eine zukunftsorientierte Berufsausbildung und die qualitativ hochwertige Ausführung der anstehenden Bauaufgaben gelegt.

Eine erste öffentliche Demonstration ihrer Leistungsfähigkeit hatte die Branche bereits vom 19. bis 23. Juni 1952 im Rahmen ihres Bundesverbandstages auf einer Fachausstellung Sanitär- und Heizungstechnik auf dem Killesberg in Stuttgart präsentiert. Vorbereitung und Durchführung wurden vom Landesfachverband Baden-Württemberg übernommen. Es sollte die erste einer Reihe von Fachausstellungen werden, die sich später zur ISH, heute die weltweit größte Leitmesse des SHK-Handwerks, entwickelte.

Kupferschmiedetag in Veitshöchheim bei Würzburg. Das älteste Metallhandwerk wandelt sich zu einem modernen Zukunftsberuf. Apparaturen für die chemische und andere moderne Industrien, hergestellt aus hochfesten und korrosionsbeständigen Legierungen, sind das Arbeitsgebiet der Betriebe.

Die politische Konsolidierung der Bundesrepublik Deutschland, deren Institutionen ihren Sitz in der provisorischen Hauptstadt Bonn genommen hatten, bewegte den ZVSH schließlich dazu, 1953 auch das Büro des Zentralverbandes von Wiesbaden nach Bonn zu verlegen. Ein großer Aufwand war das nicht, denn bis 1957 verfügte der Verband, einschließlich des Geschäftsführers, eines Technischen Sachbearbeiters, zweier Bürodamen und einer Halbtagskraft gerade einmal über fünf Mitarbeiter. Erst 1958 wurde zusätzlich ein Betriebswirtschaftlicher Referent zur Bearbeitung SHK-spezifischer Fragen der Unternehmensführung eingestellt.

Die 70er Jahre Vorstandssitzung des ZVSH in Berlin. Zum Programm gehört auch ein Besuch der Firma Eternit.

Ein weiterer Schwerpunkt der Verbandsarbeit wurde das Thema Berufsbildung, nicht zuletzt initiiert durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes, das dem Handwerk eine Schlüsselrolle bei der Ausbildung von Fachkräften, auch für die Industrie, zugeordnet hatte.

Die 60er Jahre, das Ende des Wunders

Noch zu Beginn der 60er Jahre schien das Wachstum der deutschen Wirtschaft keine Grenzen zu kennen. Die Exportindustrie überschlug sich mit Rekordzahlen, die Bauwirtschaft boomte und mit ihr das Handwerk. Der neu gegründete Landesinnungsverband Saar trat dem ZVSH bei. Der Arbeitsmarkt war leergefegt, Schulabgänger waren als Auszubildende gefragt wie nie zuvor, Fach- und Hilfskräfte aus Italien, Spanien, Griechenland und Portugal wurden angeworben - 1964 traf der viermillionste Gastarbeiter in der Bundesrepublik ein.

1971: Siegerehrung beim Rollfix-Wettbewerb in Köln. Die beste Zeit erzielte Dieter Bülow aus Bergkamen (Mitte) mit acht Sekunden. Ganz links ZVSH-Präsident Johann Kreikamp. Dritter von rechts, Heinz Schmalen, Obermeister der Innung Köln und später Präsident des Zentralverbandes.

Aber das Jahrzehnt zeigte auch Schattenseiten: Präsident Wilhelm Bauer, treibende Kraft im ZVSH seit dessen Gründung, erkrankte und starb 1961. Auch Vizepräsident Alfred Distel, der den erkrankten Präsidenten vertreten hatte, erlitt ein ähnliches Schicksal und mußte bereits 1963 aus gesundheitlichen Gründen, noch vor seiner sicheren Wahl zum Vorsitzenden des Verbandes, auf eine Kandidatur verzichten.

Die 80er Jahre
1984: Die Heizungserneuerung wird steuerlich gefördert, Bundesfinanzminister Gerhard Stoltenberg erhält anläßlich der Obermeistertagung des ZVSHK in Bad Godesberg den goldenen Ehrenring des ZVSHK.

Von dramatischen Ereignissen war auch die große Politik gekennzeichnet: Der Bau der Mauer quer durch die alte Hauptstadt Berlin im Jahre 1961, die Ermordung des US-Präsidenten Kennedy 1963, aber auch die Landung des ersten Menschen auf dem Mond im Jahre 1969. An den Universitäten und Hochschulen probten die Studenten den Aufstand und stellten mit Demonstrationen und Straßenkämpfe alle traditionellen Werte in Frage.

Die ISH in Frankfurt hat sich zur führenden europäischen Fachmesse für die SHK-Branche entwickelt. Der ZVSHK, bisher alleiniger ideeller Träger dieser Veranstaltungen, gewinnt mit der Vereinigung der Verbände der Zentralheizungswirtschaft (VdZ) und der Vereinigung der Verbände der Sanitärwirtschaft (VDS) neue Allianzpartner. Die ISH ist auf dem Weg zur weltweiten Leitmesse.

Nicht weniger stürmisch entwickelte sich die Technik im Bereich der SHK-Handwerke. Der Siegeszug des billigen Heizöls hatte der Jahrzehnte dauernden Vorherrschaft des Energieträgers Kohle ein Ende bereitet. Neue Technologien revolutionierten den Heizungsbau, unübersehbar waren die Veränderungen des Angebotes auf den ISH-Fachausstellungen. Neben das Heizöl trat Erdgas als Wettbewerber um die Gunst der Energieverbraucher auf. Für das Handwerk und dessen Spitzenverband war dies Herausforderung und Chance zugleich. Vor allem das Berufsbild des Zentralheizungsbauers wandelte sich in geradezu atemberaubendem Tempo. 1965 verabschiedete der Bundestag die Novelle zur Handwerksordnung von 1953, der ZVSH reagierte darauf mit der Abgrenzung seiner Berufe in den eigenen Reihen, diese wurde in den "Kasseler Beschlüssen" festgelegt. Den veränderten Rahmenbedingungen trug der ZVSH auch mit einer Namensänderung Rechnung. 1968 wurde der Verband durch Beschluß der Delegiertenversammlung in Dortmund in Zentralverband Sanitär- und Heizungstechnik umbenannt.

60er bis 70er Jahre Veränderung findet auch Ausdruck in der Gestaltung des ZVSH-Standes.

Um den zunehmenden Anforderungen an feste Regelwerke zu genügen, wurden für den Zentralheizungs- und Lüftungsbau sowie für das Kupferschmiedehandwerk Bundesfachgruppen eingerichtet, denen später, 1970, Bundesfachgruppen für das Gas- und Wasserinstallateur-Handwerk sowie das Klempner-Handwerk folgten. Die fünfte ISH, die sich inzwischen bereits als führende europäische Fachmesse der Sanitär- und Heizungsbranche etabliert hatte, meldete 1969 mit 911 Ausstellern einen neuen Rekord.

1970 bis 1979 - Krise und Konsolidierung

Die 70er Jahre begannen, auch dies ist Teil der Geschichte des ZVSHK, für den Zentralverband mit erheblichen internen Turbulenzen. Die Erweiterung des Aufgabenspektrums hatte zu einer deutlichen Zunahme der Mitarbeiter - mit entsprechendem finanziellen und Verwaltungsbedarf geführt. Auf drastische Weise wurde dem Vorstand deutlich, daß die Angelegenheiten des Verbandes eine professionelle Geschäftsführung erforderten.

1986/87: Bundeswirtschaftsminister Martin Bangemann und ZVSHK-Präsident Heinz Schmalen stellen die Gemeinschaftskampagne "Heizungserneuerung = Umweltschutz" vor.

Eine erste Aufgabe des neuen Präsidenten, Heinz Schmalen aus Köln, bestand darin, das vor allem in finanzieller Hinsicht schlingernde Verbandsschiff wieder auf Kurs zu bringen. Auch personell gelang mit der Einstellung weiterer Mitarbeiter eine Konsolidierung. Doch damit erwuchs ein neues Problem: Die zur Verfügung stehenden Räumlichkeiten, der ZVSH war Mieter im Gebäude der Kreishandwerkerschaft Bonn, platzten aus allen Nähten. Erstmals stand die Frage nach dem Bau oder Erwerb eines eigenen Verbandsgebäudes auf der Tagesordnung. Im benachbarten St. Augustin, knapp 20 Fahrminuten vom Regierungszentrum in Bonn entfernt, wurde Heinz Schmalen auf der Suche nach einem Bauplatz fündig. 1977 war es dann soweit: der Umzug in das neue Verbandsgebäude der SHK-Spitzenorganisation beendete das Platzproblem.

1987: Paul Schneider wird zum Präsidenten des ZVSHK gewählt, die Delegiertenversammlung des Zentralverbandes ernennt Heinz Schmalen zu ihrem Ehrenpräsidenten.

Doch damit waren längst nicht alle Sorgen behoben. 1973 stürzte das Lieferembargo der OPEC, das Kartell der erdölproduzierenden Staaten, die Weltwirtschaft in eine lebensbedrohliche Krise. Dringende Appelle zur Einsparung von Energie wurden durch Fahrverbote an Sonntagen unterstützt. Erst später erwies sich, daß sich das neue Bewußtsein "Energie sparen und die Umwelt schonen" insbesondere für das Heizungsbauer-Handwerk zum Segen auswirken sollte. Dem Wettbewerb der Primärenergien Kohle, Heizöl und Erdgas folgte der edle Wettstreit um die sparsamste Heizungsanlage. Erste Versuche, regenerative Energien wie Sonne, Luft und selbst Grundwasser zur Wärmeerzeugung zu nutzen, scheiterten jedoch an Unzulänglichkeiten der angebotenen Technik. Fortschritte gelangen dagegen bei der Reorganisation und der Verbesserung des Ansehens des Verbandes. Der Eckring, heute ein rechtlich geschütztes Zeichen der SHK-Organisation, wurde 1973 als Verbandszeichen eingeführt und der Zentralverband dokumentierte die nun auch übernommene Vertretung der Interessen des Lüftungsbauer- sowie des Kachelofenbauer-Handwerks durch eine Namensänderung: Aus dem ZVSH wurde im Rahmen einer Satzungsänderung der ZVSHK, Zentralverband Sanitär Heizung Klima.

1977: Einweihung des neuen Verbandsgebäudes.

Bereits zu Beginn des Jahrzehnts hatte der ZVSH, bis dahin alleiniger ideeller Träger der ISH-Fachausstellungen, neue Partner erhalten: die VdZ, Vereinigung der Verbände der Zentralheizungswirtschaft und die ebenfalls frisch aus der Taufe gehobene VDS, Vereinigung von Verbänden der Sanitärwirtschaft, traten als Mitveranstalter der ISH an die Seite des Zentralverbandes. Beide Organisationen waren bis dahin ohne Beispiel in der Bundesrepublik, saßen darin doch erstmals Hersteller, Großhändler und Verarbeiter an einem Tisch, um dem Verbraucher ein Optimum an Leistung bieten zu können.

1978: Erstes Erdgas Forum.

Eine Reihe weiterer Veranstaltungen positionierten den Zentralverband als Motor sowohl der technischen Entwicklung als auch der Förderung neuer Ideen für das Marketing im Handwerk. 1977 fand in Bonn-Bad Godesberg die erste ZVSHK-Fachtagung "Energiesparende Technologien" unter dem Motto: Jeder Zentralheizungsbauer erstellt eine Wärmepumpe, statt und 1978 führte der ZVSHK, gemeinsam mit der Gaswirtschaft, in Düsseldorf das erste Erdgas-Forum durch. Insbesondere die letztgenannte Veranstaltung sollte sich in den kommenden Jahren zu einem Höhepunkt im Veranstaltungskalender des Zentralverbandes entwickeln.

Die 80er Jahre - neuer Aufschwung und Wende

Für den reformierten und gestärkten Zentralverband begannen die 80er Jahre mit einer Erfolgsmeldung: Eine Viertelmillion Beschäftigte waren bei den Mitgliedsunternehmen der SHK-Spitzenorganisation in Lohn und Brot. Mangel herrschte allerdings bei Auszubildenden. Mit einer Nachwuchs-Werbeaktion und Initiativen zur Modernisierung haustechnischer Anlagen unter dem Motto "Heizung erneuern - der wichtigste Schritt zur Energieeinsparung" sprach der Verband die Verbraucher direkt an. Gleichzeitig wurde das Berufsförderungswerk gegründet und ein Weiterbildungsstudium zum Diplom-Ingenieur für Haustechnik an der Fachhochschule Köln initiiert.

1982 führte die Wahl Helmut Kohls zum Bundeskanzler zur innenpolitischen Wende, die auch der Konjunktur kräftige Impulse verlieh. Aktivitäten des Zentralverbandes, in die auch die Partner des Handwerks auf der Seite des Großhandels, der Industrie und der Versorgungsunternehmen einbezogen wurden, bildeten den Auftakt zu einer Marketing-Kampagne, um die Kapazitätsreserven auch kleinerer Handwerksbetriebe zu mobilisieren und deren Leistungskraft zu stärken.

1988: Erweiterung am Verbandsgebäude in St. Augustin.

1983 belebte sich die Wirtschaft weiter und die Mitgliedsbetriebe der SHK-Organisation meldeten 53000 Auszubildende. Die zwölfte ISH stand unter dem Motto "Energieberatung und Energieeinsparung", in direktem Zusammenhang dazu stand das Erscheinen des ZVSHK-Handbuchs Energieberatung, das fünfte dieser Handbuch-Reihe. Ein Jahr später erfolgte die Gründung der Stiftung Architekturpreis des Deutschen Klempner-Handwerks, in der Bundesfachschule Karlsruhe wurde das Symposium "Haustechnik im Jahre 2000" durchgeführt und der ZVSHK legte eine Formularmustermappe für SHK-Betriebe vor.

Die 90er Jahre 1996: ZVSHK-Präsident Heinz-Dieter Heidemann stellt Bundesbauminister Prof. Dr. Klaus Töpfer (2. von rechts) das Modell des Europäischen Klempner- und Kupferschmiedemuseums in Karlstadt am Main vor. Ganz links der Initiator des Projektes, Heinz Lummel.

Weitere Erfolge konnte der Zentralverband 1985 verbuchen: Seine Initiative, die Heizungsmodernisierung steuerlich zu begünstigen, wurde im Paragraphen 82a der EStDV realisiert. Die erstmalige Verleihung des neu gestifteten Architekturpreises übernahm im Rahmen des Deutschen Klempnertages Bundesbauminister Oskar Schneider. Daraus sollte eine Tradition werden, die bis heute von den Inhabern dieses Amtes gepflegt wird.

1996: Klempnertag in Kassel. ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Michael von Bock und Polach begrüßt Bundesbauminister Töpfer, der den Siegern im Wettbewerb um den Architekturpreis des Deutschen Klempnerhandwerks ihre Urkunden überreicht.

Die zweite Hälfte des Jahrzehnts stand ganz im Zeichen des Dienstes für die Mitgliedsunternehmen der SHK-Organisation: So erarbeitete der ZVSHK Kooperationsrichtlinien für marktpartnerschaftliche Aktionen mit dem Sanitärgroßhandel und gab einen Kommentar zur Handwerksordnung heraus. Eine erste Gemeinschaftswerbung mit dem Sanitärgroßhandel und der einschlägigen Industrie wurde durchgeführt, gefolgt von einer bundesweiten Rundfunk- und Imagewerbung für die SHK-Handwerke. Als Instrument der Eigenüberwachung erfolgte 1987 die Gründung der Überwachungsgemeinschaft Technische Anlagen der SHK-Handwerke - ÜWG, auch diese Institution sollte sich in den kommenden Jahren als erfolgreich erweisen. An der Bundesfachschule Karlsruhe wurde das Aufbaustudium zum "Betriebswirt des SHK-Handwerks" begründet und der ZVSHK richtete eine Informationsstelle für Umweltfragen ein.

1996: Erdgas-Forum in Baden-Baden. Als prominenten Gastredner kann ZVSHK-Hauptgeschäftsführer von Bock und Polach den Wirtschaftsprofessor Wilhelm Hankel begrüßen. In seinem Vortrag warnt Hankel vor einer zu schnellen Einführung des EURO. Aber die Würfel sind schon gefallen, die gemeinsame europäische Währung kommt.
1997: Delegiertenversammlung des ZVSHK in Leipzig. ZVSHK-Hauptgeschäftsführer Michael von Bock und Polach beschreibt den aktuellen Stand der Strukturreform, die die Verbandsorganisation schlanker und effektiver machen soll. Ein Jahr später ist das Werk vollbracht, die SHK-Spitzenorganisation hat an Schlagkraft gewonnen.

ZVSHK-intern wurde der Bereich Technik reorganisiert und erhielt mit Dipl.-Ing. Joachim Weinhold einen neuen Geschäftsführer. Vor allem die Erarbeitung von Regelwerken, Technischen Merkblättern, die Mitarbeit an Normungsverfahren und die technische Zusammenarbeit mit Unternehmen der Sanitär-, der Heizungs- sowie der Metallindustrie, soweit diese die SHK-Handwerke betraf, stand hier im Mittelpunkt der Aktivitäten.

Das Jahrzehnt endete mit einem Paukenschlag, dem Zusammenbruch der DDR innerhalb weniger Monate. Noch während der Wirren des Umbruchs knüpften engagierte SHK-Handwerker erste Kontakte mit den Kollegen im Osten, die im System der Planwirtschaft ein Schattendasein geführt hatten. Zu nennen ist hier vor allem ein Name: Ludwig Ruckelshausen aus Seeheim-Jugenheim in Hessen. Im Auftrag des Zentralverbandes fuhr er als frischgebackener Ostbeauftragter des ZVSHK, sobald sich die Grenze öffnete, nach "drüben", um den ebenso ratlosen wie wißbegierigen Handwerkskollegen die Grundzüge der Marktwirtschaft sowie das System der selbstverwalteten Innungen zu erklären. Schön wäre es, wenn die Ereignisse dieser aufregenden Zeit mit allen Anekdoten einmal in einer eigenen Publikation festgehalten werden könnten.

Das fünfte Jahrzehnt - die Zukunft hat begonnen

Im Zentrum aller Aktivitäten des ZVSHK stand zunächst der Aufbau und die Integration der Landesorganisationen und Innungen in den fünf neuen Bundesländern. Die Rechtsangleichung sowie die Schaffung geeigneter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen für den geplanten Aufschwung Ost hatten höchste Priorität. Da dies nicht alles von St. Augustin aus zu leisten war, richtete der Zentralverband im Juni 1991 in Potsdam eine Zweiggeschäftsstelle ein, mit dem Schwerpunkt der Berufsförderung, um möglichst schnell eine Angleichung an das Leistungsniveau westdeutscher Betriebe zu erreichen.

1997: In Düsseldorf findet der erste Lehrgang zur Ausbildung der "Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten im SHK-Handwerk" statt.

Doch der in der ersten Euphorie der Wiedervereinigung erwartete schnelle Aufschwung im Osten lief auch für das SHK-Handwerk nur schleppend an. Eine Rolle hierfür dürften auch die vielen ungeklärten Eigentumsverhältnisse bei vielen dringend renovierungsbedürftigen Immobilien gespielt haben. Mit einer Reihe von Seminaren und Informationsveranstaltungen, aber auch durch aktive Unterstützung bei Tarifverhandlungen, unterstützte der ZVSHK die Landesverbände in den fünf neuen Bundesländern, die zum 3. 10. 1991 vollberechtigte Mitglieder im Zentralverband wurden, beim Start in die neue Zeit.

1998: Erdgasforum in Berlin. Heinz Windfeder von der Ruhrgas AG, auf dessen Initiative hin die Erdgas-Foren ins Leben gerufen wurden, verabschiedet sich in den Ruhestand. ZVSHK-Präsident Heinz-Dieter Heidemann zeichnet den engagierten Freund des SHK-Handwerks mit dem Ehren-Meisterbrief aus.

Ein Schwerpunkt der Marketingaktivitäten des Zentralverbandes war auch in den 90er Jahren die Kampagne zur Heizungserneuerung. Die ISH im März 1991 erzielte erneut ein Rekordergebnis, sowohl bei den Ausstellern, als auch bei der Besucherzahl. Im Rahmen einer Sonderschau unter Mitwirkung von Bundesministerien, Industrie und befreundeten Verbänden erfuhr die bereits auf der ISH 89 gestartete Kampagne zur kontrollierten Wohnungslüftung und Wärmerückgewinnung breites Interesse. Die Kompetenz des SHK-Handwerks für Themen der Energieeinsparung und CO2-Minderung wurde erneut unter Beweis gestellt.

Und noch ein Highlight kennzeichnete das Jahr 1991: Nahezu 600 Klempnerfachbetriebe fanden sich im Herbst zu einem internationalen Symposium für Blechverarbeitung an Dächern und Fassaden in Veitshöchheim bei Würzburg ein. Ein Höhepunkt war auch hier die Verleihung des Architekturpreises durch den Bundesminister. Als neue Initiative erfolgte zudem, auf Anregung des ZVSHK, die Gründung der Wirtschaftsgemeinschaft Metalldächer und Fassaden in Klempnertechnik, WMK. Auch sie erbringt bis heute fruchtbare Beiträge für den Erfolg der Klempnerbetriebe.

1998: Mit der Gründung der ARGE Wärmelieferung eröffnet der ZVSHK dem SHK-Handwerk ein ganz neues Marktfeld: Den Energie-Komplettservice, der von der Lieferung der Anlagen einschließlich der Finanzierung über die Wartung und die Versorgung mit Brennstoff bis hin zur Abrechnung reicht. Grundlage ist das Handbuch "Wärmelieferung", das auf der ISH 99 vorgestellt wird.

Auf der politischen Ebene standen für den ZVSHK vor allem zwei Themen im Mittelpunkt: Der Beginn der Diskussion um die Novellierung der Handwerksordnung und ein massiver Einbruch der Konjunktur, der auch die SHK-Handwerke nicht verschonte. Trotz steigender Leistung mußten die Betriebe gravierende Umsatzeinbußen hinnehmen.

Anlaß zu heftigen Diskussionen sowohl innerhalb des ZVSHK als auch zwischen der SHK-Organisation und dem ZDH und selbstverständlich dem Wirtschaftsministerium gab die bereits erwähnte Novellierung der Handwerksordnung. Mit vereinten Kräften des ZVSHK und seiner Landesorganisationen gelang es schließlich, den Beruf des Klempners zu erhalten. Einer von ZVSHK erstellten Aufklärungsbroschüre war es zu verdanken, daß den verantwortlichen Politikern überhaupt erst bewußt wurde, welches Arbeitsgebiet der Klempner hat - er ist eben nicht der Mann mit der Wasserpumpenzange!

1998: Die anstehende Novellierung der Anlage A zur Handwerksordnung sorgt im SHK-Handwerk für Unruhe. Im Rahmen einer Informationsveranstaltung in Wiesbaden wird vor allem die beabsichtigte Zusammenlegung der Berufe Gas- und Wasserinstallateur mit dem Zentralheizungsbauer heftig diskutiert. Trotz aller Bedenken entschließt sich der ZVSHK, der Zusammenlegung zuzustimmen.

Der Not gehorchend, nicht dem eigenen Trieb, stimmte der Zentralverband schließlich nach engagierten Diskussionen der Zusammenlegung der beiden Berufsbilder Gas- und Wasserinstallateur und Heizungsbauer zu einem gemeinsamen Beruf zu. Noch nicht entschieden ist bis dato allerdings über eine entsprechende Neuordnung der Berufsausbildung sowie der Meisterprüfung in diesem Beruf. Ein drittes Ergebnis der Neuordnung war schließlich der neue Name für den Beruf des Kupferschmiedes: Behälter- und Apparatebauer.

Vielversprechend ist dagegen eine Entwicklung, die durch das Hamburgische Abwassergesetz initiiert wurde. Das Engagement des Zentralverbandes und der ÜWG führte dazu, daß die in diesem Gesetz vorgesehenen Vorschriften, die die Errichtung, Wartung und Reparatur von häuslichen Entwässerungsleitungen qualifizierten Fachbetrieben vorbehalten, dem Sanitärhandwerk ein zukunftsträchtiges Tätigkeitsfeld bieten. Voraussetzung ist allerdings eine entsprechende Zertifizierung. Auch auf diesem Gebiet war die ÜWG erfolgreich und erhielt eine entsprechende Zulassung. Andere Gebietskörperschaften werden, so steht heute bereits fest, dem Hamburger Beispiel folgen.

1999: Der Start der Solarkampagne 2000, die unter der Schirmherrschaft von Bundeskanzler Gerhard Schröder steht, sorgt auf der ISH 99 für Aufsehen. Das SHK-Handwerk erhält in dieser Kampagne, die von mehreren Organisationen, darunter auch der ZVSHK, getragen wird, eine Schlüsselrolle. Bereits 1989 erarbeitete der Zentralverband Richtlinien für eine Weiterbildungsmaßnahme zur "Fachkraft Solarthermie".

Zu den regelmäßig wiederkehrenden Höhepunkten dieses Jahrzehnts im SHK-Kalender zählten mit Sicherheit die seit 1992 jeweils zur Karnevalszeit durchgeführten internationalen SHK-Fortbildungsseminare auf Teneriffa. Zwischen 120 und 150 SHKler verbrachten hier die närrischen Tage auf der Schulbank, in Workshops oder in EDV-Seminaren, um sich selbst und ihre Betriebe fit für die Zukunft zu machen. Neben Referenten aus dem eigenen Haus konnten auch immer wieder namhafte Experten aus der Industrie sowie Steuer-, Marketing- oder EDV-Fachleute für Fachvorträge gewonnen werden.

ZVSHK - fit für die nächsten 50 Jahre? Diese Frage kann ohne zu zögern mit Ja beantwortet werden. Der Zentralverband Sanitär Heizung Klima, der in diesem Jahr auf fünfzig Jahre eigener Geschichte, die auch deutsche Geschichte ist, zurückblicken kann, ist ein lebendiger Organismus. Er wurde in schwerer Zeit aus der Taufe gehoben, wuchs und gedieh, überstand Kinderkrankheiten und ist nun, wie der Volksmund sagt, im besten Mannesalter. SR

Jede Chronologie, die einen Zeitraum von 50 Jahren umfaßt, kann keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben, erst recht nicht, wenn fünfzig pralle Jahre, in denen sich die Welt fast täglich veränderte, zu beschreiben sind. Die vorliegende Dokumentation beschränkt sich deshalb auf wenige Streiflichter, die die Entwicklung des ZVSHK in der jeweiligen politischen, sozialen und ökonomischen Situation darstellen. So bleiben die Leistungen vieler tatkräftiger Männer und selbstverständlich auch Frauen, die am Wachsen und Gedeihen des ZVSHK in den vergangenen fünf Jahrzehnten mitgewirkt haben, hier notgedrungen unerwähnt.


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